Aktuelles   Einführung   Kirchliche Arbeit   Solidaritätsbekundungen   Aktionen   Buch   Diakoninnen   Priesterinnen   Bischöfinnen   katakombenweihe   Verfassung-Constitution   Presseerklärungen   Newsletter   Hirtinnenbrief   Klage   Neue Buecher   Exerzitien   Ausbildung   Links   woc   Photos   diakoninnenweihe-2002.Österreich   priesterinnenweihe-2002.Donau   Diakoninnenweihe-2004   Priesterinnenweihe-2005.Lyon   Weihe-St.-Lawrence-River.Canada-2005   Priesterinnenweihe-Schweiz-2006   Pittsburgh-Ordination-2006.php   USA-Mid-west-2008.php   Canada-West-2008.php   USA-East-2008.php   USA-West-California-2008.php   USA-West-Oregon-Ordination.php   USA-South-2008.php  
VD

deutsch english französisch

   Gruppe "Weiheämter für Frauen"
------------------------------
Christine Mayr-Lumetzberger, Sprecherin für Österreich
mailto:mmcml@ping.at
Dr. Gisela Forster, Sprecherin für Deutschland
mailto:gisela.forster@campus.lmu.de
Dr. Patricia Fresen, Sprecherin für Südafrika
mailto:fresen@forestfactory.de



*****************************************************************
     N E W S L E T T E R   Nr. 4/2004  vom  27. April 2004
*****************************************************************


     Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Interessentinnen und Interessenten


Dieser Newsletter enthält folgende Kapitel:

I. NEWSLETTERBRIEF

1. Reaktion von Bischofsseite
2. Diskriminierung - hautnah
3. Preise an Unterstützerinnen und Unterstützer
4. Weihe am 26. Juni 2004

II. HIRTINNENBRIEF (siehe Seite HIRTINNENBRIEFE)

..........................................................



I. NEWSLETTERBRIEF

1. Reaktion von Bischofsseite

Wieder wurde von Bischofsseite auf die geplante Weihe von Frauen reagiert.
Wie schon 2002 schrieb man auch diesmal direkt an die Frauen, um sie zu
ermahnen, sie von der Weihe fernzuhalten und auch, um ihnen Schuldgefühle
zu vermitteln. "Noch" heißt es, "können Sie in der Gemeinschaft der Kirche
bleiben, wenn Sie sich nicht weihen lassen"..."Was Sie vorhaben ist ein
schwerer Bruch mit der Einheit der katholischen Kirche"..."Sie werden die
Konsequenzen zu tragen haben..."

Wir haben die Bischofsreaktionen auf unserem Tisch liegen und jedes Wort
eingehend studiert. Die Bedenken nehmen wir durchaus ernst, aber wir
weisen auch darauf hin, dass wir es als zutiefst unchristlich empfinden,
wenn wir Frauen von den hohen Männern der Kirche eingeschüchtert,
zurückgewiesen und ausgeschlossen werden.

Absichtlich schreiben wir in diesen Newsletter keine Daten der
bischöflichen Reaktionen. Wir wollen keinen Bischof bloßstellen oder
schaden, denn auch Bischöfe sind Menschen, die einem Diktat untergeordnet
sind. Es ist ihre dienstliche Pflicht, Gesetze zu verteidigen, die Frauen
diskrimieren.

Wir werden von unserer Gruppe WEIHEÄMTER FÜR FRAUEN höflich und klar
zurückschreiben und bitten, sich nicht gegen uns, sondern zu uns zu
stellen, damit wir gemeinsam gehen können.

Sie alle, liebe Newsletterleserinnen und -leser, bitten wir, zur Weihe der
angegriffenen Frauen zu kommen, damit sie ihre Solidarität mit den
Frauen, die bereit sind, gewaltfrei Grenzen zu übertreten, signalisieren
(Anmeldung zur Teilnahme ist bei priesterinnen@utanet.at möglich).

2. Diskriminierung von Frauen in theologischen Fakultäten

Wie sehr Frauen in theologischen Fakultäten diskriminiert werden, können
sich viele Menschen gar nicht vorstellen. Wir möchten Ihnen daher an
einigen Beispielen zeigen, wie die Angst, die die vatikanische
Hierarchie gegenüber Frauen glaubt zeigen zu müssen, in den theologischen
Fakultäten - hautnah - zur Diskriminierung von Frauen umgesetzt wird:

Beispiel 1:

Eine katholische Theologiestudentin sitzt in einer Vorlesung über
SAKRAMENTENSPENDUNG. Als einzige Frau befindet sie sich dort unter lauter
angehenden männlichen Priestern. Als der Professor sie sitzen sieht,
bittet er sie, den Raum zu verlassen, denn "Sakramtenspendung kommt für
Sie sowieso nie in Frage!", sagt er dezidiert. Die Frau will sich wehren,
aber verachtende Blicke treffen sie von den männlichen Studierenden.

Beispiel 2:

Mehrere kath. Theologiestudentinnen stehen auf dem Gang der kath Fakultät.
Ein Theologiestudent, der in jedem Seminar durch seine Unaufmerksamkeit
und seine nachlässigen Hausaufgaben glänzt, geht an der Frauengruppe
vorbei und sagt in verächtlichem Ton: Aus Euch wird sowieso nie etwas,
denn ihr habt das falsche Geschlecht!

Beispiel 3:

Eine Professorin darf am Priesterseminar männliche Priesteramtsstudenten
ausbilden. Sie darf sie anleiten und prüfen. Sie lehrt sie Seelsorge und
predigen. An den Ambo treten dürfen jedoch nur ihre Studenten, ihr
selbst wird das Betreten den Altarraumes verwehrt. Jahrelang steht sie
hinten stumm in der Kirche, während ihren männlichen Studenten der
Altarraum geöffnet wird.


Vielen Frauen, denen diese Diskriminierungen passieren, erhalten ein
seelisches Trauma. Sie leiden darunter, wenn ihnen der Zugang zum
Seminar verweigert wird und Studenten und Professoren hämisch über ihre
Weiblichkeit lachen. Das "Du darfst nicht, denn Du bist eine Frau" wird
von vielen katholischen männlichen Studierenden und Professoren regelrecht
zelebriert. Mit Rückendeckung aus Rom, sehen sie sich bevollmächtigt, die
Frauen in ihrer unmittelbaren Umgebung auszugrenzen und zu verachten.


Dass diese Praktiken nicht anhalten, dafür kämpft unsere Gruppe:
Weiheämter für Frauen. Wir wollen gleiche Rechte für alle Menschen, egal,
ob sie weiblich oder männlich sind.

2. PREISE für UNTERSTÜTZERINNNEN UND UNTERSTÜTZER

Vereinzelt gibt es im großen Kreis der Kleriker immer wieder einen Mann,
der das Unrecht, das Frauen durch den Ausschluß von Amt und Mitsprache in
der römisch-katholischen Kirche angetan wird, sieht und der mit Worten
reagiert.
Für diese Kleriker wollen wir ab sofort und immer wieder ANERKENNUNGEn in
Form von PREISEN verleihen.

In den letzten Monaten haben sich 5 Kleriker durch eine frauenfreundliche
Aussage bemüht, die Kluft zwischen Mann und Frau in der rkath. Kirche zu
überwinden: Es sind dies der belgische Bischof Daneels,  Kardinal Martini,
der Bischof der Glaubenskongregation: Kardinal Arinze, Kardinal Sterzinsky
von Deutschland und ein Gemeindepfarrer.

So erhält im Monat Juni 2004

1) den ersten Preis der italienische Kardinal Martini für seinen Satz:
"Die Rolle der Frau in der Kirche brauche eine
größere Anerkennung" (NEWSLETTER von Radio Vatikan vom 7.4.04)

2) den zweiten Preis der Kardinal der Glaubenskongregation: Francis Arinze
für seinen Satz:"Nach dem Urteil des Diözesanbischofs und unter Beachtung
der festgesetzten Normen können zu diesem Altardienst Mädchen oder Frauen
zugelassen werden." (aus Instructiones Sacramentalis: Kapitel II Die
Teilnahme der christgläubigen Laien an der Feier der Eucharistie. ".  "Die
Aufgaben der christgläubigen Laien bei der Feier der Heiligen Messe Kap.
47")

3) den dritten Preis der deutsche Kardinal Georg Sterzinsky für sein
Plädoyer für Frauen, wie er im Vatikanischen Newsletter zu lesen ist:
"Mehr Mitbestimmungsrechte für Frauen in der Kirche hat Kardinal Georg
Sterzinsky gefordert. Stellen sollen im Erzbistum Berlin künftig bei
gleicher Qualifikation bevorzugt mit Frauen besetzt werden. Es sei ein
Schaden für die Kirche, wenn sich Frauen enttäuscht von der Kirche
abwendeten, weil sie nicht mit entscheiden könnten, so Sterzinsky in der
Berliner "Tageszeitung". Eine reine Männerkirche wollen wir nicht haben."

den 4) Preis der belgische Kardinal Daneels, für seine Äußerungen pro Frau


5) und den fünften Preis der katholische Gemeindepfarrer X.Y., von dem wir
weder Ort noch Namen schreiben können, der uns aber nun schon über 2 Jahre
durch aufmunternde Briefe unterstützt.

Allen fünf Bischöfen, Kardinälen und Priestern gratulieren wir von Herzen
und wünschen Ihnen viel Mut für die Zukunft.



3. WEIHE am 26. Juni

Zu der nächsten Weihe von Frauen am 26. Juni 2004 haben wir viele
katholische Kleriker eingeladen.
Privat signalisierten uns mehrere, dass sie uns unterstützen und hinter
uns stehen. Offiziell hat leider auch diesmal weder ein Bischof noch ein
Priester gewagt, sich hinter uns zu stellen.
Wir verstehen die Ängste der Priester und Bischöfe. Auch wenn Sie für
Frauen sind, erlaubt Rom nicht, dass sie mit Frauen diskutieren. Nach
unseren Informationen hat die Glaubenskongregation den Bischöfen sogar
ausdrücklich verboten, mit uns Frauen zu reden.

Wir sind froh, dass Christinnnen und Christen uns nach
wie vor unterstützen. Wer sich sonst noch offen an unsere Seite zu stellen
wagt, möge an der Weihe am 26. Juni 2004 teilnehmen und sich bei
priesterinnen@utanet.at anmelden.





Christine Mayr-Lumetzberger, Sprecherin für Österreich
Dr. Gisela Forster, Sprecherin für Deutschland
Dr. Patricia Fresen, Leiterin des Ausbildungsprogramms in der rk Kirche

-------------------------
www.virtuelle-dioezese.de

deutsch english französisch

The Group "Ordination for Women" ---------------------------------- Christine Mayr-Lumetzberger, Spokeswoman for Austria mailto:mmcml@ping.at Dr Gisela Forster, Spokeswoman for Germany mailto:gisela.forster@campus.lmu.de Dr Patricia Fresen, Spokeswoman for South Africa mailto:fresen@forestfactory.de ************************************************************* N E W S L E T T E R No. 3/2004 of 30 May 2004 ************************************************************* Dear Friends and all who are interested in our undertakings: This Newsletter contains the following chapters: I. NEWSLETTER 1. Reaction from the Bishops 2. Discrimination against women in theological Faculties 3. Prizes to supporters 4. Ordinations on 26 June 2004 II. PASTORAL LETTER ............................................................ I. NEWSLETTER 1. Reaction from Bishops Once again, bishops are reacting to the planned ordination of women. As in 2002, some bishops have written directly to the women who will be ordained, admonishing them not to be ordained. They add statements such as the following: "You could remain in full communion with the Church if you did not go through with this ordination"; "What you plan to do constitutes a serious break with the unity of the Catholic Church"; "You will have to bear the consequences ..." We have tabled the bishops' reactions and carefully studied every word. We take their statements very seriously but we also want to say that we find it deeply unchristian that men who are leaders in the church attempt to intimidate, reject and exclude us women. We have deliberately refrained, in this Newsletter, from giving specific details about the bishops' reactions. We do not wish to expose or harm any bishop, since the bishops themselves are under constraint. It is part of their pastoral duty to defend and implement laws which discriminate against women. We will write to these bishops, politely and clearly, in the name of our group, ORDINATIONS FOR WOMEN, and we will request that they work with us rather than against us, so that we can find the way forward together. To all of you, dear Readers of our Newsletter, we make the request that if possible, you come to the ordination of these women, so that you can show your solidarity with those who are willing to cross boundaries in a non-violent way. (Email contact: priesterinnen@utanet.at) 2. DISCRIMINATION AGAINST WOMEN IN THEOLOGICAL FACULTIES The extent to which women are still discriminated against in theological faculties, can hardly be imagined. Let us give you some examples: Example 1: A woman theological student is taking a course in Sacramental theology and the lecturer is starting the section on 'the minister of the Sacrament of Penance'. She is the only woman in the class. The lecturer suggests that she leave the lecture-hall, since, he says, "this will never apply to you anyway". She tries to defend herself but sees only the scornful looks in the eyes of her fellow-students. Example 2: Several Catholic women theology students are standing in the passage of a Catholic university. A male student, notorious among his classmates for the poor standard of his work, passes by and says in a contemptuous voice: None of you will amount to anything anyway. You belong to the wrong gender! Example 3: A woman lecturer in a seminary teaches Pastoral Theology and Homiletics. She is permitted to educate the future priests, examine them and give model homilies in the homiletics room but she is never allowed to preach in church during the Eucharist. For years she must remain in the body of the church, because she is a woman, while her students are allowed into the sanctuary as ministers and to preach. Many women who experience these and similar forms of discrimination, go through real spiritual and psycholgical trauma. It is a good thing that sexual harassment in society is so much more broadly understood these days. In Church circles, however, it seems we have a long way to go! Our group, which stands for the ordination of women, takes issue with such discriminatory practices and works for the recognition of equal rights for all people, regardless of whether they are female or male. 2. PRIZES FOR SUPPORTERS Every now and then we find among the clerics, a man who is upset by the Church's discrimination against women and has the courage to speak up. Some of these have come to our attention and we would like to acknowledge the stand they are taking and award them a prize. In the past few months we have become aware of five clerics who have attempted to close the gap between men and women in the Roman Catholic Church. These five are: Bishop Daneels, Cardinal Martini, Cardinal Arinze of the Congregation for Doctrine of the Faith, Cardinal Sterzinsky and a parish priest. The prizes in June 2004 are: 1. First prize goes to the Italian Cardinal Martini for his statement: "The role of women in the Church must be more widely recognized." (Newsletter from Vatican Radio of 07.04.04) 2. Second prize is awarded to the Cardinal Francis Arinze for his sentence: "According to the judgement of the diocesan bishops and taking into account the established norms, women or girls could be admitted as altar-servers7ministers." (Instructiones Sacramentalis, Ch. 2: Participation of the Faithful in the Eucharist and Duties and Responsibilites of the Laity in the celebration of the Mass, ch.47) 3. Third prizs is awarded to Cardinal Georg Sterzinsky for his plea for women as reported in a recent Vatican Newsletter: "Cardinal George Sterzinsky is in favour of giving women more responsibility and decision-making powers in the Church. In the archdiocese of Berlin, women who are equally qualified, should be duly considered for Church positions. 'It would be a great pity if women were to withdraw from the Church because they have no say', said the Cardinal in the Berlin "Tagezeitung". 'We don't want a Church consisting only of men'". 4. Fourth prize is awarded to Cardinal Daneels of Brussels for his many statements in support of women. 5. The fifth prize is for the Parish Priest, X:Y:, whose name and address we are unable to make public, but who has supported us for the last two years with his encouraging letters. We congratulate the five cardinals, bishops and the priest and we wish them courage for the future. 3. ORDINATION ON 26 JUNE We have invited many Catholic clerics to our next ordination ceremony on 26 June. Privately, some of them indicate that they support us and stand behind us. Officially however, not one bishop or priest has risked going public on our behalf. We understand the fears of the bishops and priests. Even when they are in favour of women's right to be ordained, Rome does not allow them to discuss this. And according to the information we have, the Congregation for the Doctine of the Faith has expressly forbidden the bishops to meet with us and discuss women's ordination. We are happy, however, that many Christian people continue to support us. Whoever is open to showing his or her public support, could consider participating in the ordination ceremony on 26 June. Please contact priesterinnen@utanet.at ------------------------------------------------------------------------ We wish you all a blessed feast of Pentecost ! Christine Mayr-Lumetzberger, Spokeswoman for Austria Dr Gisela Forster, Spokeswoman for Germany Dr Patricia Fresen, Spokeswoman for South Africa ------------------------------------------------------ www.virtuelle-dioezese.de ------------------------------------------------------

deutsch english französisch



    30-06-Groupe « Ordination des femmes »
NEWSLETTER n°3/2004 30 mai 2004

Chers Amis et Tous ceux qui s'intéressent à nos entreprises : cette « newsletter » contient les chapitres suivants :
1. Réactions des évêques
2.Discrimination contre les femmes  dans les facultés de théologie
3. Prix pour les « supporters »
4. Ordination du 26 juin 2004
La Lettre Pastorale se trouve à la rubrique  « HIRTINNENBRIEF »

1. REACTIONS DES EVEQUES
Une fois encore les  évêques ont réagi devant l'ordination planifiée des femmes. Comme en 2002  quelques évêques ont écrit aux femmes qui allaient être ordonnées, les avertissant de ne pas être ordonnées. Ils ajoutent des commentaires tels que « Vous pourriez rester en pleine communion avec l'Eglise si vous n'allez pas jusqu'à l'ordination » « Ce que vous comptez faire constitue une rupture sérieuse avec l'Eglise catholique ». « Vous devrez en porter les conséquences ...».Nous avons présenté les réactions de évêques et soigneusement étudié chaque mot. Nous prenons très sérieusement leurs formulations mais nous désirons aussi dire que nous trouvons parfaitement non chrétien que des hommes qui sont des leaders dans l'Eglise essaient d'intimider, rejeter  et nous exclure nous les femmes. Nous nous sommes délibérément abstenues dans cette Newsletter de donner des détails spécifiques concernant les réactions des évêques. Nous ne désirons exposer ou blesser aucun évêque, car les évêques eux mêmes sont sous contrainte.. C'est une partie de leur devoir pastoral de soutenir et mettre en ?uvre des lois discriminatives pour les femmes . Nous allons écrire à ces évêques poliment et clairement au nom de notre groupe, ORDINATION DES FEMMES, et nous allons faire une requête pour qu'ils travaillent plutôt avec nous que contre nous, pour qu'ainsi nous trouvions le moyen d'avancer ensemble. A vous tous chers lecteurs de notre Newsletter, nous faisons la demande que si cela est possible, vous veniez à l'ordination de ces femmes, pour montrer votre solliidarité avec celles qui souhaitent franchir des frontières de façon non violente.
2 DISCRIMINATION CONTRES LES FEMMES DANS LES FACULTES THEOLOGIQUES
L'importance avec laquelle les femmes sont encore discriminées dans les facultés théologiques peut difficilement être imaginée. Laissez nous vous donner quelques exemples :
Exemple 1. : Une étudiante en théologie est en train de suivre un cours  sur la théologie sacramentelle et le conférencier commence la section sur « le ministère de la pénitence » elle est la seule femme de la classe. Le  conférencier lui suggère de quitter la salle puisque , dit-il ,: « cela ne s'appliquera jamais à votre cas  de toute façon ». Elle essaie de se défendre mais ne voit que des regards méprisants dans les yeux de ses camarades.
Exemple 2 :Plusieurs  étudiantes catholiques en théologies se tiennent dans le passage d'une université catholique. Un étudiant, notoirement connu parmi ses camarades pour ses pauvres performances de travail, passe par là et dit dune voix dédaigneuse : « aucune de vous n'arrivera à quelque chose de toute façon. Vous appartenez au mauvais genre!. »
Exemple 3. Une conférencière dans un séminaire enseigne  la théologie pastorale et l'art du sermon. Elle a la permission d'éduquer les futurs prêtres , de leur faire passer des examens et leurs donner des modèles de sermons dans la salle  réservée à cet effet mais jamais on ne lui permet de prêcher dans une église durant l'Eucharistie Pendant des années elle devra rester  dans la nef de l'église, parce qu'elle est une femme, tandis que ses étudiants pourront être dans le choeur en tant que ministres et prêcher. Beaucoup de femmes qui passent par des expériences  similaires de discrimination, sont atteintes d'un réel traumatisme spirituel et psychologique. C'est une bonne chose que le harcèlement sexuel dans notre socitété est si largement compris de nos jours. Dans les cercles religieux cependant   , il semble  que nous avons un long chemin à parcourir! Notre groupe qui soutient  l'ordination des femmes, prend note de ces pratiques discrimanatoires et travaille à la reconnaissance  de droits égaux  pour tout le monde, sans tenir compte si ils sont  des femmes ou des hommes.

3. PRIX POUR LES SUPPORTERS
De temps en temps nous trouvons parmi les clercs, un homme qui ne supporte pas les discriminations de l'Eglise envers les femmes  et a le courage d'en parler à voix haute. Quelques  uns ont retenu notre attention et nous voudrions reconnaître la position qu'ils prennent et leur  remettre un prix. Durant ces derniers mois nous avons été conscientes que  cinq clercs ont essayé de clore la brèche qui existe entre les hommes et les femmes dans l'Eglise Catholique Romaine. Ces cinq sont : Monseigneur Daneels , le Cardinal Martini, le cardinal Arinze  de la congrégation de la doctrine pour la Foi, le Cardinal Sterzinsky et un prêtre de paroisse .
Voici les prix de juin 2004 :
1.Le premier prix va au Cardinal italien Martini pour son affirmation :  «  Le rôle des femmes dans l'Eglise doit être plus largement reconnu »(Newsetter de Radio Vatican du 7-04-04).
2.Le second prix  est attribué au Cardinal Francis  Arinze pour sa phrase : « Selon le jugement des évêques diocésains et en tenant compte des normes établies , les femmes et les filles peuvent être admises comme servantes d'autel »(Instruction Redemptionis Sacramentum ,chap.ll. Participation des fidèles laïcs à l'Eucharistie ll.2 les devoirs et les responsabilités  des laïcs dans la célébration de la messe,§. 47)
3.3. Le troisième prix revient au Cardinal George Sterzinsky pour sa défense des femmes comme Il est rapporté dans une récente Newsletter du Vatican. "Le Cardinal George Sterzinsky  est en faveur pour donner plus de pouvoir de décision aux femmes dans l'Eglise. Dans l'archidiocèse de Berlin les femmes à qualifications égales doivent être dûment proposées  pour des positions dans l'Eglise.  « Ce serait une grande pitié que les femmes quittent l'Eglise  parce qu'elles n'ont pas la parole  »,dit le Cardinal  dans le« Tagezeitung »de Berlin; « Nous ne voulons pas d'une Eglise  faites seulement d'hommes ».
4.Le quatrième prix a été attribué  au cardinal Daneels de Bruxelles  pour ses nombreuses affirmations de soutien envers les femmes .
5. Le cinquième prix est pour le prêtre de paroisse,X.Y., dont nous ne pouvons rendre publics le nom et l'adresse, mais qui nous soutient depuis ces deux dernières années avec des lettres d'encouragements.. Nous félicitons les cinq cardinaux , les évêques et le prêtre  et nous leur souhaitons du courage pour  l'avenir.

4.ORDINATION DU 26 JUIN
Nous avons invité beaucoup de clercs catholiques à notre  prochaine cérémonie d'ordination qui aura lieu le 26 juin. Quelques uns, en privé, nous ont indiqué qu'ils nous soutenaient et se tenaient derrière nous. Officiellement cependant aucun évêque ou prêtre n'a risqué de rendre public le soutien qu'ils nous portent. Nous comprenons les craintes des évêques et des prêtres . Même si ils sont en faveur des droits qu'ont les femmes à être ordonnées, Rome ne leur permet pas de discuter cela. Selon les informations que nous avons , la Congrégation pour la doctrine de la Foi a expressément interdit aux évêques de nous rencontrer et de discuter avec nous de l'ordination des femmes. Nous sommes heureuses cependant que de nombreux chrétiens  continuent à nous soutenir. Quiconque  est prêt a montrer son soutien en public, peut envisager de participer  à la cérémonie d'ordination  du 26 juin.


 
 Aktuelles   Einführung   Kirchliche Arbeit   Solidaritätsbekundungen   Aktionen   Buch   Diakoninnen   Priesterinnen   Bischöfinnen   katakombenweihe   Verfassung-Constitution   Presseerklärungen   Newsletter   Hirtinnenbrief   Klage   Neue Buecher   Exerzitien   Ausbildung   Links   woc   Photos   diakoninnenweihe-2002.Österreich   priesterinnenweihe-2002.Donau   Diakoninnenweihe-2004   Priesterinnenweihe-2005.Lyon   Weihe-St.-Lawrence-River.Canada-2005   Priesterinnenweihe-Schweiz-2006   Pittsburgh-Ordination-2006.php   USA-Mid-west-2008.php   Canada-West-2008.php   USA-East-2008.php   USA-West-California-2008.php   USA-West-Oregon-Ordination.php   USA-South-2008.php  

e-mail priesterinnen@forestfactory.de