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   Gruppe "Weiheämter für Frauen"
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Christine Mayr-Lumetzberger, Sprecherin für Österreich
mailto:mmcml@ping.at
Dr. Gisela Forster, Sprecherin für Deutschland
mailto:gisela.forster@campus.lmu.de
Dr. Patricia Fresen, Leiterin des Ausbildungsprogramms
mailto:fresen@forestfactory.de


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NEWSLETTER und HIRTINNENBRIEF Nr. 10/2005 vom 29. Oktober 2005
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Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessentinnen und Interessenten.


THEMEN DIESES NEWSLETTERS SIND:

I. REAKTIONEN VON BISCHÖFEN
-  Versammlung in München
-  geweihte Frau
-  Fr. Ed Cachia in Canada
II. ADRESSEN FÜR DIE ANMELDUNG ZUR TEILNAHME BEI DER ERSTEN ORDINATION
EINER FRAU IN DER SCHWEIZ
III. MICHELE BIRCH-CONNERY FEIERT IHRE PRIMIZ
IV. PRIESTERINNENMANGEL IN FRANKREICH
V. DIE BISCHOFSSYNODE UND DIE FRAUEN

Der HIRTINNENBRIEF beschäftigt sich mit dem Thema: SOLIDARITÄT

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A      N E W S L E T T E R  10/2005
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I. REAKTIONEN VON BISCHÖFEN

Unsere Bewegung geht so friedlich weiter, wie sie gestartet ist, und
der Vatikan geht sachlich und souverän mit uns: So steht im Vatikanische
Newsletter vom 3.10.05:

"Im kommenden Sommer soll eine Schweizer Theologin zur
römisch-katholischen Priesterin "geweiht" werden. Dies geht aus einer am
Wochenende verbreiteten Mitteilung der Gruppe "Weiheämter für Frauen"
hervor, die ihren Ursprung in kirchlichen Basisbewegungen in Deutschland
und Österreich hat. Die Weihe einer Frau ist nach katholischem
Kirchenrecht nicht möglich. Die Gruppe hat seit 2002 in bewussten
kirchenpolitischen Provokationen bereits rund 20 Frauen zu katholischen
Priesterinnen geweiht. Bei der Schweizer Kandidatin handelt es sich laut
Mitteilung um die Theologin Monika Wyss. Die "Weihe" soll am 24. Juni 2006
auf dem Bodensee stattfinden. Neben Wyss sollen zudem zwei
Nicht-Schweizerinnen geweiht werden. (kipa)"


  .....einige nicht gerade herausragend berühmte Bischöfe scheinen aber
offensichtlich leicht nervös zu werden, so wurde:

1. in der Dözese München-Freising, geleitet von Kardinal Friedrich Wetter,
der Pfarrgemeinde verweigert, in einem kirchlichen Raum
über das Thema Frauen als Priesterinnen zu sprechen. Die Veranstaltung
mußte wenige Stunden vor Beginn abgesagt werden,

2. eine geweihte Frau fristlos aus allen kirchlichen Ämtern entlassen,

3. Fr. Ed Cachia aus dem Priesteramt gefeuert, weil er sagte, dass er
hoffe, dass mit der Weihe von Frauen eine neue sehnsuchtvoll erwartete
Wende in der Kirche beginnen möge.

Während der Vatikan also gelassen und höflich reagiert, scheinen einige
regionale Bischöfe und Kardinäle die Nerven zu verlieren, nur weil wir
Frauen in geduldiger und nicht radikaler Weise den Zugang der Frauen zu
allen Ämtern in der rk Kirche ersehnen.

Wir denken, dass die Reaktionen der drei hier erwähnten Bischöfe und
Kardinäle überzogen sind, denn
- Diskussionen zwischen Menschen soll und kann man nicht verbieten - auch
nicht in kirchlichen Räumen,
- Frauen sollten auch bei der Kirche einen solchen Arbeitsschutz haben,
dass sie nicht fristlos entlassen werden können und
- einen Priester aus seinem Amt zu werfen, nur weil er laut das sagt, was
95 % aller Katholikinnen und Katholiken offen verlautbaren lassen und nach
unseren Recherchen die Mehrzahl alle Priester heimlich denkt, das ist ein
Zeichen von Nervosität und nicht von Souveränität.

Wir danken den Zeitungen in München, die klar und sachlich über die
Diskussionsverweigerung berichtetet haben, wir danken der geweihten Frau,
dass sie trotzdem den Mut hat, weiter für die Gleichberechtigung der Frau
einzutreten, und wir danken Fr. Ed und der begleitenden Presse von Herzen
für seinen Mut zur Solidarität und bitten Sie alle sehr, Fr. Ed zu
unterstützen und ihm Ihre Solidarität zu zeigen.
'
Zu seiner Person:
Fr. Ed Cachia ist ein 55 Jahre alter Priester der Pfarrei St. Michael in
Couburg in Ontario USA. Er ist in seiner Pfarrei ein überaus beliebter
Pfarrer. Sein Bischof Nicola de Angelis gab ihm nach seiner
Solidaritätsaußerung gegenüber den Priesterinnen einen Monat Bedenkzeit,
dann enthob er ihn aller priesterlichen Ämter und schickte ihn aus der
Diözese weg. Die Pfarrei von Fr. Ed steht zwar hinter ihm. Die
Gemeindemitglieder haben 500 Briefe an den Bischof geschrieben, mit denen
sie sich für das Bleiben von Fr. Cachia ausgesprochen haben. Alles
vergebens. Fr. Ed Cachia selbst fragt: Wovor fürchtet sich der Bischof?

Fr. Ed hat keine Kinder mißbraucht, wie viele andere Priester oder
Bischöfe es getan haben,  er hat nicht gegen Hierarchieen der rk Kirche
gesprochen, er hat nicht evangelischen Christen und Christinnen die hl.
Kommunion gegeben, er hat nicht ein ökumenisches Abendmahl gefeiert und
trotzdem läßt ein Bischof so einen Mann aus dem Priesteramt verstoßen.
Welche Gründe kann es dafür geben?

1. EIGENE BELIEBTMACHEREI
Zunächst kann es sein, dass sich ein Bischof selbst beim Vatikan in ein
gutes Licht bringen will, dass er sozusagen als hardliner im Vatikan
auffallen will, um später einmal Karriere zu machen

2. EIGENE GESETZESLOYALITÄT
Dann scheint es so zu sein, dass ein Bischof nach Rom signalisieren will:
Seht wie toll ich die Gesetze befolge, wie super ich bin, ich könnte der
Vorsitzende der Glaubenskongregation werden

3. PERSÖNLICHE SOZIALISATION
Es wäre auch möglich, dass so ein Bischof mit so einer Tat endlich die
Gelegenheit in seinem Leben verspürt, seine tief in ihm sitzenden und über
Jahre entstandenen Gefühle zu äußern.

Wir fragen Sie liebe Leserinnen und Leser: Welche Gründe könnte es geben,
dass diese Bischöfe so hart reagieren?


Damit Sie sich ein genaues Bild von den Vorgängen um FR. ED machen
können, drucken wir hier ausschnittsweise drei Artikel und Stellungnahmen:

1. DIE INQUSITION BEGINNT vom 12. Oktober 2005 in CATHOLIC NEW TIMES und
2. DIE LIFE SITE NEWS vom 20. Oktober 2005
3. BRIEF VON MARIE BOUCLIN an den Bischof

zu 1)
"Wed, 12 Oct 2005 13:19:26 -0600
Fr. Ed Cachia and the reign of terror
"The existence of different currents of thought seems necessary if an
excessive conformism is to be avoided ... The Christian message is
universal. It addresses itself therefore to very different people. It is
to be expected that there would be diverse approaches. This implies
plurality.

- Joseph Cadinal Ratzinger
"Today the spouse of Christ (the church) prefers to use the medicine of
mercy rather than severity. She considers that she meets the needs of
the present age by showing the validity of her teaching rather than by
condemnations."
...
In recent times "those in power, having failed to
convince the people intellectually, and having suffered irreparable
damage by the pedophilia scandal, have resorted to the age-old tactic of
power-silencing and removing. This brings us to the sad case of Fr. Ed
Cachia, as reported on page 14. (Volume 29, Issue 15, October 9, 2005
CNT)
...
"The  'crime' of Fr. Cachia"
"...."In response to a reporter's question about the women's ordination in
the St. Lawrence, Fr. Cachia replied honestly. He genuinely hoped it was
"the beginning of a new and awesome change in the life of the church."

Echoing the vast majority of Canadian Catholics who believe the
same, Cachia called for even more dialogue on this non-infallible
teaching, but "Rome is not giving them a chance."

As it stands now Bishop Nicola De Angelis has given Cachia a month's
leave (ending Oct. 1) to pray and reflect and then retract his comments.
And then? The withdrawal of priestly privileges, the banning from a
diocese, a public humiliation?

To nobody's surprise, Cachia's parish is solidly behind him. Five
hundred messages have been sent to the bishop, almost all in Cachia's
favour. The pastor appears serene. The only one to lose here is an
institution rapidly losing credibility. The good news is that ordinary
folks are refusing any longer to be co-dependent in this abuse, this war
against ideas, this terrible fear so unbecoming the people of God.

In a similar way, the story on page 13 echoes the Cobourg
debacle.September's "Theology in the Vineyard," an informal discussion
held at a Southern Ontario winery, was simply another way of demanding
dialogue. Has the church learned nothing in 100 years? Do we really want
to go back to Pius X, to the bullies in the Holy Office, to the reign of
terror and intimidation? How we long for the law of love and not the law
of institutions.

What exactly are we afraid of?"

zu 2)
And now - Cachia has been defrocked!

"Bishop Rules Priest Rendered "Unfit" for Priesthood over Campaign for
Women Priests

PETERBOROUGH, ON, October 20, 2005 (LifeSiteNews.com) - A Catholic
priest who made public comments regarding his support for a group of
women pretending Catholic ordination to the priesthood, has been
relieved of his duties as a priest after refusing to recommit to church
teaching on the matter.  LifeSiteNews.com reported in August (...) that
Fr. Edward Cachia gave an interview to a local paper in which he
praised the women's controversial display which took place this past
July on a boat on the St. Lawrence river.

In a press release yesterday from the chancery office of Peterborough
Bishop Nicola De Angelis, the diocese states that it "regrets (Fr.
Cachia's) decision to refuse to accept the universal and constant
teaching of the Catholic Church in relation to holy orders being
reserved two men alone." It continues, "Though having freely professed
adherence to all the teachings of the Roman Catholic Church and to the
Roman Pontiff on the day of his ordination, Fr. Cachia now feels unable
to live out this commitment."

Fr. Cachia was given over two months to reconsider his position but
"sadly", says the release, "has chosen to remain attached to positions
contrary to the teachings of the church."

The release explains that the Catholic Church, "like any other
organization possesses rules and expectations that are necessary for
membership," and that priests freely take on the responsibility of
"teaching the entire deposit of the Catholic faith in the name of the
Church and not his own feelings or points of view."

His refusal, "now renders him unfit to serve the Catholic people in the
leadership role of priest," says the release."



zu 3)
BRIEF VON MARIE BOUCLIN an Fr. Ed Cachia's Bishop
(usede with permission):

Datum: Sun, 16 Oct 2005 22:47:32 -0400

"Most Revered N. De Angelis

Bishop of Peterborough

Dear Bishop De Angelis,

For some time now, I've been following the story of Father Ed Cachia in
the Catholic New Times. I would be remiss if I did not, on behalf of
Women's Ordination Worldwide, express both gratitude to Fr. Ed for his
support of women called to the priesthood but also my disappointment at
the action taken as a result of his remarks. I wish to make only one
point, adding to those more eloquently made by others.

Using the argument of authority to bully anyone into acting against his or
her conscience is not only dangerous but futile. To be compelling,
arguments must be based on sound reasoning and fact grounded in
experience. It is time the hierarchy of the Church realize that it is
dealing with Catholic adults, not children. Most of whom are educated,
many are mature in their faith, and some have considerable theological
training. The Magisterium's arguments against the ordination of women do
not take into account recent biblical or theological scholarship, nor the
archeological evidence that women were deacons, priests and even bishops
in the Early Church. The argument that women are not to be admitted to
ordination because the Magisterium says so simply does not hold up under
intelligent investigation. And so, for lack of a credible argument, Rome
resorts to imposing its authority.

You need only think of what happened with Humanae Vitae. When the Vatican
refused to listen to the life experience of faithful and dedicated
Catholic couples grappling with the problem of birth control, or even the
conclusions of the Pontifical Commission charged with studying this issue,
the result was a massive loss of credibility for the church hierarchy. You
will recall that our Canadian bishops issued the "Winnipeg Statement"
which, in a word, told Catholic laity to follow the dictates of their
conscience. Consequently, many Catholic couples chose to "dissent" from
the official, though not infallible, teaching of the Church. The more
serious consequence for the Church, however, was that many Catholics
became conscious that decision-makers in Rome did not listen to the sensus
fidelium, but simply imposed their view by invoking papal authority to do
so. This is a brand of creeping infallibility which is incompatible with
freedom of conscience. It is also tantamount to a stifling of the Spirit
who dwells in all baptized and believing persons.

With respect to the movement in favour of women's ordination in the Roman
Catholic church, I would enjoin you to consider the words of Gamaliel: "If
this enterprise, this movement of theirs, is of human origin it will break
up of its own accord; but if it does in fact come from God you might not
only be unable to destroy them, but you might find yourselves fighting
against God." (Acts 5:39) Then, invite your brother bishops and the
members of the Roman curia to press Benedict XVI to listen to what the
Spirit is saying to women who believe they are called to ordained
ministry. And stop persecuting those who support them.

Yours sincerely in Christ,

Marie Evans Bouclin, Coordinator, Women's Ordination Worldwide

Danke an Marie Bouclin. Dieser Brief drückt auch unser Empfinden sehr gut
aus.
Thank you, Marie. This letter expresses our sentiments so well.
Frage: Wie soll unsere Antwort sein?
What is our response?

mehr zum Thema in unserem heutigen HIRTINNENBRIEF im Anschluß an den
NEWSLETTER
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II. ANMELDUNG ZUR ERSTEN ORDINATION  IN DER SCHWEIZ:

Die Anmeldung zur Ordination der ersten Frau aus der Schweiz soll so
erfolgen:

a) Anmeldung für die Teilnahme bei der Ordiation auf dem Schiff bei
Monika Wyss mowyss@swissonline.ch
b) Anmeldung zum Übernachten im Hotel Petershof
oder in der www.Jugendherberge-Rorschach.ch
c) Anmeldung für Presseleute, die eine persönliche Geschichte über Monika
Wyss schreiben wollen bei mowyss@swissonline.ch
d) Anmelung für Presseleute, die zur Pressekonferenz am 25. Juni um 11 Uhr
kommen wollen oder die bei der Ordination auf dem Schiff teilnehmen wollen
bei der Pressesprecherin Frau Dr. Gisela Forster
gisela.forster@campus.lmu.de
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III. MICHELE BIRCH-CONERY FEIERTE IHRE PRIMIZ

Am 10. September 2005 feierte die rk Priesterin Frau Dr. Michele
Birch-Conery ihre Primiz.
Michele ist eine der vier Frauen, die am 25. Juli 2005 zur rk Priesterin
geweiht wurde. Sie ist Professorin für Englisch und Frauenstudien in der
Universtität von Vancouver Island.

Während ihrer Primiz feierte Frau Dr. Michele Birch-Conery eine
Eucharistiefeier, die die Miteinbeziehung aller Menschen symbolisieren
sollte. Mit ihr zelebrierte Francois Brassard, ein verheirateter Priester,
der der nationale Leiter der Corpus Canada Gruppe ist. Anglikanische
Priesterinnen  hießen ihre römisch-katholische Schwester willkommen.
Mehrere verheiratete Priester waren mit ihren Familien gekommen.
Lesen Sie den Bericht über die Primiz in englischer Sprache:

"One of the four women ordained on July 25 was Dr. Michele Birch-Conery, a
scholar and professor of English and Women\x{2019}s studies at North Island
College on Vancouver Island.  In recognition of this historic leap
forward, \x{201C}Ministry Without Borders\x{201D} (www.ministry-without-borders.org
 ) organized a formal reception
and welcome home to the Island for Dr. Birch-Conery on Saturday September
10 in the town of Ladysmith on Vancouver Island.  In what was her
\x{201C}traditional first mass\x{201D} Dr. Birch-Conery presided at a Eucharistic
celebration that exemplified the inclusiveness that her ordination seeks
to expand.  As co-celebrant Françoise Brassard, a married priest who is a
national leader of CORPUS CANADA (http://www.corpuscanada.org/
 ), and his wife Connie Kurtenbach, poet and
writer, were the driving force behind this extraordinary celebration.

Dr. Birch-Conery was escorted to the altar by a native women drum ensemble
from Chemanius.  Throughout the liturgy there was active participation of
church elders, and clergy from both the Anglican and Lutheran communions.
  A number of Anglican women priests were present to welcome their first
\x{201C}Roman\x{201D} sister to the priesthood to which they had been formally called
years before. Married priests from different CORPUS communities of Alberta
and British Columbia were present with their wives and family to welcome
Dr. Birch-Conery to the expanded priesthood which they discovered (the
process was called \x{201C}laicization\x{201D}) in recovering their place among the
people of God (formerly called the laity).

A group from Vancouver representing another marginalized group, the gay
community, came sporting shirts that proclaimed \x{201C}Intrinsically Good\x{201D} \x{2013} a
good natured rebuttal to the slanderous label issued by the previous head
of the Holy Office of the Inquisition to those children of God whose
sexual orientation is not that of the heterosexual majority.
...
There was a youthful presence at the celebration, in the music provided by
the Nanaimo Youth Ensemble led by Hilary Ladd.  Ms. Ladd is the daughter
of a woman Anglican priest who is married to a Lutheran minister.  This
ecumenical presence was manifest at the time of communion when all those
present were invited to come forward to share in the Eucharistic banquet.
  All were invited \x{2013} St. Paul would have been proud to see such a
community finally taking him seriously.

The liturgy of the word became a proclamation of prophetic expectation.
The readings were Wisdom 7:22-30, Hosea 2:16-23 and John 4:1-43.  To a
responsorial titled \x{201C}Wise Woman\x{201D} there was a most beautiful interpretive
dance performed by Karen Gossetti. To the readings Dr. Birch-Conery
responded with a meditative and instructional reflection highlighting the
course in which she sees her new ministry unfolding.  At the same time, it
was obvious that her scholarship and sensitivity to the issues of the
marginalized would bring new wisdom to the faith communities that yearn
for her leadership.

The liturgical setting was quickly transformed into an outdoor dining room
with a meal catered for the 150 plus guests in attendance.
...

As the dinner unfolded, greetings from around the world were read to the
gathering.  One Catholic bishop sent his greeting and best wishes.  Other
greetings of congratulations from the United States and Europe were also
read.  A former representative of the diocesan commission on the status of
women spoke about the pioneer work begun under the direction and support
of Bishop Remi DeRoo.
...
Throughout the afternoon Dr. Birch-Conery was generous in time given to
persons of the media who sought interviews.  The main newspaper of the
Island (Victoria Times-Colonist) ran a front page article on Sunday
September 11 covering this event.  Dr. Birch-Conery is quoted as saying
\x{201C}If this is needed ... the people will accept it\x{201D}. That encapsulates the
spirit of the day\x{2019}s celebration \x{2013} not a statement of defiance to the
established order but rather a simple proposition to the people of God who
seek spiritual guidance and leadership in a new mode of service and
inclusiveness.

The Vatican has declared 2005 to be \x{201C}The Year of the Eucharist\x{201D}.  It is a
sign of the Spirit that what was intended to be a reaffirmation of the old
order and the exclusive control of the self-appointing clerical caste
would explode into a celebration of the dynamic
inclusivity and the beginning of a new time of blessings and promise \x{2013} a
really new Kairos awaited by the people of God."
Excerpts from article by:  Phil Little, Member of Xristos Community
Society and married priest living on Vancouver Island



IV. PRIESTERINNENMANGEL IN FRANKREICH
Hier in Frankreich ist, wie Sie sicher wissen, die Betreuung mit Priestern
auch im argen. In der Heimat meiner Frau muss EIN einziger (1) Pfarrer
heute mehrere Gemeinden im Radius von mehreren Dutzend km betreuen. D.h.,
Gottesdienste finden nur noch 1x im Monat pro Dorf statt. Eine Frühmesse
um 9h und eine Spätmesse um 11h, dann ist der So-Vormittag gelaufen. Und
das noch mit seinem klapprigen 2CV, denn die Pfarrer werden nach SMIC
bezahlt (Mindestlohn), frei nach der Devise \x{201E}je schlechter das salaire,
desto tiefer die vocation\x{201C}.


V. DIE BISCHOFSSYNODE IN ROM UND DIE FRAUEN

Zum Schluß noch ein Blick auf die XI. ordentliche Vollversammlung der
Bischofssynode in Rom.
Man liest in den Zeitungen, dass sich die Bischöfe sehr bemüht haben,
demokratisch und verständnisvoll zu diskutieren.
Für uns Frauen sind besonders folgende Abschnitte interessant:

"11. ...Mit bewegender Liebe grüßen wir alle, die noch unter der
Verfolgung leiden müssen und wollen sie ermutigen.
...
13. Der Mangel an Priestern, um die Sonntagsmesse feiern zu können,
beschäftigt uns sehr und lädt uns dazu ein, zu beten und die
priesterlichen Berufungen aktiver zu fördern.
...
14. Auf der anderen Seite macht es uns Kummer, wenn die Abwesenheit eines
Priesters die Feier der Messe am Sonntag unmöglich macht. Verschiedene
Formen von Gottesdiensten gibt es schon in den verschiedenen Ländern, in
denen Priestermangel herrscht.
....
19. Liebe Priester, wir haben in diesen Tagen viel an Euch gedacht. Wir
kennen eure Hochherzigkeit und eure Herausforderungen. In Gemeinschaft mit
uns tragt Ihr die Last des täglichen pastoralen Dienstes für das Volk
Gottes. Ihr verkündet das Wort Gottes und achtet darauf, die Gläubigen gut
in das eucharistische Mysterium einzuführen. Welch eine Gnade ist euer
Dienst! Wir beten mit euch und für euch, dass wir alle gemeinsam der Liebe
des Herrn treu bleiben. Wir bitten euch, mit uns nach dem Beispiel des
Heiligen Vaters Benedikt XVI. \x{201E}demütige Arbeiter im Weinberg des Herrn\x{201C} zu
sein in einem stimmigen priesterlichen Leben. Möge der Friede Christi, den
ihr den reuigen Sündern und in der Feier der Eucharistie erteilt, auf euch
und auf die Gemeinschaften zurück strahlen, die von eurem Zeugnis leben.
...
Unseren jungen Seminaristen, die sich auf den priesterlichen Dienst
vorbereiten und die mit ihrer Generation die gleichen Hoffnungen für die
Zukunft teilen, wünschen wir, dass ihr Leben von einer authentischen
eucharistischen Spiritualität geprägt sei.
...
Schluß: Ein Friede, voll der Hoffnung
Am Ende dieser Synode erfahren wir den Frieden voller Hoffnung, den die
Jünger von Emmaus vom auferstandenen Herrn beim Brechen des Brotes mit
brennendem Herzen empfangen haben. Sie haben sich aufgemacht und sind
eilig nach Jerusalem zurückgekehrt um ihre Freude mit ihren Brüdern und
Schwestern im Glauben zu teilen. Wir wünschen euch, dass ihr fröhlich zur
Begegnung mit ihm in der Heiligen Eucharistie aufbrecht und die Wahrheit
seiner Worte bestätigt: \x{201E}Ich bin bei euch bis zum Ende der Welt\x{201C} (Mt 28,
20).
Liebe Schwestern und Brüder, der Friede sei mit euch!"

Nach diesen Zitaten aus der XI. Ordentlichen Vollversammlung der
Bischofsversammlung grüßen wir Sie ganz herzlich.
Wir wünschen, dass der arme Pfarer in Frankreich eine Kollegin an die
Seite gestellt bekommt, die ihm bei der Ausübung der priesterlichen
Dienste hilft. Wir freuen uns über das erfolgreiche Wirken der ersten
Priesterinnen in Frankreich, Canada und USA.
Wir hoffen, dass sich sehr viele Menschen finden werden, die Fr. Ed Cachia
unterstützen. Eine Heimat in unserem Herzen und in unserem Kreis ist ihm
gewiß.

Christine Mayr-Lumetzberger
Dr. Gisela Forster
Dr. Patricia Fresen

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B     H I R T I N N E N B R I E F  10/2005
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S O L I D A R I T ä T

In guten Zeiten solidarisch zu sein, sich mit erfolgreichen Menschen zu
identifizieren und mit Helden mitzugehen, das ist nicht schwer. Im
Gegenteil: Es gibt viele Menschen, die immer nur schauen, wo der Erfolg
liegt, welche Partei an der Macht ist oder welcher Führer gerade den Ton
angibt. Viele dieser Menschen schauen weniger auf die Sache an sich, als
vielmehr auf den Erfolg der Personen, die diese Sache gerade vertreten.

Selten wagen es Menschen,  sich an sogenannte Nichterfolgreiche
anzuschließen und noch seltener soldiarisieren sich Menschen mit
Verachteten, Verfolgten, Nichterfolgreichen und Ausgeschlossenen.

Einer der gerade in beispielhafter und sehr mutiger Form für die
Gleichberechtigung der Frauen eintritt und sich mit ihnen solidarisiert,
ist Fr. Ed Cachia aus Canada. Er redet über die Frauenordination, auch
wenn Kirchengesetze das Sprechen darüber verboten haben. Fr. Ed
versteckt sich nicht und verleugnet nicht seine Gedanken.

Dafür muß er schwer büßen: Der Bischof hat ihn aus seiner Pfarrei genommen
und ihm befohlen, zu bereuen. Da Fr. Ed nicht bereute, strafte ihn der
Bischof mit größter Härte: Er raubt ihm die Existenz.

Die Solidarität, die Frater Ed zeigte, bewirkte somit seine eigene
Existenzvernichtung. Seinen Bischof rührt das nicht, er sagt, die Gesetze
sind so und sitzt im warmen Zimmer im bischöflichen Palais.

Wir wünschen uns Priester und Bischöfe, die Fr. Ed Cachia nicht im Stich
lassen, die sich mit ihm solidarisieren, und ihm helfen, auch wenn sie
damit nicht vollkommen auf der Seite der Erfolreichen und Mächtigen
stehen. Fr. Ed wartet auf ein Zeichen der Solidarität. Verwehren Sie es
ihm nicht, auch wenn er gerade nicht auf der Seite der Mächtigen sitzt.

ÜBERLEGEN AUCH SIE, WAS KÖNNEN WIR TUN, UM Fr. ED CACHIA ZU UNTERSTÜTZEN?

Es gibt  hundete von anderen Bischöfen, die durchaus eine Frau im Amt
oder eine Kollegin im  gleistlichen Dienst sehr schätzen, ja geradezu
ersehnen. Wir wünschen diesen hunderten anderen sehr, dass sie den Mut
haben, zumindest im kleinen und privaten Bereich miteinander zu sprechen
und  einen Weg zu ersinnen, wie die Frau in der rk Kirche als
gleichberechtigt behandelt werden kann und wie sie die Männer aus ihren
eigenen Reihen heraus unterstützen können, wenn sich diese mit den
ausgegrenzten Frauen solidarisieren.

Mit herzlichen Grüßen

Christine Mayr-Lumetzberger
Dr. Gisela Forster
Dr. Patricia Fresen

deutsch english französisch

ROUP R.C. WOMENPRIESTS ------------------------- Christine Mayr-Lumetzberger, Spokeswoman for Austria mailto:mmcml@ping.at Dr Gisela Forster, Spokeswoman for Germany mailto:gisela.forster@campus.lmu.de Dr Patricia Fresen, Co-ordinator of Program of Preparation for Priesthood mailto:fresen@forestfactory.de ********************************************************** NEWSLETTER and PASTORAL LETTER NO. 10/2005 ********************************************************** Dear Friends and all who are interested in our undertakings: The topics of this newsletter are: I. RESPONSES FROM BISHOPS - Gathering in Munich - Ordained woman - Fr. Ed Cachia from Canada II. ADDRESSES FOR REGISTRATION FOR PARTICIPATION IN THE FIRST ORDINATION OF A WOMAN IN SWITZERLAND III. MICHELE BIRCH-CONERY CELEBRATES HER FIRST MASS IV. SHORTAGE OF PRIESTS IN FRANCE V. THE BISHOPS SYNOD AND THE WOMEN The pastoral letter deals with SOLIDARITY A N E W S L E T T E R I. RESPONSES FROM BISHOPS Our movement continues in the same peaceful manner as it had been started. The Vatican deals with us in a factual and sovereign style. The Vatican newsletter of Oct. 3, 2005, for instance, says: "Next summer a Swiss female theologian will be "ordained" to Roman-Catholic priesthood. This is said by a message which was distributed by the group "R.C. womenpriests" last weekend. This group originates from grassroots movements within the church in Germany and Austria. According to the Catholic canon law, the ordination of a woman is impossible. This group has already ordained about 20 women to Catholic priests since 2002 in deliberate church political provocation. The Swiss candidate is the theologian Monika Wyss, says the message. The "ordination" will take place on June 24, 2006 on lake Bodensee. Besides Wyss two further women from other countries will be ordained." ... a few - not really outstandingly famous - bishops seem to become slightly nervous, for example: 1. In the diocese Muenchen-Freising, headed by Cardinal Friedrich Wetter, a parish community was forbidden to talk about women's ordination in a church-owned location. The event had to be cancelled a few hours before the scheduled beginning; 2. An ordained woman was dismissed without notice from all her ministries in the church; 3. Fr. Ed Cachia from Canada, was fired from his priestly ministry, because he said, he hoped that the ordination of women will be the beginning of a yearningly expected change in the church. Whereas the Vatican is responding with calmness and politely, there are several local bishops who seem to lose their heads just because of women yearning for access to ordainend ministry in the RC church in a patient way without any radicalism. In our opinion the reactions of the three bishops mentioned above is simply exaggerated, because - discussions among humans shall not and cannot be forbidden - not even in church locations; - female employees of the church should be have safety against dismission without notice; - firing a priest who publicly says just what 95% of the Catholics is frankly speaking out and what - according to our investigations - the majority of the priests is thinking secretly, is a sign of nervousness but not of sovereignity. We give our thanks to the newspapers of Munich for their clear and factual reports on the refusal of discussion, we express our thanks to the ordained woman for her courage to continue her support for equal rights for women, and we heartily thank Fr. Ed for his courageos act of solidarity and we also thank the accompanying press and ask them for supporting Fr. Ed and for demonstrating solidarity with him. On the personality of Fr. Ed: Fr. Ed Cachia is a 55 year old priest in the parish of St. Michael in Cobourg, Ontario, Canada. He is being highly esteemed by the parish people. After his expression of solidarity his Bishop Nicola de Angelis gave him one month to withdraw, then he removed him from his priestly ministry and banished him from his diocese. The parish people stand by him. The members of the parish have written 500 letters to the Bishop in which they stand up for his staying - all in vain. Fr. Ed himself asked; what is the Bishop afraid of? Fr. Ed has never abused children, he has never said anything against the R.C. hierarchy, hes has not given the holy communion to Protestant christians, he has not celebrated an ecumenical mass, he has not committed an abortion, he has not made any woman pregnant. But in spite of all that a Bishop has expelled such a man from priestly ministry. What could be the reason for that? 1. INGRATIATION In the first place it may be that a Bishop is trying to put himself into good light, or to attract attention in the Vatican as a hardliner, which would be helpful for a further career. 2. LOYALTY TO CHURCH LAW The stories also look like if a Bishop would send a signal to Rome: Look at me how I am observing the law, how terrific I am, qualified for becoming head of the congregation for the doctrine of the faith. 3. PERSONAL SOCIALIZATION It would be imaginable as well that a Bishop taking an action like this is seizing an opportunity in his life to express his deeply stuck emotions which have developed over years. Therefore we want to ask you, dear readers: What could the reason be for such tough reactions of these Bishops? In order to enable you to get an idea of the occurences around Fr. Ed, we present extracts of three articles and statements: 1. THE INQUISITION BEGINS - out of CATHOLIC NEW TIMES, Oct. 12, 2005 2. LIFE SITE NEWS, Oct. 20, 2005 3. LETTER OF MARIE BOUCLIN TO BISHOP DE ANGELIS ad 1) "Wed, 12 Oct 2005 13:19:26 -0600 Fr. Ed Cachia and the reign of terror "The existence of different currents of thought seems necessary if an excessive conformism is to be avoided ... The Christian message is universal. It addresses itself therefore to very different people. It is to be expected that there would be diverse approaches. This implies plurality. - Joseph Cardinal Ratzinger "Today the spouse of Christ (the church) prefers to use the medicine of mercy rather than severity. She considers that she meets the needs of the present age by showing the validity of her teaching rather than by condemnations." ... In recent times "those in power, having failed to convince the people intellectually, and having suffered irreparable damage by the pedophilia scandal, have resorted to the age-old tactic of power-silencing and removing. This brings us to the sad case of Fr. Ed Cachia, as reported on page 14. (Volume 29, Issue 15, October 9, 2005 CNT) ... "The 'crime' of Fr. Cachia" "...."In response to a reporter's question about the women's ordination in the St. Lawrence, Fr. Cachia replied honestly. He genuinely hoped it was "the beginning of a new and awesome change in the life of the church." Echoing the vast majority of Canadian Catholics who believe the same, Cachia called for even more dialogue on this non-infallible teaching, but "Rome is not giving them a chance." As it stands now Bishop Nicola De Angelis has given Cachia a month's leave (ending Oct. 1) to pray and reflect and then retract his comments. And then? The withdrawal of priestly privileges, the banning from a diocese, a public humiliation? To nobody's surprise, Cachia's parish is solidly behind him. Five hundred messages have been sent to the bishop, almost all in Cachia's favour. The pastor appears serene. The only one to lose here is an institution rapidly losing credibility. The good news is that ordinary folks are refusing any longer to be co-dependent in this abuse, this war against ideas, this terrible fear so unbecoming the people of God. In a similar way, the story on page 13 echoes the Cobourg debacle.September's "Theology in the Vineyard," an informal discussion held at a Southern Ontario winery, was simply another way of demanding dialogue. Has the church learned nothing in 100 years? Do we really want to go back to Pius X, to the bullies in the Holy Office, to the reign of terror and intimidation? How we long for the law of love and not the law of institutions. What exactly are we afraid of?" ad 2) And now - Cachia has been defrocked! "Bishop Rules Priest Rendered "Unfit" for Priesthood over Campaign for Women Priests PETERBOROUGH, ON, October 20, 2005 (LifeSiteNews.com) - A Catholic priest who made public comments regarding his support for a group of women pretending Catholic ordination to the priesthood, has been relieved of his duties as a priest after refusing to recommit to church teaching on the matter. LifeSiteNews.com reported in August (...) that Fr. Edward Cachia gave an interview to a local paper in which he praised the women's controversial display which took place this past July on a boat on the St. Lawrence river. In a press release yesterday from the chancery office of Peterborough Bishop Nicola De Angelis, the diocese states that it "regrets (Fr. Cachia's) decision to refuse to accept the universal and constant teaching of the Catholic Church in relation to holy orders being reserved two men alone." It continues, "Though having freely professed adherence to all the teachings of the Roman Catholic Church and to the Roman Pontiff on the day of his ordination, Fr. Cachia now feels unable to live out this commitment." Fr. Cachia was given over two months to reconsider his position but "sadly", says the release, "has chosen to remain attached to positions contrary to the teachings of the church." The release explains that the Catholic Church, "like any other organization possesses rules and expectations that are necessary for membership," and that priests freely take on the responsibility of "teaching the entire deposit of the Catholic faith in the name of the Church and not his own feelings or points of view." His refusal, "now renders him unfit to serve the Catholic people in the leadership role of priest," says the release." ad 3) LETTER OF MARIE BOUCLIN to Fr. Ed Cachia's Bishop Nicola De Angelis (usede with permission): Datum: Sun, 16 Oct 2005 22:47:32 -0400 "Most Revered N. De Angelis Bishop of Peterborough Dear Bishop De Angelis, For some time now, I've been following the story of Father Ed Cachia in the Catholic New Times. I would be remiss if I did not, on behalf of Women's Ordination Worldwide, express both gratitude to Fr. Ed for his support of women called to the priesthood but also my disappointment at the action taken as a result of his remarks. I wish to make only one point, adding to those more eloquently made by others. Using the argument of authority to bully anyone into acting against his or her conscience is not only dangerous but futile. To be compelling, arguments must be based on sound reasoning and fact grounded in experience. It is time the hierarchy of the Church realize that it is dealing with Catholic adults, not children. Most of whom are educated, many are mature in their faith, and some have considerable theological training. The Magisterium's arguments against the ordination of women do not take into account recent biblical or theological scholarship, nor the archeological evidence that women were deacons, priests and even bishops in the Early Church. The argument that women are not to be admitted to ordination because the Magisterium says so simply does not hold up under intelligent investigation. And so, for lack of a credible argument, Rome resorts to imposing its authority. You need only think of what happened with Humanae Vitae. When the Vatican refused to listen to the life experience of faithful and dedicated Catholic couples grappling with the problem of birth control, or even the conclusions of the Pontifical Commission charged with studying this issue, the result was a massive loss of credibility for the church hierarchy. You will recall that our Canadian bishops issued the "Winnipeg Statement" which, in a word, told Catholic laity to follow the dictates of their conscience. Consequently, many Catholic couples chose to "dissent" from the official, though not infallible, teaching of the Church. The more serious consequence for the Church, however, was that many Catholics became conscious that decision-makers in Rome did not listen to the sensus fidelium, but simply imposed their view by invoking papal authority to do so. This is a brand of creeping infallibility which is incompatible with freedom of conscience. It is also tantamount to a stifling of the Spirit who dwells in all baptized and believing persons. With respect to the movement in favour of women's ordination in the Roman Catholic church, I would enjoin you to consider the words of Gamaliel: "If this enterprise, this movement of theirs, is of human origin it will break up of its own accord; but if it does in fact come from God you might not only be unable to destroy them, but you might find yourselves fighting against God." (Acts 5:39) Then, invite your brother bishops and the members of the Roman curia to press Benedict XVI to listen to what the Spirit is saying to women who believe they are called to ordained ministry. And stop persecuting those who support them. Yours sincerely in Christ, Marie Evans Bouclin, Coordinator, Women's Ordination Worldwide Thank you, Marie. This letter expresses our sentiments so well What is our response? More on this subject in today's PASTORAL LETTER following the NEWSLETTER ******************************************************************************** II. REGISTRATION FOR THE FIRST ORDINATION CEREMONY IN SWITZERLAND: For registration to the ordination of the first woman in Switzerland please follow the instructions below: a) Registration for participation in the ordination on the ship by email to Monika Wyss: mowyss@swissonline.ch b) Registration for accommodation in Hotel Petershof or in the youth hostel: www.Jugendherberge-Rorschach.ch c) Registration for press reporters who want to write about the personal history of Monika Wyss: email to mowyss@swissonline.ch d) Registration of press reporters who would like to participate in the press conference on June 25 at 11:00 or who want to participate in the ordination on the ship: email to the press spokeswoman, Dr. Gisela Forster gisela.forster@campus.lmu.de **************************************************************************** III. MICHELE BIRCH-CONERY CELEBRATED FIRST MASS On September 10, 2005, the R.C. priest Dr. Michele Birch-Conery celebrated her first mass. Michele is one of the four women who had been ordained to R.C. priesthood on July 25, 2005. She is a professor for English and female studies at the University of Vancouver Island. In her first mass Michele celebrated a Eucharist which should make visible the inclusiveness to all humans. Together with her Mr. Francois Brassard, a married priest and head of the Canadian Corpus group, stood at the altar. Anglican female priests welcomed her Roman Catholic sister. Several married priests had come in company with their families. Read the following report on Michele's first mass: "One of the four women ordained on July 25 was Dr. Michele Birch-Conery, a scholar and professor of English and Women\x{2019}s studies at North Island College on Vancouver Island. In recognition of this historic leap forward, \x{201C}Ministry Without Borders\x{201D} (www.ministry-without-borders.org ) organized a formal reception and welcome home to the Island for Dr. Birch-Conery on Saturday September 10 in the town of Ladysmith on Vancouver Island. In what was her \x{201C}traditional first mass\x{201D} Dr. Birch-Conery presided at a Eucharistic celebration that exemplified the inclusiveness that her ordination seeks to expand. As co-celebrant Françoise Brassard, a married priest who is a national leader of CORPUS CANADA (http://www.corpuscanada.org/ ), and his wife Connie Kurtenbach, poet and writer, were the driving force behind this extraordinary celebration. Dr. Birch-Conery was escorted to the altar by a native women drum ensemble from Chemanius. Throughout the liturgy there was active participation of church elders, and clergy from both the Anglican and Lutheran communions. A number of Anglican women priests were present to welcome their first \x{201C}Roman\x{201D} sister to the priesthood to which they had been formally called years before. Married priests from different CORPUS communities of Alberta and British Columbia were present with their wives and family to welcome Dr. Birch-Conery to the expanded priesthood which they discovered (the process was called \x{201C}laicization\x{201D}) in recovering their place among the people of God (formerly called the laity). A group from Vancouver representing another marginalized group, the gay community, came sporting shirts that proclaimed \x{201C}Intrinsically Good\x{201D} \x{2013} a good natured rebuttal to the slanderous label issued by the previous head of the Holy Office of the Inquisition to those children of God whose sexual orientation is not that of the heterosexual majority. ... There was a youthful presence at the celebration, in the music provided by the Nanaimo Youth Ensemble led by Hilary Ladd. Ms. Ladd is the daughter of a woman Anglican priest who is married to a Lutheran minister. This ecumenical presence was manifest at the time of communion when all those present were invited to come forward to share in the Eucharistic banquet. All were invited \x{2013} St. Paul would have been proud to see such a community finally taking him seriously. The liturgy of the word became a proclamation of prophetic expectation. The readings were Wisdom 7:22-30, Hosea 2:16-23 and John 4:1-43. To a responsorial titled \x{201C}Wise Woman\x{201D} there was a most beautiful interpretive dance performed by Karen Gossetti. To the readings Dr. Birch-Conery responded with a meditative and instructional reflection highlighting the course in which she sees her new ministry unfolding. At the same time, it was obvious that her scholarship and sensitivity to the issues of the marginalized would bring new wisdom to the faith communities that yearn for her leadership. The liturgical setting was quickly transformed into an outdoor dining room with a meal catered for the 150 plus guests in attendance. ... As the dinner unfolded, greetings from around the world were read to the gathering. One Catholic bishop sent his greeting and best wishes. Other greetings of congratulations from the United States and Europe were also read. A former representative of the diocesan commission on the status of women spoke about the pioneer work begun under the direction and support of Bishop Remi DeRoo. ... Throughout the afternoon Dr. Birch-Conery was generous in time given to persons of the media who sought interviews. The main newspaper of the Island (Victoria Times-Colonist) ran a front page article on Sunday September 11 covering this event. Dr. Birch-Conery is quoted as saying \x{201C}If this is needed ... the people will accept it\x{201D}. That encapsulates the spirit of the day\x{2019}s celebration \x{2013} not a statement of defiance to the established order but rather a simple proposition to the people of God who seek spiritual guidance and leadership in a new mode of service and inclusiveness. The Vatican has declared 2005 to be \x{201C}The Year of the Eucharist\x{201D}. It is a sign of the Spirit that what was intended to be a reaffirmation of the old order and the exclusive control of the self-appointing clerical caste would explode into a celebration of the dynamic inclusivity and the beginning of a new time of blessings and promise \x{2013} a really new Kairos awaited by the people of God." Excerpts from article by: Phil Little, Member of Xristos Community Society and married priest living on Vancouver Island IV. SHORTAGE OF PRIESTS IN FRANCE A report from France: "As you probably know, here in France the pastoral care by priests is in a bad way. In my wife's home country one single priest has to care for several communities within a radius of several dozens of kilometers. Consequently, services cannot take place more often than once a month in one village. An early mass at 9:00 and a late mass at 11:00, that's all a single priest can manage on a Sunday forenoon. He has to move in his old 2CV rattletrap, because priests are being paid according to SMIC (minimum salary) - according to the motto 'the lower the salary, the deeper the vocation.' " Our wish for the poor priest in France is that he will get a colleague by his side to support him in his priestly ministry. We are glad about the successful activities of the first female priests in France, Canada and the USA. We hope that there will be many people to support Fr. Ed Cachia. A home for him in our hearts and in our circle is certain to him. Christine Mayr-Lumetzberger Dr. Gisela Forster Dr. Patricia Fresen ****************************************************************************************** B P A S T O R A L L E T T E R 10 / 2005 S O L I D A R I T Y Being solidary in good times, identifying oneself with successful people - that's not so difficult. On the contrary: there are many people who are always checking for the direction of success, which party is in power and which leader has the final say presently. They do not look at the matter itself, they only look at the success of the persons who are advocating this matter just now. It happens quite rarely that somebody joins an unsuccessful person. Despised, persecuted, unsuccessful and excluded people will hardly ever experience solidarity. One who is exercising solidarity by standing up for equal rights for women in a courageous and exemplary way, is Fr. Ed Cachia from Canada. He did not stop talking about women's ordination even though this was a forbidden subject to talk about. Fr. Ed does not hide himself and he does not deny his thoughts. Now he has to pay for that: His Bishop removed him from his parish community and ordered him to regret. As he did not step back from what he had said, the Bishop punished him with highest hardship: he deprived him of his livelihood. Fr. Ed's solidarity resulted in the destruction of his vocational and financial existence. That does not touch his Bishop. Sitting in his warm room in his palace, he says that everything is in accordance to the law. We are longing for priests and Bishops who will not leave Fr. Ed in the lurch, who declare their solidarity with him and who help him even though they are aware of not totally standing on the side of the successful and the powerful. Fr. Ed is waiting for a signe of solidarity. Don't refuse him even though he is presently not sitting on the side of the powerful. PLEASE DO THINK ABOUT WHAT WE COULD DO IN ORDER TO SUPPORT FR. ED CACHIA ! There are hundreds of other Bishops who would really esteem or almost long for a woman in ministry or a female colleague in ministry. We wish those hundreds of others that they may have the courage to talk to each other at least in private circles and to find ways how to treat women in the R.C. church in an equal manner and how they could support men of among their own ranks in standing solidly behind the excluded women. With heartfelt greetings Christine Mayr-Lumetzberger Dr. Gisela Forster Dr. Patricia Fresen

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 NEWSLETTER et LETTRE PASTORALE  NO. 10/2005 du 31 Octobre 2005
Groupe « Femmes consacrées  aux ministères  » 
Christine Mayr-Lumetzberger, Porte parole pour l'Autriche
mail:mmcml@ping.at
Dr Gisela Forster, Porte parole pour l'Allemagne
mail:gisela.forster@campus.lmu.de
Dr Patricia Fresen, Coordinatrice du cycle de préparation aux ministères mail:fresen@forestfactory.de

Cher/e/s Ami/e/s
Cher/e/s Sympathisant/e/s
Sommaire :
I . REPONSES D' EVEQUES
Rassemblement de Munich
Femme ordonnée
P. Ed Cachia au Canada
II. ADRESSES D' INSCRIPTION POUR PARTICIPER A LA PREMIERE ORDINATION DE FEMME EN SUISSE
 III. PREMIERE MESSE DE MICHELE BIRCH-CONERY
IV.PENURIE DE PRETRES EN FRANCE
V. LE SYNODE DES EVEQUES ET LES FEMMES
La lettre pastorale traite de SOLIDARITE

A       N E W S L E T T E R   10/2005
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I.REPONSES D' EVEQUES
Notre mouvement continue de la même manière paisible qu'à ses débuts.
L'attitude du Vatican à notre égard est pragmatique et régalienne . Exemple, la
newsletter du 3 Oct. 2005 : « L'été prochain une théologienne suisse sera « ordonnée » prêtre catholique romain . Cette annonce  a été faite le week-end dernier par le groupe « femmes prêtres C.R. ». Ce groupe vient de communautés de base  dans les églises d'Allemagne et d'Autriche. D'après le droit Canon catholique, il est impossible d'ordonner une femme. Ce groupe a déjà ordonné une vingtaine de femmes depuis 2002 en provocation délibérée de la politique de l'église. D'après le message la candidate Suisse est la théologienne Monika Wyss. L'  « ordination» aura lieu le 24 Juin 2006 sur le Lac de Constance . En plus de Wyss seront ordonnée deux autres femmes de nationalité différente .»
... Quelques évêques-pas des plus connus -deviennent un peu nerveux, par exemple :
dans le diocèse de Muenchen-Freising, qui dépend du Cardinal Friedrich Wetter, on a interdit de parler de l'ordination des femmes dans un lieu d'église.Il a fallu annuler la réunion quelques heures avant.
Une femme ordonnée  a été renvoyée sans préavis de toutes ses responsabilités dans l'église.
Au Canada, le P. Ed.Cachia a été renvoyé de son ministère presbytéral pour avoir déclaré son espoir que l'ordination de femmes soit le commencement  d'un changement attendu avec impatience dans l'église.
Alors que le Vatican réagit calmement et poliment, il y a localement quelques évêques  qui semblent perdre la tête  devant l'aspiration patiente et exempte de radicalisme des femmes à avoir accès au ministère ordonné dans l' église C.R.
D'après nous, les réactions des trois évêques mentionnées plus haut sont tout simplement exagérées :
En effet il est impossible d'interdire des discussions entre êtres humains-même dans des lieux d'église.
Les femmes employées par l'église devraient avoir des garanties contre un licenciement sans préavis.
Licencier un prêtre qui a simplement dit en public ce que 95 % des Catholiques proclament tout haut et que la majorité des prêtres pense en secret- selon nos recherches-est un signe de nervosité , pas de maîtrise .
Merci à la presse de Munich pour leurs compte-rendus clairs et documentés sur la réunion interdite , merci à la femme ordonnée pour son courage à continuer la défense des droits égaux pour les femmes , et un grand merci au P.Ed. pour son acte de solidarité courageux ainsi qu'à la presse à qui nous demandons de l'encourager et de montrer de la solidarité à son égard.
A propos du P. Ed. : c'est un prêtre de 55 ans de la paroisse de Saint Michel en Cobourg,Ontario , Canada.Les paroissiens le tiennent en haute estime. Après sa déclaration de solidarité, son évêque Nicola de Angelis lui a donné un mois pour retirer ses propos , puis il lui a retiré son ministère et l'a chassé du diocèse.
Les paroissiens appuient P. Ed.,ils ont écrit 500 lettres à l'évêque dans lesquelles ils demandent son maintient-sans succès. Le P. Ed.lui-même pose la question : que craint l'évêque ? P. Ed.n'a jamais violé d'enfants , il n' a jamais eu un mot contre la hiérarchie C.R., il n' a pas donné la Sainte Communion à des Protestants, n'a pas célébré de Messe ?cuménique , n' a pas pratiqué d'avortement , n' a rendu enceinte aucune femme . Mais en dépit de tout cela un évêque l'a exclu du ministère sacerdotal. Quelle peut en être la raison ?
1.FAIRE SA COUR
D'abord cela peut être que l'évêque essaie de se placer , d'apparaître au Vatican comme un partisan de la ligne dure, ce qui pourrait être utile à sa carrière.
2.DEFENSE DE LA LOI DE L' EGLISE
Cela peut aussi s'interpréter comme si l'évêque envoyait un signal à Rome : Regardez comme j'observe bien la loi, comme je suis bon , digne d'être à la tête de la congrégation pour la doctrine de la foi.
3.PRISE DE POSITION PERSONNELLE
On peut aussi imaginer qu'un évêque qui réagit ainsi trouve l'occasion rêvée d'exprimer des sentiments qui se sont accumulés en lui pendant des années.
Nous  vous laissons avec la question cher/e/s lecteurs/trices. Pourquoi ces évêques réagissent-ils si violemment ?
Pour vous faire une idée de ce qui s'est passé avec le P. Ed.voici des extraits d'articles et de déclarations :

1. L' INQUISITION COMMENCE - LE « CATHOLIC NEW TIMES », 12 Oct.  2005
2.  LIFE SITE NEWS, 20 Oct. 2005
3.  LETTRE DE MARIE BOUCLIN A MGR DE ANGELIS

1) « Mercredi 12 Oct 2005
P. Ed. Cachia et le règne de la terreur .
Pour éviter un conformisme excessif,il semble nécessaire qu'existent différents courants de pensée ?Le message chrétien est universel . Il s'adresse donc à des gens très différents .On peut s'attendre à ce qu'il y ait diverses approches ce qui implique la pluralité.
Joseph Cardinal Ratzinger
« aujourd'hui, l'épouse du Christ ( l'église ) préfère utiliser le remède du pardon plutôt que la sévérité .Elle considère qu'elle va au devant des besoins de l'époque en montrant la validité de son enseignement plutôt que par des condamnations . »

...depuis quelques temps « ceux qui ont le pouvoir, n'ayant pas réussi à convaincre par des arguments intellectuels , et atteints de dommages irréparables par le scandale pédophile , se sont rabattus sur la vieille tactique de réduire au silence par la force et de limoger .Ceci nous amène à la triste histoire du P. Ed.Cachia, racontée p.14(Volume 29, N°15, 9 Octobre 2005 CNT)
...
« La « faute » du P. Cachia?En réponse à la question d'un journaliste sur l'ordination des femmes sur le Saint Laurent ,le P. Cachia a répondu sans détour.
Il en espère , a-t-il dit sincèrement « le début d'un changement considérable dans la vie de l'église. »
Faisant écho à la grande majorité des Canadiens qui pensent ainsi , P.Cachia appelle à encore plus de dialogue sur cet enseignement qui ne relève pas de l'infaillibilité , mais « Rome ne leur laisse aucune chance ».
Pour l'instant , Mgr Nicola De Angelis a donné à Cachia un mois de congé( qui prend fin le 1° Octobre ) pour réfléchir, prier et se rétracter. Et ensuite ? Lui retirer ses privilèges sacerdotaux, l'exclure du diocèse, une humiliation publique ?
Sans surprise, la paroisse de Cachia le soutient . L'évêque a reçu 500 messages, presque tous en faveur de Cachia. Le pasteur semble serein.La seule perdante ici est l'institution qui perd rapidement de sa crédibilité. La bonne nouvelle, c'est que l'homme de la rue refuse d'adhérer à cette tromperie, cette guerre contre les idées ,cette peur terrible qui ne convient pas du tout au peuple de Dieu .
De la même manière , p.13 le journal revient sur l'événement de Cobourg .« Théologie dans la vigne »une rencontre informelle  dans un bar à vin du Sud Ontario en Septembre était une autre occasion de chercher le dialogue .L'église n'a-t-elle rien appris en un siècle ? Voulons nous revenir à Pie X , aux tyrans du Saint Office , au règne de la terreur et de l'intimidation ?
Combien nous aspirons à la loi d'amour et non à la loi des institutions.De quoi avons nous peur ? »
2)Et maintenant , Cachia  a été réduit à l'état laïc !
« L' Evêque déclare le Prêtre inapte au sacerdoce,suite à une campagne en faveur des femmes prêtres »
PETERBOROUGH, ON, 20 Octobre 2005 (LifeSiteNews.com) -
Un prêtre Catholique qui a soutenu publiquement un groupe de femmes s'attribuant l'ordination catholique à la prêtrise , a été relevé de ses fonctions sacerdotales après avoir refusé de se plier à l'enseignement de l'église sur ce sujet. LifeSiteNews.com  a raconté en Août (? .)que le P. Ed.Cachia a donné une interview à un journal local où il fait l'éloge de la démonstration controversée organisée par des femmes sur le Saint Laurent en Juillet dernier .Hier, dans un communiqué de presse de la Chancellerie de Mgr Nicola De Angelis évêque de Peterborough,le diocèse déclare qu' « il regrette sa (du P.Cachia ) décision de refuser d'accepter l'enseignement  universel et constant de l'église catholique comme quoi les saints ordres sont réservés aux seuls hommes ».
« Bien qu'ayant librement déclaré son adhésion à tous les enseignements de l' Eglise Catholique Romaine et au souverain Pontife le jour de son ordination , le P. Cachia se sent incapable aujourd'hui de tenir cette promesse.
Le P. Cachia  a eu plus de 2 mois pour reconsidérer sa position , mais malheureusement, dit le communiqué il a choisi de rester attaché à des positions contraires à l' enseignement de l' église . »
Le communiqué explique que l' Eglise Catholique « comme toute organisation , a des règles et des attentes qui sont nécessaires pour être membre »et que les prêtres prennent librement la responsabilité « d'enseigner le dépôt de la foi catholique dans son intégralité au nom de l' Eglise et non ses propres sentiments ou opinions ».
Son refus le rend maintenant incapable de servir le peuple Catholique dans le rôle directeur de prêtre . » dit le communiqué . »

3)LETTRE DE  MARIE BOUCLIN à Mgr Nicola De Angelis
(avec l' autorisation de l'auteure ):
« Dimanche 16 Oct 2005
 Au très Révérend N. De Angelis Evêque de Peterborough

Cher Mgr De Angelis,
Cela fait quelques temps que je suis l'histoire du P. Ed.Cachia dans le « Catholic New Times ». Ce serait négligent de ma part si je n'exprimais pas , au nom de Women's Ordination Worldwide, à la fois ma gratitude au P. Ed pour son soutient aux femmes appelées à la prêtrise et ma déception au vu des conséquences de ses propos . J'ajouterai seulement un point à ce qui a été dit de façon très éloquente par d'autres .
Utiliser l'argument d'autorité pour forcer quelqu'un/e à agir contre sa conscience est non seulement dangereux , mais inutile. Pour être convaincants, des arguments doivent être fondés sur un raisonnement solide et enracinés dans l'expérience .
Il serait temps que la hiérarchie de l'église réalise qu'elle a à faire à des adultes catholiques, pas à des enfants .La plupart d'entre eux a fait des études , beaucoup ont une foi adulte , et quelques un/e/s un important bagage théologique.
Les arguments du Magistère contre l'ordination des femmes ne prennent pas en compte les recherches universitaires récentes bibliques ou théologiques ni les preuves archéologiques que des femmes étaient diacres, prêtres et même évêques dans l' église primitive . L'argument selon lequel les femmes ne doivent pas être admises à l'ordination, parce que c'est le Magistère qui le dit ne résiste pas à une réflexion intelligente. Ainsi, faute d'argument crédible , Rome s'en remet à imposer son autorité.
Pensez à ce qui s'est passé avec Humanae Vitae.Quand le Vatican a refusé d'écouter l'expérience vécue de couples Catholiques  croyants et engagés aux prises avec le problème du contrôle des naissances, ou même les conclusions de la Commission
Pontificale chargée d'étudier cette question , le résultat a été une énorme perte de crédibilité de la hiérarchie de l' église .Rappelez-vous la  « déclaration de Winnipeg »faite par nos évêques Canadiens ,qui , en un mot, disaient aux laïcs catholiques de suivre leur conscience . En conséquence ,beaucoup de couples Catholiques ont choisi la « dissidence »par rapport à l'enseignement officiel, quoique ne relevant pas de l'infaillibilité, de l'église. Pour l' Eglise , cependant la conséquence la plus sérieuse fut que de nombreux Catholiques prirent conscience que ceux qui prennent les décisions à Rome n' écoutent pas le « sensus Fidelium »,mais imposent tout simplement leurs vues en invoquant l' autorité du Pape. Ceci est une sorte d' infaillibilité sournoise incompatible avec la liberté de conscience.Cela équivaut aussi à étouffer l'Esprit qui habite tout/e croyant/e et baptisé/e .
Avec respect pour le mouvement en faveur de l'ordination des femmes dans l' église
Catholique Romaine ,je vous prierais de réfléchir aux paroles de Gamaliel :
« si cette entreprise ou cette oeuvre vient des hommes, elle sera détruite;
Mais si elle vient de Dieu, vous ne pouvez la détruire; et prenez garde qu'il ne se trouve que vous ayez fait la guerre à Dieu. » (Actes 5:39) . Puis ,invitez vos frères évêques et les membres de la Curie romaine à insister auprès de Benoît XVI pour qu'il écoute ce que l'Esprit dit aux femmes qui sont persuadées qu'elles sont appelées au ministère ordonné . Et cessez de persécuter ceux qui les soutiennent.
Sincèrement en Christ,
Marie Evans Bouclin, Coordinatrice, Women's Ordination Worldwide »
Merci, Marie .Cette lettre exprime si bien nos sentiments. Quelle est notre réaction ?
Plus sur ce sujet dans la lettre Pastorale qui suit la Newsletter
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II.INSCRIPTIONS POUR LA PREMIERE CEREMONIE D 'ORDINATION EN SUISSE
Pour vous inscrire à l'ordination de la première femme à être ordonnée en Suisse, veuillez suivre les instructions suivantes :
a)Pour participer à l'ordination sur le bateau,envoyer un e-mail à Monika Wyss:  mowyss@swissonline.ch
b) Pour retenir un logement à l'hôtel Petershof ou à l' auberge de Jeunesse www.Jugendherberge-Rorschach.ch
c) Pour les journalistes qui veulent écrire l'histoire personnelle de Monika Wyss: envoyer un e-mail à Monika Wyss:   mowyss@swissonline.ch
d) Pour les journalistes qui aimeraient participer à la conférence de presse du 25 Juin à 11 h.ou qui souhaitent participer à l'ordination sur le bateau :envoyer un e-mail à l'attachée de presse pour cette occasion, Dr. Gisela Forster
gisela.forster@campus.lmu.de
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III.MICHELE BIRCH-CONERY DIT SA PREMIERE MESSE
Dr. Michele Birch-Conery,prêtre C.R. a célébré sa première Messe le 10 Septembre 2005 . Michele est l'une des quatre femmes qui ont été ordonnées Prêtres C.R. le 25 Juillet 2005.Elle est professeur d' anglais et d'études féministes à l'Université de Vancouver
Michele  a célébré une Eucharistie qui souhaitait rendre visible la participation de toute personne . Avec elle  à l'autel se tenait Mr. Francois Brassard , prêtre marié et responsable du Groupe Canadien Corpus . Des femmes prêtres Anglicanes souhaitaient la bienvenue à leur s?ur catholique . Plusieurs prêtres mariés sont venus en famille . On a pu lire ce compte rendu de la première Messe de Michele :
« Dr. Michele Birch-Conery est l' une des quatre femmes ordonnées le 25 Juillet ; c'est une universitaire professeur d'Anglais et d'études féministes au North Island College de Vancouver. Pour marquer ce pas historique en avant, "Ministry Without Borders" ( ) (Ministères sans frontières)a organisé une réception officielle pour accueillir Dr. Birch-Conery à son retour Samedi 10 Septembre à Ladysmith sur l'île de Vancouver.  Dans ce qu'on appelait
traditionellement sa « première Messe » Dr. Birch-Conery a présidé une Eucharistie
démontrant cette participation de tous sans distinction de genre que son ordination cherche à promouvoir .En tant que co-célébrant François Brassard, prêtre marié, dirigeant national de CORPUS CANADA ( ), et sa femme  Connie Kurtenbach, poëte et auteure ont été des éléments moteurs de cette célébration . Dr. Birch-Conery était accompagnée par un ensemble féminin aborigène de tambours de Chemanius. Pendant toute la liturgie les doyens de l'église, le clergé Anglican et Luthérien ont participé activement. Il y avait des Anglicanes prêtres qui accueillaient leur première s?ur « Romaine » en ce sacerdoce auquel ellles ont été appelées officiellement il y a des années déjà .
Il y avait avec femmes et familles des prêtres mariés de différentes communautés  de CORPUS de l'Alberta et de Colombie Britannique qui accueillaient Dr. Birch-Conery en cette Prêtrise étendue qu'ils ont découvert (le processus appelé « Laïcisation ») en retrouvant leur place au sein du Peuple de Dieu ( précédemment appelés « les laïcs »)
Un groupe de Vancouver qui représentait un autre groupe marginalisé ,la communauté gay, arborait des t-shirts proclamant « intrinsèquement bon » -réfutation bon enfant de l'étiquette diffamatoire qu'avait émise l'ancien chef du saint Office de l'Inquisition à l'encontre de ces enfants de Dieu dont l' orientation sexuelle n'est pas celle de la majorité hétérosexuelle?.
L'ensemble Nanaimo Youth Ensemble dirigé par Hilary Ladd assurait par sa musique une présence de jeunes à cette célébration .Ms Ladd est la fille d'une femme prêtre Anglicane mariée à un pasteur Luthérien. Cette présence ?cuménique se manifesta tout particulièrement au moment de la communion où toutes les personnes présentes furent invitées à s'approcher pour partager le festin Eucharistique. Tous étaient invités - St Paul aurait été fier de voir une telle communauté le prendre enfin au sérieux .
La liturgie de la Parole devint proclamation d'une attente prophétique.
Les lectures étaient Sagesse 7:22-30,Osée 2:16-23 et Jean 4:1-43 .
Karen Gossetti a interprété une très belle danse sur un refrain intitulé « la femme avisée » Dr. Birch-Conery a commenté les lectures dans une méditation pédagogique qui mettait l'accent sur le développement qu' elle pense donner à son nouveau ministère .En même temps cela devenait évident que sa formation et sa sensibilité au sujet des laissés pour compte allaient apporter une nouvelle sagesse à la foi des communautés qui souhaitent sa direction .
La scène liturgique se transforma bientôt en salle à manger extérieure pour un repas de 150 personnes ?.
Pendant le repas , on lut des félicitations des quatre coins du monde . Un évêque Catholique a envoyé ses v?ux .D'autres félicitations venaient d'Europe et des Etats -Unis. Un ancien représentant de la commission diocésaine sur  la condition de la femme évoqua le travail de pionnier commencé avec le soutien et sous la direction de Mgr Remi DeRoo?.L'après midi Dr. Birch-Conery ne se montra pas avare de son temps avec les journalistes à la recherche d'interviews. Le principal journal de l'île (Victoria Times-Colonist) en fit un article sur la une du Dimanche 11 Septembre . Il cita Dr. Birch-Conery : « si c'est un besoin ,? les gens vont l'accepter » Ce propos résume l'esprit de la célébration de ce jour-non pas un défi à l'ordre établi mais plutôt une simple proposition au peuple de Dieu qui cherche un guide spirituel et une direction dans une nouvelle forme de service et de reconnaissance à l'égard de chacun/e.
Le Vatican a déclaré 2005 « Année de l'Eucharistie ».C'est un signe de l'Esprit que ce qui était supposé réaffirmer l'ordre ancien et le contrôle exclusif de la caste cléricale auto-proclamée explose en une célébration de l'inclusivité en marche et le début d'une nouvelle ère de promesse et de bénédictions-véritablement un nouveau Kairos que le peuple de Dieu attendait . »
C'est Phil Little,prêtre marié qui vit sur l'île de Vancouver, membre de
Xristos Community Society qui a choisi les extraits d'article ci-dessus.

IV.PENURIE DE PRETRES EN France
Communiqué de France :
« Comme vous le savez sans doute ,la situation de la pastorale faite par les prêtres est très mauvaise ici en France . Dans le pays d'origine de ma femme un seul prêtre doit s'occuper de plusieurs communautés dans un rayon de plusieurs douzaines de kilomètres. En conséquence dans un village donné il ne peut y avoir de service plus souvent qu'une fois par mois .Une première messe à 9 h. et une plus tardive à 11 h. c'est tout ce que peut faire un prêtre isolé en un Dimanche matin. Il doit se déplacer dans sa vieille « deuch »parce que les prêtres recoivent le Smic en raison du proverbe « plus le salaire est bas, plus haute est la vocation ».
Nous souhaitons au pauvre prêtre français qu'il acquière un collègue pour l'aider dans son ministère .Nous nous réjouissons des réussites des premières femmes prêtres en France , Canada et U S A .
Nous espérons que beaucoup de personnes vont montrer leur soutien à P. Ed.Cachia .
Il est sûr qu'il est dans nos c?urs et dans le cercle de nos amis
Christine Mayr-Lumetzberger
Dr. Gisela Forster
Dr. Patricia Fresen

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B  L E T T RE  P A S T O R A L E 10/2005
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S O L I D A R I T E
Etre solidaire quand tout va bien , s'identifier aux gens qui ont du succès , cela n'est pas difficile . Au contraire ,beaucoup passent leur temps à surveiller ce qui marche , où est le pouvoir , qui a le dernier mot à l'heure actuelle . Ils ne s'occupent pas du sujet en cause , ils regardent juste si les défenseurs de ce sujet ont ou non du succès  . C'est très rare de rejoindre le camp de quelqu'un qui ne réussit pas  . Ce n'est pas les gens méprisés , persécutés , en échec et exclus qui vont expérimenter de la solidarité .
Au Canada, le P. Ed. Cachia se montre solidaire en faveur des droits égaux pour les femmes d'une façon courageuse et exemplaire . Il ne s'est pas arrêté de parler de l'ordination des femmes alors que c'était un  sujet défendu .P. Ed ne se cache pas et ne revient pas sur ce qu'il a dit . Maintenant il doit payer pour cette attitude : son évêque l'a retiré de sa communauté paroissiale et lui a enjoint de se rétracter . Comme il ne l'a pas fait ,l'évêque le punit de la façon la plus rude :il lui retire son gagne pain . Le résultat de sa solidarité c'est la destruction de sa vocation et de sa vie matérielle . Cela ne touche pas son Evêque .Bien au chaud dans son palais épiscopal , il dit que tout est conforme à la loi.
Nous aspirons à des prêtres et des évêques qui ne laissent pas le P. Ed. dans le pétrin , qui se déclarent solidaires de ce prêtre et qui l'aident , même s'ils sont conscients de ne pas être ainsi complétement du côté des puissants et ceux qui réussissent . Le P. Ed. attend un signe de solidarité . Ne le lui refusez pas même s'il n'est pas actuellement du côté des puissants
REFLECHISSEZ S .V. P. A CE QUE NOUS POUVONS FAIRE POUR SOUTENIR P. ED. CACHIA !
Il y a des centaines d'autres évêques qui apprécieraient ou souhaiteraient
presque avoir une femme comme collègue dans le ministère. Nous souhaitons qu'ils aient le courage de se parler entre eux, au moins dans des cercles privés et de trouver des moyens de traiter avec égalité les femmes dans l' église C.R. et comment soutenir les hommes qui dans leurs propres rangs se tiennent fermement aux côtés des femmes exclues .
Nos sincères salutations

Christine Mayr-Lumetzberger
Dr. Gisela Forster
Dr. Patricia Fresen


 
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