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G R U P P E  Rk  P R I E S T E R I N N E N   EUROPA-WEST
RCWP EUROPA-WEST
Frauen und Männer für die Gleichberechtigung der Frau in der rk Kirche
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Dr. Gisela Forster
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Dr. Anselm Forster
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N E W S L E T T E R   und  H I R T I N N E N B R I E F zu Weihnachten 2006


Liebe Freundinnen und Freunde,


ein aufregendes Jahr liegt hinter uns:

1. Zwei große Weihen von Frauen fanden statt:
- Am Bodensee in der Schweiz wurde die erste Frau aus der Schweiz zusammen
mit 2 Frauen aus den  USA zur rk Priesterin. Eine Frau aus den USA wurde
zur Diakonin geweiht. Leitung der Weihe hatte die Regionalgruppe RCWP
EUROPA-WEST.
- In Pittsburgh/USA wurden 12 Frauen zu rk Priesterinnen und Diakoninnen
geweiht. Leitung hatte die Regionalgruppe RCWP-North America.

2. Viele der Neupriesterinnen feierten nach der Weihe ihre Primiz und
wurden mit offenen Armen von ihren Gemeinden aufgenommen. Hier
stellvertretend für viele andere ein Bericht von Olivia Doko über
ihre erste Messe in Santa Barbara in Kalifornien - zusammen mit 110
Freundinnen und Freunden:
"Meine Priesterinnenweihe ist eine ständige Freude für mich und für die
vielen Priester in meiner Diözese, die mich mit Geschenken und
Gratulationen unterstützen. Viele haben mir einen Kelch oder eine Stola
oder eine Albe gegeben. Dies alles bestärkt mich und meine lieben
Schwestern sehr. Wir können nur dankbar sein."

3. Bridget Mary Meehan feierte ihre erste Hl. Messe in Arlington am 1.
Oktober 2006.
Aisha Tayler, die Direktorin von WOC (Women's ordination Conference)
sagte: "Wir unterstützen und ehren Bridget Mary Meehan...die Messe in der
Gemeinschaft wird ein bedeutendes und freudvolles Ereignis sein! Wir
danken Bridget Mary für ihren Mut und ihren tiefen Wunsch den Menschen
Gottes zu dienen."

30 Jahre hatte sich die Women's Ordination Conference bemüht, in der rk
Kirche die Weihe von Frauen zu erreichen, um ein neues Priestertum in
einer alle einschließenden Kirche zu erreichen.

4. Im November folgte die Jahresversammlung von CALL TO ACTION in
Milwaukee. Frau Dr. Patricia Fresen war Speakerin und
bekam für ihr Eintreten für die Weihe von Frauen zu rk Priesterinnen
standing ovations.
Mehr als 600 Menschen nahmen an der Liturgiefeier teil, die ausschließlich
von Priesterinnen geleitet wurde, und der die Neupriesterin Bridget Mary
Meehan vorstand. Als Diakoninnen fungierten Juanita Cordero, Mary
Ellen Robinson und Janice Sevre-Duzsynski.

5. Den Türkeibesuch sahen viele Frauen zwar mit Freude, was die Kontakte
von Papst Benedikt XVI. mit der orthodoxen Kirche betrifft. Erschreckend
war jedoch anzusehen, wie der Papst sich ausschließlich mit
Männern umgab und Frauen in seiner Umgebung gar nicht in Erscheinung traten.

6. Sehr problematisch bleibt der Kontakt des Papstes mit
den evangelischen Christen. Er zeigt nicht die Versöhnungsbereitschaft,
wie er sie gegenüber den orthodoxen Christen und Juden zeigt.
Diese Männergruppen spiegeln die gegenwärtige Gesellschaft, in der
Männer UND Frauen vertreten sind, nicht wider.

7. Rowan Williams, der Erzbischof von Canterbury wies in einer Konferenz
am 23. Oktober 2006 daraufhin, dass Frauen in der CHURCH OF ENGLAND nur
kleine und schlechtbezahlte Jobs bekommen. Obwohl die Hälfte der
Personen, die zu Priester und Priesterinnen ordiniert werden, Frauen
sind, werden Frauen bei der Besetzung von Ämtern sehr benachteiligt: Die
Frauen, die seit 1994 in der Church of England als Priesterinnen arbeiten,
 erreichen keine wichtigen Ämter. Sie bleiben anfangs in unbezahlten
Hilfsjobs und bekommen dann vor allem Ämter in Pfarreien mit
hilfsbedürftigen Menschen. Die großen Pfarreien gehen alle nur an
männliche Priester.


8. Papst sieht Trennendes zur anglikanischen Kirche, weil dort Frauen zu
Bischöfinnen geweiht werden.
Im Newsletter von Radio Vatikan – 23.11.2006 heißt es:

"Vatikan: Papst bedauert Entwicklungen bei Anglikanern  Ökumenisches
Gipfeltreffen heute im Vatikan: Papst Benedikt XVI. hat am Vormittag den
Primas der anglikanischen Kirche, Erzbischof Rowan Williams von
Canterbury, in Audienz empfangen. Der Papst würdigte die Fortschritte im
ökumenischen Dialog zwischen den beiden Kirchen, der mit dem Besuch von
Erzbischof Michael Ramsey von Canterbury bei Paul VI. vor genau 40
Jahren begonnen hatte. In seiner Ansprache an den Anglikaner-Primas
sparte Benedikt allerdings auch Trennendes nicht aus.  "In den
vergangenen drei Jahren haben Sie offen über die Schwierigkeiten
gesprochen, die der Anglikanischen Gemeinschaft zusetzen, und die zur
Unbeständigkeit der Gemeinschaft als solcher führen. Jüngste
Entwicklungen in Bezug auf das Weiheamt und bestimmte Aspekte der
Morallehre haben nicht nur die internen Beziehungen in der
anglikanischen Weltgemeinschaft beeinträchtigt, sondern
auch jene zwischen der anglikanischen Weltgemeinschaft und der
katholischen Kirche. Wir glauben, dass diese Themen, die im Moment in
der anglikanischen Gemeinschaft diskutiert werden, von wesentlicher
Bedeutung bei der Verkündigung des Evangeliums in seiner Gesamtheit
sind, und dass Ihre aktuellen Debatten die Zukunft unserer gegenseitigen
Beziehungen bestimmen werden.”  Papst Benedikt bezieht sich auf Themen,
die die anglikanische Weltgemeinschaft in den vergangenen Jahren an den
Rand der Spaltung brachten, etwa die Bischofsweihe für Frauen..."

9. Vatikan bestätigt die Exkommunikation von CALL TO ACTION (WIR SIND
KIRCHE) Mitgliedern in der Diözese Nebraska in den USA:
Die Exkommunikation von CALL TO ACTION Mitgliedern war von dem
amerikanischen Bischof Cardinal Giovanni Battista Re, dem Präfekten der
Kongregation der Bischöfe beschlossen worden.
Das Nebraska Chapter brachte die Entscheidung des Kardinals zum Vatikan.
Kardinal Giovanni Battista Re hat am 24. November in einem Brief an
Bischof Bruskewitz geschrieben, dass die Exkommunikation vollzogen wurde.
Der Vatikan hat festgestellt, dass die Aktivitäten von Call to Action in
diesem Jahr gegen den Katholischen Glauben gerichtet und unakzeptabel sind.
Außderdem wurden exkommuniziert: Die Mitglieder von Catholics for a Free
Choice, Planned Parenthood, the Hemlock Society, the Freemasons, and the
Society of St. Pius X.



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H I R T I N N E N B R I E F  zu Weihnachten 2006

Weihnachten steht vor der Tür. Weihnachten als Zeichen für die Geburt
eines Kindes, deren Mutter Maria hochschwanger von Tür zu Tür ging und
überall abgewiesen wurde, einer Mutter die schließlich ihr Kind in einem
Stall zur Welt brachte.

Vielen schwangeren Frauen geht es auch heute noch wie Maria. Sie
erwarten ein Kind und die Menschen ihrer Umgebung schließen ihre Türen
und sich selbst in warmen Stuben ein, um nicht hinsehen zu müssen. Platz
ist selten für eine werdende Mutter. Wohnungen werden an Schwangere
nicht vermietet. Nachbarn beschweren sich über den Lärm kleiner Kinder.
Eine alleinerziehende schwangere Mutter hat sich in den letzten Wochen
an uns gewandt, weil sie keine Wohnung bekam. Ein Kind hätten die
Vermieter in Kauf genommen, aber sie erwartete Zwillinge und bekam so
überall eine Abfuhr.

Es ist für eine Mutter leider immer noch eine Schande, ein Kind ohne
Ehemann - also ein uneheliches Kind - zu erwarten und auf die Welt zu
bringen -  und das uneheliche Kind muss damit rechnen, ins Abseits
geschoben zu werden. Als ein Reporter kürzlich die Fürstenfamilie von
Monaco kommentierte,  sagte er: Fürstin Caroline hat 4 eheliche Kinder,
Fürstin Stephanie hat 2 eheliche und ein uneheliches Kind und Fürst
Albert hat 2 uneheliche Kinder. Bei den Feierlichkeiten im Schloß von
Monaco dürfen nur die ehelichen Kinder mitfeiern,  die unehelichen
müssen fernbleiben und sind nicht erwünscht.

Die Ausgrenzung unehelicher Kinder hat eine lange Tradition und wirkt
auf die gesamte Familie, denn nicht nur die werdende Mutter wurde schon
immer von den Menschen ihrer Umgebung verachtet, sondern die ganze
Familie der schwangeren Frau geriet in ein gesellschaftliches Abseits
und wurde ausgeschlossen. Viele Frauen ließen sich in dieser Not von den
sogenannten "Engelmacherinnen" helfen, die anboten, die nicht
erwünschten Kinder nicht auf die Welt, sondern "gleich in den Himmel" zu
schicken. Manche Familien versteckten ihre Kinder, leugneten die
Neugeborenen oder nahmen die Schande als Strafe Gottes an. Es war für
Familien schlimm und schrecklich, wenn ein Mädchen ein uneheliches Kind
bekam und dieses Trauma hielt generationenlang an und belastetet die
Nachkommen.

Die rk Kirche strafte und straft heute noch am härtesten die
unehelichen Kinder ihrer Priester: Die Väter können nur im Beruf bleiben,
wenn sie sich von ihren Kindern trennen. Priester, die heiraten wollen und
sich zu ihrem Kind bekennen, werden an den beruflichen und
gesellschaftlichen Rand geschoben.

Dabei hatten früher die Päpste selbst Kinder und nach 1139 (als den
Priestern verboten wurde, eheliche Kinder zu bekommen) hatten noch
folgende Päpste uneheliche Kinder: 	
Papst Innozenz VIII. (1484-1492)mehrere uneheliche Kinder
Papst Alexander VI. (1492-1503), 4 uneheliche Kinder
"Mit Vanozza de’ Cattanei, der Mutter seiner Kinder Juan (später Herzog
von Gandia), Cesare (später Herzog der Romagna), Lucrezia (später Herzogin
von Ferrara) und Jofré lebte er in seiner Zeit als Kardinal etwa 20 Jahre
lang zusammen". Quelle Wikipedia
Papst Julius (1503-1513), 3 Töchter
Papst Paul III. (1534-1549), 3 Söhne und 1 Tochter
Papst Pius IV.  (1559-1565), 3 Söhne
Papst Gregor XIII. (1572-1585), 1 Sohn

Folgende Päpste, die vor 1139 lebten, waren verheiratet und gaben damit
der Frau einen legitimen Platz an ihrer Seite:
St. Peter, Apostel
St. Felix III. 483-492 (2 Kinder)
St. Homidas 514-523 (1 Sohn)
St. Silverus 536-537
Hadrian II. 867-872 (1 Tochter)
Clemens IV. 1265-1268 (2 Töchter)
Felix V. 1439-1449 (1 Sohn)

Die Amtskirche tut sich heute noch schwer damit, diese geschichtlichen
Realitäten zu akzeptieren.

Auch die politischen Verfassungen gaben in Anpassung an die Kirche noch
bis in unser Jahrhundert dem Mann die Macht über die Frau. So galt bis in
das Jahre 1950 hinein in Bayern:

"Der Mann entscheidet bei allen das gemeinsame eheliche Leben betreffenden
Angelegenheiten. Der Mann bestimmt den Wohnort und die Wohnung. Der Mann
kann, falls die Frau die Familienpflichten durch ihre Berufstätigkeit
vernachlässigt, den Arbeitsvertrag der Frau von sich aus gegenüber dem
Arbeitgeber kündigen. Der Mann verwaltet das Vermögen der Frau, das sie
mit in die Ehe gebracht hat. Die Frau hat am Zugewinn in der Ehe keinen
Anteil. Das uneheliche Kind gilt als nicht verwandt mit dem Vater. Das
Sorgerecht hat der Amtsvormund. Der Mann hat in Angelegenheiten der
Familie und der Kinder das letzte Wort." Quelle Omar Abo-Namou, Hannover.

Vieles im politischen Zusammenleben hat sich seit 1950 geändert: Die
Rechte der Frauen wuchsen immer mehr. Wenig geändert hat sich dagegen im
kirchlichen Leben: Die rk Kirche schließt auch am Ende des Jahres 2006
immer noch die Frauen vom Priesteramt aus.

Wir achten die Frauen, die um Gleichberechtigung in der Kirche und im
Priesteramt kämpfen, auch wenn sie von Amtsträgern der rk Kirche hart
beschimpft und bestraft werden. Wir bitten die rk Kirche um
Gleichbehandlung für die Frauen und um gleiche Rechte.

Wir hoffen, dass Sie uns in unserem Anliegen auch im Neuen Jahr 2007
unterstützen und wünschen Ihnen allen
ein frohes und gutes Weihnachtsfest
und ein zufriedenes Neues Jahr 2007

Ihre Gruppe
Rk Priesterinnen EUROPA-WEST
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R O M A N     C A T H O L I C   W O M E N P R I E S T S
EUROPE-WEST
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N E W S L E T T E R  and  P A S T O R A L  L E T T E R Christmas 2006
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Dear Friends,

1. TWO ORDINATION CEREMONIES IN 2006

We have had an exciting year.  The two high points were the two
unforgettable ordination ceremonies. The first took place on Lake
Constance in Switzerland on 24 June, when a Swiss woman and two women
from the U.S. were ordained priests and one woman from the U.S. was
ordained a deacon. This ordination was organized by the RCWP Region,
Europe West.

In Pittsburgh, U.S.A. on 31 July, twelve women from the United States
were ordained as priests and deacons.  The organization for this huge
event was undertaken by RCWP North America, particularly by Joan Houk of
Pittsburgh.

2. LOCAL CELEBRATIONS OF THANKSGIVING
Some time after the ordinations, the newly-ordained womenpriests each
celebrated a Eucharist of Thanksgiving with their local communities.
These were occasions of great joy and thanksgiving for all concerned.
Even some of the local male priests sent congratulations and gifts.

3. CALL TO ACTION, MILWAUKEE, NOV. 2006
A number of RCWP women participated in CALL TO ACTION in November. They
also led a Eucharistic celebration on Sunday morning, which was attended
by over 600 people.  Bridget Mary Meehan presided, assisted by the
deacons Juanita Cordero, Mary Ellen Robinson and Janice Sevre-Duzsynska.

4. PAPAL ATTITUDE TOWARDS WOMEN
While it was good to see the renewed contact between the R.C. and the
Orthodox Churches in recent papal visits, it was glaringly obvious that
the Pope surrounds himself with men, while women are generally
conspicuous by their absence.

In a report from Vatican Radio on 23 Nov. 2006, the Pope expressed
concern over the ordination of women bishops in the Anglican Church and
 said that this is one of the major sources of division between the
Roman Catholic and Anglican Churches.

5. ORDAINED WOMEN IN EPISCOPAL AND ANGLICAN CHURCHES
(a) EPISCOPAL CHURCH, U.S.A.
We note with much joy that Bishop Katharine Jefferts Schori was elected
Presiding Bishop of the Episcopal Church in the U.S. and Bishop of The
Convocation of American Churches in Europe on June 18, 2006.
She was consecrated at the National Cathedral in Washington, DC on
November 4, 2006.  This is a most wonderful affirmation of Bishop Schori
in particular and of the place of women within the Episcopal Church.

(b) ANGLICAN CHURCH, ENGLAND
However, the Archbishop of Canterbury, Rowan Williams, pointed out
recently in a conference on 23 October 2006, that women in the Church of
England have, generally speaking, only the unimportant or poorly-paid
positions.  Although half of the ordained in the Church of England are
women, when it comes to holding official positions, women are often at a
severe disadvantage.  The most prestigious and better-paid positions
still go to the male priests.

6. CALL TO ACTION MEMBERS AND OTHERS EXCOMMUNICATED
The Vatican also confirmed the recent excommunication of the members of
CALL TO ACTION in the diocese of Nebraska, U.S.A.  Their activities in
CALL TO ACTION were described as harmful to the church.
Other groups that have been excommunicated include:  Members of
Catholics for Free Choice, Planned Prenthood, the Hemlock Society, the
Freemasons and the Society of St. Pius X.

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PASTORAL LETTER, DECEMBER 2006.

At Christmas time we recall how Mary went from door to door, highly
pregnant and in need, and was turned away by so many people.

Pregnant women are still so often discriminated against in our society
today.  In fact, we know of the many ways in which girls and women, and
their babies, are abused, cast out or disrespected. As Aisha Taylor
points out:  "Women are valued less than men and are treated like second
class citizens around the world.  For example, in Darfur, women are
being raped as a strategy of war.  In the border city of Juarez, Mexico,
hundreds of women have been raped and murdered with impunity.  In China
and India, female babies are killed in hopes that the next child will be
male.
In many countries around the world, women are dying from AIDS that they
contracted from sexual intercourse they did not have the option to deny.
The global attitude that women are less than men enables women to be
excluded, disrespected, underpaid, ignored, abused, beaten, raped and
killed."

This is all tied in with the second-class citizenship women have in the
church, which does not speak out against these atrocities and continues
to deny women ordination, thus attempting to keep them in an inferior role.

And the church today still punishes the illegitmate children of male
priests.  The priest is allowed to continue in his priesthood only on
the condition that he separates himself from his children. Very often,
the fact that he has children is hushed up and the mother of his
children must struggle alone to care for and raise them.

It is historically verifiable, however, that many of the popes in
history had children.  After 1139, the year in which priests were
forbidden to marry, the following popes had illegimate children:

Popes:                         Illegimate children:
Innocent VIII  (1484-1492)          several
Alexander VI   (1492 - 1503)          4
        (This pope Alexander lived with the mother of his children
         for twenty years, while he was a cardinal.)
Julius (1503-1513)                  3 daughters
Paul III  (1534 - 1549)          3 sons and I daughter
Pope Paul IV (1559 - 1565)             1 son

The following popes, who lived before 1139, were married and gave their
wives, presumably, a legitmate place at their side:

St. Peter, Apostle
St. Felix III (483-492  (2 children)
St. Homidas (514-523) ( 1 son)
St. Silverus (536-537)
Hadrian II (867-872) (1 daughter)
Clement IV (1265-1268) (2 daughters)
Felix V (1439-1449) (1 son)

These historically verified facts are still very difficult for the
Church to acknowledge and accept.

We know the struggle it has been in various countries for women's
suffrage, for them to be accepted at universities and in politics, for
women to have control of bank accounts, to have their marriage rights
recognized and even to have their evidence recognized in court. The
struggle for women's rights continues -  and we are involved most deeply
in the struggle to have women's ordination recognized.

But we are getting there.  Each year more women are being ordained in
full apostolic succession - which we require as a matter of justice, for
the recognition of the full equality of women and men the church.

We wish you a peaceful and joyful Christmas and a new year filled with
blessings as we move forward together towards justice in our world and
in our church.

The Group RCWP Europe-West
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