Aktuelles   Einführung   Kirchliche Arbeit   Solidaritätsbekundungen   Aktionen   Buch   Diakoninnen   Priesterinnen   Bischöfinnen   katakombenweihe   Verfassung-Constitution   Presseerklärungen   Newsletter   Hirtinnenbrief   Klage   Neue Buecher   Exerzitien   Ausbildung   Links   woc   Photos   diakoninnenweihe-2002.Österreich   priesterinnenweihe-2002.Donau   Diakoninnenweihe-2004   Priesterinnenweihe-2005.Lyon   Weihe-St.-Lawrence-River.Canada-2005   Priesterinnenweihe-Schweiz-2006   Pittsburgh-Ordination-2006.php   USA-Mid-west-2008.php   Canada-West-2008.php   USA-East-2008.php   USA-West-California-2008.php   USA-West-Oregon-Ordination.php   USA-South-2008.php  
VD

deutsch english französisch

-----------------------------
GRUPPE WEIHEÄMTER FÜR FRAUEN

Christine Mayr-Lumetzberger, Sprecherin für Österreich
mailto:mmcml@ping.at
Dr. Gisela Forster, Sprecherin für Deutschland
mailto:gisela.forster@campus.lmu.de




******************************************************************
    N E W S L E T T E R   Nr. 13/2003  vom  6. Dezember 2003
******************************************************************



Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Interessentinnen und Interessenten,

eine bewegte Zeit liegt hinter uns:

Die Menschen, die uns bei der Durchsetzung der Ordination der Frau in
der rk Kirche unterstützen wollen, werden immer mehr. Diejenigen, die uns
offenen Widerstand entgegenbringen, werden weniger. Viele von denen, die
anfangs skeptisch waren und die die Seriosität unseres Wollens
anzweifelten, konnten in zahlreichen Einzelgesprächen von der
Notwendigkeit eines aktiven Handelns für eine Reformbewegung überzeugt
werden. Eine Antwort auf einige Fragen zur Ordination c.l. schreibt Frau
Dr. Ida Raming im Anschluss an diese einleitenden Worte.

AUSBILDUNG

Das erste Ausbildungswochenende für zukünftige Priesterinnen hat
Anfang November in Deutschland stattgefunden. Einige Frauen nahmen an dem
Kurs
unmittelbar teil, andere, vor allem diejenigen, die weiter weg wohnen,
werden über den Fernkurs eingegliedert. Zum Kurs haben sich Frauen aus
Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Lettland, Kanada und
Amerika angemeldet. Eine Kontaktaufnahme zu Frauen aus den hier nicht
genannten Ländern wird von uns sehr gewünscht. Frauen aus allen Ländern,
die sich unserer Reformbewegung anschließen wollen, mögen sich bitte an
uns wenden. Wir haben mit Frau Dr. Patricia Fresen aus Südafrika eine
sehr fähige und erfahrene Frau gefunden, die lange in der Ausbildung der
männlichen Priester tätig war und die nun die Ausbildung der
Priesterinnen leitet.

BELGISCHER BISCHOF UNTERSTÜTZT DIAKONAT DER FRAU

Der Vorstoß der belgischen Bischöfe in Richtung Diakonat der Frau
in der rk Kirche freut uns sehr. Vielen Dank für den Mut und viel Kraft
diesen Männern!

PROTESTBRIEF AN JOSEPH CARDINAL RATZINGER

WIR-SIND-KIRCHE Deutschland hat in einem NEWSLETTER auf eine
Unterschriftenaktion in Amerika hingewiesen. Gesammelt wird für einen
Protestbrief an Joseph Cardinal Ratzinger. Mit diesem Schreiben, das
bereits 700 Menschen unterstützt haben, soll an den Kardinal appelliert
werden, die Exkommunikation der am 29. Juni 2002 geweihten 7 Priesterinnen
zurückzunehmen. Wenn Sie das Schreiben unterzeichnen wollen, dann klicken
Sie bitte auf: www.quixote.org/cso


BERICHT VOM WIR-SIND-KIRCHE TREFFEN

"Die Kirchenvolksbewegung in Deutschland hat auf ihrer 14.
Öffentlichen Bundesversammlung vom 24.-26. Oktober 03 in Frankfurt einen
wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Frauenordinationsbewegung in der
römisch-kath.Kirche geleistet:
Mit der Thematik 'Frauen im Amt der römisch-katholischen
Kirche' rückte sie das Hauptproblem für katholische Frauen in den
Mittelpunkt. Drei Frauen (Angelika Fromm, die den Diakonat anstrebt, Dr.
Ruth Schäfer, die wegen des Ausschlusses der Frau von der Ordination aus
der römisch-katholischen Kirche und aus ihrem Ordenskonvent ausgetreten
ist und Dr. Ida Raming) stellten ihren Weg in der katholischen Kirche
dar, ihr Ringen um den Zugang von Frauen zu Ordination und Amt sowie ihre
Vorstellungen von einem erneuerten Amt. Die anwesenden Delegierten und
Gäste (ca 80) verfolgten mit großem Interesse die drei unterschiedlichen
Wege der Frauen (vgl. Bericht - verkürzt - über die Veranstaltung in
Publik-Forum 21/2003, S. 34f).
Als eine der 7 Frauen, die am 29. Juni 2002 auf der MS Passau/Donau
ordiniert wurden, führte Frau Ida Raming u.a. aus:
'Nach einem 40 Jahre langen Kampf in Wort und Schrift, nach 40jähriger
intensiver, gut begründeter Argumentation für die Frauenordination, auf
die die vatikanische Kirchenleitung nur mit einem immer schärferen und
endgültigen Nein antwortete, erkannten wir immer klarer, dass sich das
Problem Frauenordination in absehbarer Zeit leider nicht
systemimmanent, d.h. in Harmonie und Dialog
mit den verantwortlichen Amtsträgern lösen lässt. Die berufenen
Frauen stehen nämlich vor der Alternative: Entweder die kirchliche Lehre
über den Ausschluss der Frau vom Priesteramt und die entsprechende
Rechtsordnung mit all ihren Folgen widerspruchslos hinzunehmen - oder
sich aufzulehnen und dem Lehramt bzw. der Kirchenleitung zu widerstehen.
Angesichts dieser bedrückenden Sachlage haben wir uns zu einem Handeln
contra legem (CIC c. 1024) entschlossen.
Wir entschieden uns also, Ordination und Amt in die eigenen Hände zu
nehmen. Die an der unerlaubten Ordination beteiligten Frauen verstehen
ihren Akt als deutliches prophetisches Zeichen für die Existenz ihrer
priesterlichen Berufung und zugleich als Zeichen des Protestes gegen die
Frauen-diskriminierende Lehre und Rechtsvorschrift, die der
Glaubwürdigkeit der r.-k. Kirche vor aller Welt schweren Schaden
zufügt...'

Die Reaktion des Publikums in Frankfurt war durchweg positiv.
Mehrere Teilnehmer/innen, die unsere Ordination contra legem zunächst
negativ beurteilt hatten, drückten  ihre Zustimmung, ihr Verständnis
für unser Handeln gegen eine überholtes,
frauendiskriminierendes Gesetz(CIC c. 1024)aus. Sie werden fraglos
ihre positiven Eindrücke von dieser Bundesversammlung in ihre Orts- und
Diözesangruppen tragen.
Es ist also absehbar, dass die (internationale) Kirchenvolksbewegung der
Frauenordinationsbewegung auch in Zukunft einen starken Rückhalt
geben wird."

UNSER DANK AN WIR-SIND-KIRCHE

Wir bedanken uns ausdrücklich bei der WIR-SIND-KIRCHE-Bewegung
Deutschland. In vorbildlicher Weise haben uns die Frauen und Männer von
WIR-SIND-KIRCHE von Anfang an bei unserem Bemühen um Gerechtigkeit für die
Frau in der rk Kirche unterstützt.

Den Dialog fortsetzen werden wir mit Männern und Frauen, die noch Fragen
haben bezüglich der Weihebischöfe, der Briefe im Zusammenhang mit den
Ordinationen, der Maßstäbe und der Prinzipien.

FRAGEN AN UNS

Mehrere Jahre vor der Ordination c.l. wurde bereits intensiv nach
römisch-katholischen Bischöfen im In- und Ausland gesucht, die bereit
waren, eine "unerlaubte" Ordination an berufenen Frauen vorzunehmen.

Der weihende Bischof  hatte als römisch-katholischer Priester im
Untergrund gegen die Militärjunta in Argentinien
gekämpft, mit der höchste Vertreter der
katholischen Hierarchie kollaborierten. Er war von dem bekannten und
anerkannten römisch-katholischen Konzils- und Reformbischof Podesta zum
Bischof ordiniert worden - mit dem Auftrag, verheiratete Männer und
Frauen zu Priestern und Priesterinnen zu ordinieren. (Über diese Weihe liegt
uns eine umfassende notarielle Dokumentation vor).
Der Bischof war ein gültig ordinierter Bischof. Nach
geltender römisch-katholischer Lehre kann ein Bischof, selbst
wenn er exkommuniziert und verfolgt ist,
gültig ordinieren.Das Ausscheiden des Bischofs aus dem juristischen
Bereich der röm.-katholischen Kirche war nicht selbstgewählt, sondern
durch die kirchenpolitischen Umstände, wie oben beschrieben, bedingt.

Neben diesem Bischof ordinierte auch Rafael Regelsberger und es hatte
darüber hinaus ein weiterer r.k. Bischof seine Teilnahme an der
Weihehandlung zugesagt, dieser wurde jedoch gewaltsam daran gehindert,
an der Ordination teilzunehmen (Hierzu liegen uns mehrere Zeugenaussagen
vor).

Zu allen Bereichen wurden von dem Webmaster der Ikvu
viele Fragen an die Sprecherinnen der Gruppe "Weiheämter für Frauen"
gestellt. Trotz der Beanspruchung durch andere
Aufgaben wurden die Fragen beantwortet, soweit das mit der versprochenen
Geheimhaltung den Weihebischöfen gegenüber vereinbar war. (Die emails
liegen vor, können also noch eingesehen werden.)

Wer angesichts der starken Repression seitens der Amtskirche
gegenüber "ungehorsamen" Klerikern nicht erkennt, aus welcher Zwangslage
heraus römisch-katholische Frauen für ihre Befreiung kämpfen müssen,
unterschätzt den Charakter des römisch-katholischen kirchlichen Systems.

Unser Dienst ist das Präsentmachen der von der Kirchenleitung
unterdrückten priesterlichen Berufungen von Frauen - für die Erneuerung
unserer Kirche.


EINIGE GEDANKEN ZUM SCHLUSS

Wir stehen jetzt unmittelbar vor dem Beginn der Adventszeit.

In dieser Zeit der Erwartung analysieren wir das gegenwärtige
Erscheinungsbild der rk Kirche, einer Institution, die auf der einen
Seite fasziniert durch die Darstellung nach außen, ihr großes
politisches Gewicht, das sich vor allem durch die beherzten Äußerungen
des Papstes vor dem Irak-Krieg zeigte, die großartige kunsthistorische
und liturgische Kultur, die beeindruckenden historischen Fundamente und
die Menschen begeisternde Mystik, in der aber auf der anderen Seite eine
ausschließliche Machtbeanspruchung durch Männer, eine Unfähigkeit, den
Menschen als elementar liebendes Wesen zu sehen und dessen Lust- und
Liebesbedürftigkeit und - sehnsucht in sein Menschsein zu integrieren,
abschreckt. Wir erwarten, dass der Konflikt, der  zwischen den beiden
Erscheinungspolen in dieser Kirche besteht,  abgebaut wird.

So fordern wir von dieser Kirche, dass sie nicht nur politisch denkt,
handelt und sich einmischt, so wie das der Papst in den aktuellen
Kriegswirren getan hat,
sondern dass sie sich auch bezüglich ihrer
kirchenrechtlichen Gesetze und vor allem derjenigen Gesetze, die Frauen
unterdrücken, entwickelt: Es ist in einer Zeit, in der Mädchen alle
Schulen besuchen dürfen, in denen sie gleichwertige  Abiturientinnen sind
und ebensoviele Hochschulabschlüsse wie Männer schaffen, nicht mehr
legitim, der Frau eine untergeordnete Stellung in kirchlichen Ämtern
zuzuschieben. Es ist in unserer Zeit der transparenten
Wissenschaftlichkeit auch nicht richtig, der Bibel die Schuld an der
Diskriminierung der Frau zuzuschieben: Es gibt die Stellen nicht, die die
Frau von der Verantwortung fern halten. Umkehr und Offenheit bei den
Mächtigen der rk Kirche sind in dieser Hinsicht dringend notwendig.

Wir wissen, dass auch die männlichen Mächte der rk Kirche einen Prozess
durchlaufen müssen, sie müssen sich aus der
Diskriminierung und Unterdrückung der Frau herausbewegen, sie müssen
lernen, Menschen nicht auf Grund ihres Geschlechtes auszugrenzen und
fernzuhalten. Das ist ein schwerer Prozess für eine Institution, die
hierarchisch und daher demokratisch unbeweglich strukturiert ist, aber es
ist ein Prozess, der sich lohnt: Die Befreiung der eigenen Institution von
überflüssigen Regeln, Machtverteilungen und Diskriminierungen, die
Beiseiteschiebung der längst diskutierten alten Kamellen wie
Zwangszölibat, das die Priester in Schuldgefühlen ersticken lässt, und
Diskriminierung der Frau, das die Frauen durch ihre Priesterinnenweihe
durchbrachen, befreit den Geist, lässt Raum für neue Gedanken, für neue
Visionen, für die Geburt neuer Ideen für die Menschheit auf diesem
Planeten.

Nehmen wir das Wort "Advent" nicht zu eng, sondern schöpfen wir die
Weite unseres Denkvermögens aus.

Johannes Paul II zeigt in vielen Bereichen, dass er über Schranken gehen
kann. Er hat Ländergrenzen überwunden,
er setzt sich für Friedensstrategien ein, er
lädt "Feinde" zu sich an den Tisch, er begeistert Tausende durch sein
unmittelbares Auftreten und er überschreitet auch die Grenze zwischen
den Generationen: Er ließ sich nicht - wie in den Industriegesellschaften
üblich - mit 59 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand abschieben, oder mit
63 Jahren in die Frührente und mit 75 Jahren ins abgesonderte Ghetto
eines Altenheimes, auch beantragte er nicht mit 80 Jahren in das
Eisenbett einer Pflegeanstalt eingesperrt zu werden, sondern er
signalisiert, dass auch alte Menschen ein Recht auf Dabeisein haben.   Mit
seinem Verhalten gibt der Papst Tausenden von alten Menschen, die von den
Gesellschaften unserer heutigen Zeit abgeschoben und zum Schweigen
verurteilt werden, die Ermunterung, das Leben nicht ab einem bestimmten
Alter aufzugeben und sich nicht von da an in das Stummsein zu fügen. Mit
diesem Handeln, dem Zeigen der eigenen Menschlichkeit,
die von Geburt an auf das Sterben und den Verfall der biologischen
Kräfte hingeht, zeigt er eine ganzheitliche
Lebenspräsenz und viele Menschen der Welt begreifen dies und verstehen
diese Botschaft.

Uns Priesterinnen hat JP II  exkommuniziert, da er offensichtlich in dem
Bereich: Rechte für die Frauen nicht über die Kraft verfügt, die er in
vielen politischen Bereichen hat. Leider.

Wenn wir unsere Erwartungen in diesem Advent 2003 äußern dürften, wir
würden ihm sagen: Errichten wir nicht dort Schranken, Gräben und
Verachtungen, wo es nicht notwendig ist. Die Tiefen, die uns die Welt
durch ihr Sein an sich bietet, die Bedrohungen, die Verzweiflungen, die
Täler und unüberwindbaren Wege sind so präsent und spürbar, dass sie
nicht noch durch aktives Handeln der Menschen, durch weiteres Gräben
aufschütten und Mauern bauen,  ergänzt werden müssen. Im Gegenteil:
Menschen sollen Gräben zuschütten, Brücken zueinander bauen und sich
gegenseitig an der Hand halten, wenn der Eine oder die Andere
Hilfe braucht.

Mit Ihnen allen verbunden in dieser ZEIT DER ERWARTUNG
grüßen Sie


Christine Mayr-Lumetzberger, Sprecherin für Österreich
Dr. Gisela Forster, Sprecherin für Deutschland

deutsch english französisch


The Group "Ordination for Women"
----------------------------------
Christine Mayr-Lumetzberger, Spokeswoman for Austria
mailto:mmcml@ping.at
Dr Gisela Forster, Spokeswoman for Germany
mailto:gisela.forster@campus.lmu.de



**************************************************************
          NEWSLETTER NR 13/2003 of 06 December 2003
**************************************************************


Dear Friends and all who are interested in our undertakings

Recent events have been very moving.  The number of those who support us
in bringing about the ordination of women in the Roman Catholic church is
continually growing.  Those who openly oppose us are diminishing in
number.  Many people who were sceptical at first and who doubted the
seriousness of our purpose have become convinced, mainly through numerous
personal conversations, of the necessity for direct action in a reform
movement such as ours.  One response to the many questions about
ordination "contra legem" (against the law) has been written by Dr Ida
Raming and you will find it at the end of this introduction.

TRAINING PROGRAM

The first Training Weekend for future Women Priests took place in Germany
at the beginning of November.  Some women are able to attend the meetings
in person, while others, especially those who live far away, participate
in it as a distance program.  Women from Austria, Germany, Switzerland,
France, Lettland, Canada and America have joined the training program.  We
are also very keen to make contact with women from countries which are not
listed here and we invite women from any country who would like to join
our reform movement to contact us.  In Dr Patricia Fresen from South
Africa, we have found a very capable and experienced woman.  For many
years she was employed in training men for the priesthood and now she is
leading the training program for women.

BELGIAN BISHOPS SUPPORT DIACONATE FOR WOMEN

We are delighted with the recent stand taken by the Belgian bishops with
regard to promoting the ordination of women to the Diaconate.  We thank
them for their courage and wish them strength in this undertaking.


LETTER OF PROTEST TO CARD. RATZINGER

WIR SIND KIRCHE in Germany reported in one of their recent Newsletters
about the collection of signatures in America.  These were collected for a
letter of protest to Joseph Cardinal Ratzinger.  In the letter, which has
already been signed by 700 people, there is an appeal to the Cardinal to
withdraw the excommunication of the seven women priests who were ordained
on 29 June 2002. If you would like to add your signature to the letter,
please click on www.quixote.org/cso


REPORT ON 'WIR SIND KIRCHE' MEETING

The following is taken from the Report by Dr Ida Raming:

During their Annual General Meeting from 24 - 26 October 2003 in
Frankfurt, the WIR SIND KIRCHE movement made an important contribution in
support of the ordination of women in the Roman Catholic church.  The
theme of the meeting was "Women in priestly ministry in the Roman Catholic
church", thereby laying emphasis on this central problem with regard to
Catholic women.  Three women (Angelika Fromm, who supports the Diaconate
for women, Dr Ruth Schäfer, who has left both the Roman Catholic Church
and her Religious Congregation because of the exclusion of women from
ordination and Dr Ida Raming) each described their individual journeys in
the Catholic church, their struggle for the admission of women to ordained
ministry and their ideas with regard to a new model of priestly ministry.
  The members and guests who were present listened with great interest to
the three different approaches of these women.  (See the abbreviated
report about the meeting in 'Publik-Forum' 21/2003, p 34 f.)
Dr Raming continues...  "As one of the seven women ordained on 29 June
2002 on the MS Passau, I wish to add the following:  After a
forty-year-long struggle by means of the spoken and written word, after
forty years of intensive, well-grounded arguments for the ordination of
women, to which the church leaders in the Vatican responded only with an
ever sharper and more definite NO, we have to face the fact that the
problem of women's ordination is unfortunately not immanent to the system.
  By this I mean that it will probably not be solved in harmony and
dialogue with the responsible church leaders.  The women called to
priesthood are thus faced with the following alternatives:  either to
accept, without contradiction, all church teaching about the exclusion of
women from priesthood, with all its consequences, or to rebel against
church teaching and oppose church leadership. In the face of this
depressing state of affairs, we decided to take action 'contra legem'.
(CIC can. 1024).  We took the matter of ordination and priestly ministry
into our own hands.  The women who participated in the disallowed
ordination understand their action as a clear, prophetic sign of the
existence of their priestly calling as well as a sign of protest against
the discrimination against women which is built into the teaching and laws
of the church.  Such discrimination damages the credibility of the Roman
Catholic church before the whole world."

The reaction of the audience in Frankfurt was consistently positive.  A
number of people who had at first regarded our ordination 'contra legem'
in a negative light, came to me after my talk and expressed their
agreement with and their understanding of our action against an outdated,
discriminatory law (CIC, can. 1024).  They will undoubtedly take back to
their local and diocesan groups their positive impressions of this
meeting.  It is therefore conceivable that the (international) church
movement for the ordination of women will also receive strong support in
the future.



THANKS FROM US

We wish to express our special thanks to the WIR SIND KIRCHE movement in
Germany.  From the beginning, the women and men of WIR SIND KIRCHE have
supported us in our striving for justice for women in the Roman Catholic
church.


QUESTIONS TO US

We will be happy to continue our dialogue with men and women who still
have any questions regarding the ordaining bishops, the letter that went
out in connection with the ordinations, the criteria and the principles
which we set out.

With regard to the objections raised, we will try to state our position as
follows:

For several years before the ordination 'contra legem', there was an
intensive search for Roman Catholic bishops, both within this country and
outside of it, who would be prepared to undertake a 'disallowed'
ordination of women called to priesthood.

The bishop who ordained us had, as a Roman Catholic priest, been engaged
in the underground struggle against the military Junta in Argentina and he
had collaborated with the highest representatives of the Catholic
hierarchy.  He was ordained to the episcopate by the well-known and
widely-recognized Council- and reform Bishop Podesta, who commissioned him
to ordain married men as well as women to the priesthood.  (We have
comprehensive, fully notarized documentation of this ordination).  The
bishop was a validly ordained bishop.  According to current Roman Catholic
teaching, a bishop can ordain validly even if he is excommunicated and
persecuted.  The exclusion of this bishop from the juridical sphere of the
Roman Catholic church was not his own choice but was the result of church
politics, as described above.

He was accompanied by another ordaining bishop, Rafael Regelsberger, and
then there was one more bishop who said that he would participate in the
ordination but who was prevented by force from doing so.  (We have  the
statements of several witnesses about this).

On all these issues the webmaster of our webpage has sent questions to the
Spokeswomen of the Group "Ordained Ministry for Women".  Despite the
demands of many other responsibilities, the questions have been answered,
within the framework of secrecy as was agreed upon with the ordaining
bishops.  (These emails are available and can be accessed).

In the face of the strong repression on the part of the official church
against 'disobedient' clerics, whoever does not acknowledge the situation
of constraint out of which Roman Catholic women have to struggle for their
freedom, underestimates the character of the Roman Catholic ecclesial
system.

Our ministry is to actualize the priestly calling of women, which is so
suppressed by church leadership, and to do this for the renewal of our
church.


SOME THOUGHTS IN CONCLUSION

We have come to the beginning of the time of Advent.

In this time of waiting, we analyse the contemporary image of the Roman
Catholic church, an institution which fascinates people because of what
she represents outwardly: her great political significance, which showed
itself above all recently in the courageous statements of the Pope before
the war with Iraq;  her splendid culture of art history and liturgy, her
impressive historical awareness and her mystical tradition which people
find so inspiring ... all this, on the one hand.  On the other, power is
held exclusively by men and people are frightened away by the church's
inability to see the human person primarily as a loving being.  Nor can
the church integrate into humanity the human person's desire, need and
longing for love.  We hope that the conflict that exists between these two
poles in the church will be resolved.

So we expect of this church not only that she thinks politically and
becomes involved, as the Pope did in the events of the war, but also that
she develops and changes church law and above all those laws which oppress
women.  We live in a time in which girls may attend any achool, in which
they write the same final examinations as men at school and university.
It is no longer legitimate to assign women a subordinate position in
canonical office and ministry. In this age of transparent scientific
research it is also not right to blame the bible for discrimination
against women:  it does not take the position that responsibility should
be withheld from women.  Conversion and openness in this regard are
urgently called for on the part of those who hold power in the Roman
Catholic church.

We know that the male powers within the Roman Catholic church  must also
go through a process, they must move beyond the discrimination and
oppression of women, they must learn not to exclude or distance themselves
from people on the grounds of gender.  This is a difficult process for an
institution which is hierarchical and therefore structured in such a way
that it is democratically immovable.  But it is also a rewarding process.
It means the liberation of one's own institution from superfluous
rules, divisions of power and discrimination, the putting aside of the
long-disputed old camels such as obligatory celibacy, which have smothered
priests in feelings of guilt.  And discrimination against women, which has
been broken through by the women who have been ordained, frees the spirit,
leaves room for new thoughts, new vision, for the birth of new ideas for
humanity on this planet.

Let us not take the word 'Advent' too narrowly, but rather let us use our
ability to think to the full.

John Paul II shows in many ways that he can cross boundaries.  He has
crossed the boundaries of many countries, he does all he can for peace, he
invites "enemies" to his table, he inspires thousands by his presence and
he even crosses the boundaries between generations.  He did
not go into pre-retirement at 59, as is customary in our industrial
society, nor did he take early retirement at 63, or move into the isolated
ghetto of a returement home at 75.  Even at 80, he does not see himself
confined to an iron bed in a nursing facility, but he shows that older
people have a right to be and to decide for themselves.  By his conduct
the Pope gives thousands of old people  who are pushed aside and condemned
to silence by our society, the encouragement that one does not give up
living at a specific age and move into silence.  Retirement depends on the
indivdual. By his behaviour, the expression of his humanity which is fully
there from birth through the decline of physical strength to the moment of
death, the Pope is living his life fully.  Many people in the world grasp
this and understand the message.

JP II has excommunicated us women priests because he apparently cannot
give rights to women, although he wields power in many political spheres.
  What a pity.

If we may express our hopes during this Advent of 2003, we would say to
him:  let neither you nor we erect boundaries, dig graves or condemn where
it is not necessary.  Life for all of us is so full of suffering,
confusion and pain and there is so much that we cannot easily cope with,
that we do not need to add to this pain by our actions.   On the contrary,
let us close up the graves and build bridges to one another and take one
another's hands when one or the other needs help.

United with you all in this time of expectation, loving greetings from

Christine Mayr-Lumetzberger, Spokeswomen for Austria
Dr Gisela Forster, Spokeswoman for Germany

    

deutsch english französisch


  -adobe-courier-bold-o-normal--8-80-75-75-m-50-iso8859-1
-------------------------------------------------------------------------------------------
 Groupe  "Femmes consacrées aux ministères"
-------------------------------------------------------------------------------------------

Dr. Gisela Forster, Porte-parole pour l?Allemagne
e-mail: gisela.forster@campus.lmu.de
Christine Mayr-Lumetzberger, Porte-parole pour l?Autriche
e-mail: mmcml@ping.at


**************************************************************
 L E T T R E  No 13/2003 du 6 décembre 2003
**************************************************************

Chères amies, chers amis,
Chers sympathisantes, chers sympathisants,

  nous venons de traverser une période mouvementée.

Le nombre de personnes qui veulent nous soutenir dans notre démarche en vue de la  reconnaissance accordée à l?ordination de la femme dans l?Eglise catholique romaine s?accroît continuellement. Ceux qui nous opposent une résistance déclarée sont de moins en moins nombreux. Un grand nombre de ceux qui étaient sceptiques au début et qui mettaient en doute la solidité de notre détermination ont pu, au cours de nombreux entretiens particuliers, être persuadés combien un engagement actif en faveur du mouvement de réformes est nécessaire. Ida Raming a rédigé à la suite de ces propos d?introduction une réponse à quelques questions relatives à cette ordination ? contra legem ?.

LA FORMATION DES FEMMES PRËTRES.-

Le premier week-end de formation pour les futures femmes prêtres s?est déroulé en Allemagne au début de novembre. Quelques femmes ont participé par leur présence à cette session, d?autres, surtout celles qui habitent assez loin, y seront intégrés dans le cadre du  cours par correspondance. A ces formations se sont inscrites des femmes venues d?Autriche, d?Allemagne, de Suisse, de France, de Lettonie, du Canada et d?Amérique. Nous souhaitons ardemment que des contacts soient pris avec des femmes originaires des pays qui ne sont pas mentionnés ici. Que des femmes venant de tous les pays qui désirent s?associer à notre mouvement de réformes veuillent bien s?adresser à nous. Nous avons trouvé en la personne de Madame Patricia Fresen (Afrique du Sud) une femme très capable et expérimentée qui a longtemps exercé son activité dans la formation de prêtres masculins et qui dirige maintenant celle de femmes prêtres.

UN EVÊQUE BELGE APPORTE SON APPUI AU DIACONAT DE LA FEMME.

Nous sommes très heureuses de la démarche vigoureuse engagée par les évêques de Belgique dans le sens du diaconat de la femme dans l?Eglise catholique romaine. Nous adressons tous nos remerciements et souhaitons beaucoup de force à ces hommes !




LETTRE DE PROTESTATION ADRESSéE AU CARDINAL JOSEPH RATZINGER.

Dans une de ses ? Lettres ? le groupement ? NOUS SOMMES EGLISE ? d?Allemagne a mentionné une collecte de signatures menée en Amérique. Les noms sont recueillis en faveur d?une lettre de protestation envoyée au Cardinal Joseph Ratzinger. Dans cette lettre qui bénéficie déjà du soutien de 700 personnes, un appel sera adressé au Cardinal pour qu?il lève l?excommunication des 7 femmes ordonnées à la prêtrise le 29 juin 2002. Si vous désirez signer cette lettre, veuillez cliquer sur l?adresse : www.quixote.org/cso .

COMPTE-RENDU DE LA RENCONTRE DU MOUVEMENT ? NOUS SOMMES EGLISE ?.

L?association allemande ? Mouvement du Peuple de l?Eglise ? a apporté lors de sa 14ème Assemblée Générale (fédérale) publique qui a eu lieu du 24 au 26 octobre 2003 à Francfort-sur-le-Main une contribution importante au soutien du mouvement en faveur de l?ordination des femmes dans l?Eglise catholique romaine.
En plaçant son thème général sous le titre ? Les femmes dans les ministères de l?Eglise catholique romaine ? il a mis au centre de son programme le problème principal qui se pose aux femmes catholiques. Trois d?entre elles (Angelika Fromm qui aspire au diaconat, Madame Ruth Schäfer qui, en raison de l?exclusion de l?ordination qui frappe la femme, a quitté l?Eglise catholique romaine et son ordre religieux et Madame Ida Raming) ont présenté leur cheminement dans l?Eglise catholique, leur lutte en faveur de l?accès de femmes à l?ordination et aux ministères ainsi que leur conception d?un ministère rénové. Les délégués et les participants invités qui étaient présents (au nombre de 80 environ) ont suivi avec un intérêt soutenu les trois cheminements différents de ces femmes (cf. le compte-rendu ? abrégé ? de cette assemblée publié par Publik-Forum, 21/2003, p. 34 et suiv.).
Madame Ida Raming qui était l?une des 7 femmes ordonnées le 29 juin 2002 à bord du bateau ? Passau ? sur le Danube a déclaré entre autres :
? Après 40 années d?une lutte menée par nos prises de parole et nos écrits, après 40 années d?une argumentation fournie et solidement fondée en faveur de l?ordination des femmes, à laquelle le gouvernement de l?Eglise n?a répondu au Vatican que par un ? Non ? de plus en plus net et définitif, nous avons reconnu avec une clarté grandissante que le problème de l?ordination de la femme ne pourra malheureusement pas être résolu à brève échéance avec les ministres responsables dans le cadre du système, c?est-à-dire dans l?harmonie et par le dialogue. Les femmes qui ont la vocation sont en effet placées devant l?alternative suivante : soit se soumettre à la doctrine de l?Eglise relative à l?exclusion du ministère de prêtre imposée à la femme, ainsi qu?à la réglementation juridique correspondante avec toutes ses conséquences -? soit se rebeller et résister au magistère ou au gouvernement de l?Eglise. Au vu de cette situation oppressante nous avons pris la décision d?une démarche ? contra legem ? (CIC c. 1024).
Nous nous sommes donc décidées à prendre nous-mêmes en mains la responsabilité de l?ordination et du ministère. Les femmes qui ont été partie prenante de cette ordination illicite entendent que leur démarche soit un signe prophétique manifestant nettement l?existence de leur vocation à la prêtrise et soit en même temps le signe d?une protestation contre une doctrine et une réglementation discriminatoires pour les femmes, qui inflige à la crédibilité de l?Eglise catholique romaine un dommage considérable aux yeux du monde entier? ?

Les réactions du public réuni à Francfort ont été en tous points positives. Plusieurs participantes et participants qui avaient d?abord porté un jugement négatif sur notre ordination illicite, ont exprimé leur assentiment et leur compréhension pour notre démarche opposée à une loi dépassée qui discrimine la femme (CIC c. 1024). Il est certain que ces personnes transmettront à leurs groupes locaux et diocésains les impressions positives laissées par cette assemblée fédérale.
On peut donc prévoir à brève échéance que le Mouvement (international) du Peuple de l?Eglise offrira également à l?avenir un solide appui à la mouvance en faveur de l?ordination des femmes ?.

NOS REMERCIEMENTS ADRESSéS A ? NOUS SOMMES EGLISE ?.

Nous exprimons avec force nos remerciements à l?association ? NOUS SOMMES EGLISE ? (Allemagne). C?est d?une manière exemplaire que les femmes et les hommes engagés dans ? NOUS SOMMES EGLISE ? nous ont soutenues dès l?origine dans nos efforts en faveur de la justice accordée aux femmes dans l?Eglise catholique romaine.

Nous poursuivrons le dialogue avec des hommes et des femmes qui se posent encore des questions à propos des évêques qui nous ont consacrées, des lettres échangées en lien avec les ordinations, des critères et des principes qui ont prévalu.

LES QUESTIONS QUI NOUS SONT POSéES.

Plusieurs années avant l?ordination ? contra legem ? une recherche avait été menée activement dans nos pays et à l?étranger pour trouver des évêques catholiques romains qui seraient disposés à procéder à une ordination ? illicite ? de femmes qui avaient la vocation.

L?évêque qui les a consacrées avait lutté en Argentine dans la clandestinité comme prêtre catholique romain contre la junte militaire avec laquelle des représentants suprêmes de la hiérarchie catholique collaboraient. Il avait été consacré à l?épiscopat par Monseigneur Podesta, évêque réformiste et défenseur du Concile, et avait alors reçu la mission d?ordonner des hommes mariés et des femmes à la prêtrise. (Nous disposons sur cette consécration une documentation notariée exhaustive). Cet évêque avait reçu une consécration épiscopale valide. D'après la doctrine en vigueur dans l?Eglise catholique romaine un évêque peut, même  lorsqu?il est excommunié et poursuivi, procéder validement à des ordinations. Si cet évêque a quitté le cadre juridique de l?Eglise catholique romaine, ce n?a pas été de son gré, mais les raisons en ont été, comme il est décrit plus haut, les circonstance liées à la politique de l?Eglise.

A côté de cet évêque Rafael Regelsberger a également procédé aux ordinations et un troisième dignitaire épiscopal de l?Eglise catholique avait donné également son accord pour s?associer à la cérémonie d?ordination mais il a été empêché par voie de fait d?y participer (Nous disposons sur ces événements de plusieurs dépositions de témoins).

Sur tous ces aspects de nombreuses questions ont été posées par le webmestre de l?? Initiative ?Eglise à la Base? ? aux porte-paroles du Groupe ? Femmes consacrées aux ministères ?. Bien que nous ayons été sollicitées par d?autres tâches, des réponses ont été apportées aux questions dans la mesure où cela était conciliable avec le secret que nous avions promis aux évêques qui avaient procédé à la consécration. (Nous disposons des messages électroniques, qui peuvent donc être encore consultés).

Celui qui ne reconnaît pas, face à la dure répression exercée par l?Eglise officielle envers les clercs ? récalcitrants ?, la contrainte dans laquelle se trouvent des femmes appartenant à l?Eglise catholique romaine qui doivent lutter pour leur libération, celui-là sous-estime le caractère du système de cette même Eglise.

Notre service consiste à manifester la vocation à la prêtrise chez des femmes opprimées par le gouvernement de notre Eglise, - en vue du renouveau de celle-ci.

QUELQUES RéFLEXIONS EN CONCLUSION

Nous nous trouvons aujourd?hui à l?aube de l?Avent.

En cette époque de l?attente nous examinons l?image que présente actuellement l?Eglise catholique romaine, cette institution qui d?un côté fascine par son apparence extérieure, par l?importance du poids politique qui s?est manifestée surtout dans les déclarations courageuses du Pape avant la guerre en Irak, dans la vaste culture liturgique et artistique de son histoire, dans ses fondements historiques impressionnants et sa mystique qui a enthousiasmé des êtres humains, mais dans laquelle, d?un autre côté, une revendication exclusive du pouvoir par le sexe masculin, son incapacité à voir en l?être humain une personne animée originellement par l?amour et à intégrer son besoin et son désir de plaisir et d?amour dans sa condition humaine, tout cela constitue un repoussoir. Nous attendons que le conflit qui subsiste dans cette Eglise entre les deux pôles qu?elle présente soit réduit.

C?est ainsi que nous attendons de cette Eglise que sa réflexion, son engagement et ses interventions ne soient pas limités au domaine politique comme le Pape l?a montré dans les troubles des guerres actuelles, mais qu?ils évoluent dans ses dispositions canoniques et spécialement dans les lois qui oppriment les femmes. A une époque où les jeunes filles ont le droit de fréquenter toutes les écoles, où elles fournissent des bachelières et des diplômées de l?Enseignement Supérieur tout aussi valables que les hommes, il n?est plus légitime d?assigner à la femme une position subalterne dans les ministères de l?Eglise. A notre époque où règne la transparence dans la recherche scientifique il n?est pas juste non plus de rejeter sur la Bible la faute qu?est la discrimination de la femme. Il n?existe aucun passage qui écarte la femme de ses responsabilités. Ce sont la conversion et l?ouverture qui de ce point de vue s?imposent d?une manière urgente à ceux qui détiennent le pouvoir dans l?Eglise catholique romaine.

Nous savons que les pouvoirs exercés par le sexe masculin dans l?Eglise catholique romaine doivent eux aussi procéder à une mutation, qu?ils doivent sortir de la discrimination et de l?oppression imposées à la femme, qu?ils doivent apprendre à ne pas rejeter et à ne pas mettre à l?écart des êtres humains en raison de leur sexe. C?est un processus difficile pour une institution aux structures hiérarchiques et démocratiquement figées, mais c?est un processus qui vaut la peine d?être engagé. En libérant l?institution de règles superflues, de divisions des pouvoirs et de discriminations et en rejetant les vieilles histoires rabâchées depuis longtemps telles que le célibat imposé qui provoque l?étouffement des prêtres dans des sentiments de culpabilité et telles que la discrimination de la femme qui a été brisée par celles qui se sont fait consacrer à la prêtrise, on libérera l?esprit, on créera un espace pour de nouvelles reflexions, de nouvelles visions, pour la naissance de nouvelles idées au profit de l?être humain sur cette planète.

Ne prenons pas le terme d? ? Avent ? dans un sens trop étroit, mais épuisons toutes les ressources que nous offre notre énergie intellectuelle.

Dans de nombreux domaines Jean-Paul II montre qu?il peut briser des barrières. Il a franchi  des frontières nationales, il s?engage en faveur de stratégies pacifiques, il invite des ? ennemis ? à la table de discussions, il enthousiasme les foules par milliers en apparaissant  en public et il franchit aussi la frontière qui sépare des générations. Il ne s?est pas laissé ? comme c?est la coutume dans les sociétés industrielles ? envoyer à l?âge de 59 ans à la retraite anticipée ou à 65 ans en pré-retraite, et à 75 ans au ghetto isolé d?une maison du troisième âge et il n?a pas demandé non plus d?être enfermé à 80 ans comme grabataire dans une maison médicalisée, mais il manifeste que des personnes âgées ont, elles aussi, un droit à répondre présent. Par son attitude le Pape donne à des milliers de personnes âgées qui sont rejetées hors des sociétés de notre époque moderne et qui sont condamnées à rester silencieuses, le courage leur permettant de ne pas abandonner la vie à partir d?un certain âge et de ne pas s?accomoder du mutisme. En agissant ainsi, en montrant sa propre qualité humaine qui s?achemine depuis la naissance vers la mort et vers la déchéance des forces  biologiques il manifeste la présence d?une vie qui forme un tout et beaucoup de gens dans ce monde en sont saisis et comprennent son message.

Jean-Paul II a excommunié les femmes prêtres que nous sommes, parce que dans le domaine des droits accordés aux femmes il n?a pas la force qui est la sienne dans de nombreux secteurs  politiques. Malheureusement.

S?il nous était permis de formuler nos attentes en cet Avent de l?année 2003, nous lui dirions ceci : ? Ne créons pas des frontières, des fossés et des comportement méprisants là où ce n?est pas nécessaire. Les abîmes que le monde nous présente par ce qu?il est, le poids des menaces, les désespoirs, les vallées et les chemins impraticables ont une telle présence et se font sentir à un degré tel qu?il n?est pas nécessaire de les compléter par l?intervention active des hommes qui creusent d'autres fossés et érigent d?autres murs. Au contraire : les hommes doivent combler les fossés, lancer des ponts les uns vers les autres et se tenir les uns les autres par la main quand l?un ou l?autre a besoin de secours ?.

En union avec tous en cette PéRIODE DE L?ATTENTE, nous vous adressons nos salutations cordiales

Christine Mayr-Lumetzberger, porte-parole pour l?Autriche,
Dr. Gisela Forster, porte-parole pour l?Allemagne.

Toutes les LETTRES, même celles qui sont anciennes peuvent être consultées [en version allemande] sur notre site www.virtuelle-dioezese.de

(traduit de l?allemand par Jean Courtois, Lyon).


**********

------------------------------------------------------------------------

Alle NEWSLETTER, auch die früheren sind über unsere homepage:
www.virtuelle-dioezese.de
erhältlich

 
 Aktuelles   Einführung   Kirchliche Arbeit   Solidaritätsbekundungen   Aktionen   Buch   Diakoninnen   Priesterinnen   Bischöfinnen   katakombenweihe   Verfassung-Constitution   Presseerklärungen   Newsletter   Hirtinnenbrief   Klage   Neue Buecher   Exerzitien   Ausbildung   Links   woc   Photos   diakoninnenweihe-2002.Österreich   priesterinnenweihe-2002.Donau   Diakoninnenweihe-2004   Priesterinnenweihe-2005.Lyon   Weihe-St.-Lawrence-River.Canada-2005   Priesterinnenweihe-Schweiz-2006   Pittsburgh-Ordination-2006.php   USA-Mid-west-2008.php   Canada-West-2008.php   USA-East-2008.php   USA-West-California-2008.php   USA-West-Oregon-Ordination.php   USA-South-2008.php  

e-mail priesterinnen@forestfactory.de