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       H I R T I N N E N B R I E F  2004/04


Der HIRTINNENBRIEF des Monats September 2004 befaßt sich mit dem aktuellen
THEMA:
D E M   E I G E N E N   L E B E N   E I N E N   W E R T   G E B E N.

Erschüttert über die Terrorakte in der Welt und über den Wunsch von
Menschen, "Märtyrer für Gott" sein zu dürfen, indem sie Hunderte und
Tausende von Menschen töten, suchen Betroffene nach den Ursachen dieses
Handelns: Was treibt Menschen zu so einer Gewalt? Aus welcher körperlichen
oder seelischen Not heraus handeln diese Menschen?

J E D E R   M E N S C H   W I L L   E T W A S   W E R T   S E I N
Der Körper des Menschen braucht primär Luft, Nahrung und
Ruhe. Die Persönlichkeit des Menschen sehnt sich nach Anerkennung,
Zustimmung und nach dem sicheren Gefühl: etwas "wert" zu sein. Ein
Geboren-Werden nur um das Leben in sinnlosem Tun zu verbringen, nur um zu
genießen, oder in Langeweile herumzuliegen und zu konsumieren, ist für
Menschen nur körperlich ein paradiesischer Zustand, für die Persönlichheit
des Menschen aber eine Qual. Menschen haben in sich ein  Wollen nach einem
Weiterkommen und einem Wert.

D A S    G E F Ü H L   D E R   W E R T L O S I G K E I T
Erhalten Menschen die Wertschätzung nicht, so suchen sie krampfhaft nach
Aufmerksamkeit und da sie sie nicht über positive Kontakte bekommen,
nehmen sie sich diese "Wertschätzung" aus dem Negativen: Diebstahl,
Kriminalität, Nachbarschaftskämpfe, Gewalt, Neid, Angriff, Kleinkrieg: Ein
sich im Negativen Zerstörischen abspielendes Leben nimmt seinen Lauf.

A N E R K E N N U N G   Ü B E R   D A S   N E G A T I V E
Das Fatale, der Mensch kann Aufmerksamkeit und Wertschätzung sowohl über
das Posivite wie über das Negative erreichen, sowohl über geglückte
Kommunikation und Philosophie, als auch über negative Handlungen,
Schlagzeilen und Zeitungsberichte. Beides stimuliert das Wertgefühl des
Menschen. Der Spalt zwischen den Menschen, die in der Lage sind, sich über
positive Dinge Wertschätzung zu geben und denen, die das nur über negative
Dinge vermögen, vergrößert sich ständig.

F R I E D E N S A P P E L L E   R E I C H E N   N I C H T
Mit reinen Friedensappellen ist dieses Problem nicht aus der Welt zu
schaffen. Menschen, die es gewohnt sind, nur über negative Aktionen
Wertgefühle zu bekommen, können mit Aufrufen zum Frieden nichts
anfangen: Der hintergrundslose Appel an den Frieden zu einem Agieren in
selbstloser Nächstenliebe kompensiert die Sehnsucht nach einem
persönlichen Wertgefühl nicht. Der Mensch will ja gar nicht nur Frieden
und Ruhe und Stillstand, er will vielmehr durch eigene Handlungen
seinem/ihrem Leben einen Wert geben. Ein im Friedensgefühl Ruhen
widerspricht der Anlage des Systems  Welt, der Prozeßhaftigkeit und dem
Wertgefühl, das jeder Mensch anstrebt.

I N   D E R   A U S E I N A N D E R S E T Z U N G   D E N   E I G E N E N
W E R T   E N T D E C K E N
  Nicht "friedlich sein" kann logischerweise das Ziel sein, sondern: In
der Auseinandersetzung den eigenen Wert entdecken und erkennen...und von
anderen die Bestätigung für dieses eigene Wertgefühl erhalten. D.h. im
Dialog den eigenen Wert erfahren, im Dialog der Auseinandersetzung, des
Messens, des Miteinander. Das ist etwas anderes, als auf einer primitive
letargische Friedenssehnsucht ausruhen.


W I E  K Ö N N E N   M E N S C H E N   E I N   W E R T G E F Ü H L
E R R E I C H E N ?
Wie kann ein Leben "Wert" bekommen: In erster Linie durch Anerkennung,
von Freund/innen, Familienangehörige,  Arbeitskollegen oder Mitarbeiter.
die sagen: Du hast (für mich) einen Wert, Du bist wertvoll, Dein Leben ist
wertvoll und hat einen Sinn.
Das ist ein Ziel, doch wie soll Mensch das erreichen? Was können wir
Menschen tun, angesichts der gigantisch ausufernden Gewalthandlungen
in der Welt?

K R I E G   F Ü R   D A S   E I G E N E   W E R T G E F Ü H L
Besonders die Welt seit 2001 wird bedroht von Menschen, die
sich durch Gewaltakte ins Zentrum stellen wollen. Es sind Menschen, die
nicht einfach ermorden oder einen Feind niederschlagen, es sind vielmehr
Menschen, die durch theatralisch aufgemachte, gigantisch wirkende,
inszenierte und dramatisch präsentierte Aktionen sich selbst in den
Mittelpunkt stellen: Die höchsten Türme, die ärmsten Kinder, die
hilflosesten Mütter und die aggressionslosesten Männer werden demonstrativ
erschlagen: Das ist nicht Krieg gegen einen Feind, um den auszulöschen,
oder mächtiger als der zu sein,  sondern das ist Krieg für das eigene
Aufmerksamkeits- und Wertgefühl.


D E R   W I L L E   G O T T E S   W I R D   V O R G E S C H O B E N
Vorgeschoben wird in diesem Kampf gegen die eigene Wertlosigkeit, wie so
oft der Wille Gottes: "Märtyrer sein", wird als der "direkte Weg in Gottes
Reich" gepriesen. Märtyrer werden, bedeutet jedoch auch nichts anderes,
als vor Gott einen Standpunkt zu erreichen, der der eigenen Persönlichkeit
den größten Wert zumisst: Selbst bei "Gott droben" "der Beste und
Wertvollste" sein. Und damit alle sehen, dass diese Menschen "Gottes
Märtyrer" sind, werden die gigantischen demonstrativen Vernichtungen von
Menschen öffentlich zelebriert, so dass jeder zuschauen kann, wie die
Vernichter sich in den hohen Stand des Märtyrertums katapultieren.

D U   S O L L S T   N I C H T   T Ö T E N
Das Fatale, das Gebot Gottes: DU SOLLST NICHT TÖTEN, wird mißachtet
zugunsten eines persönlichen Wertstrebens: Ich will als Märtyrer der
Nächste an Gottes Thron sein, ausgesprochen von Menschen, die in ihrem
vorausgegangenen Leben überwiegend Wertlosigkeit, Ablehnung und
Sinnlosigkeit erfahren haben.

S O L L   M A N   M I T   G E W A L T   R E A G I E R E N ?
Wenn wir diesen Menschen mit Gewalt begegnen, wenn wir ihnen Vernichtung
und ein "ausrottendes Niederschlagen" androhen und mit Bomben auf sie
werfen, dann werden diese Menschen in ihrem Selbst-Nichtwertgefühl noch
mehr in die Verzweiflung über die Wertlosigkeit ihres eigenen Selbst
gestoßen: Ein für die ganze Welt fataler Vorgang.

D E N   D I A L O G   A U F N E H M E N
So haben wir keine andere Wahl: Wir müssen den Dialog mit denen aufnehmen,
die selbst nicht in Einheit mit der Sinnsuche ihrer eignen Persönlichkeit
leben können. Wir müssen versuchen, diesen Menschen klarzumachen, dass
Reichtum nicht alles ist, dass Macht nicht das einzig erstebenswerte Ziel
des Menschen sein kann, dass man als tötender Märtyrer nicht automatisch
bei Gott der am höchsten Stehende wird.

D E N   M E N S C H E N   E R N S T    N E H M E N
Gleichzeitig brauchen wir Menschen, die den Menschen in seinem Suchen
ernst nehmen, die  fühlen können, wie schlimm es für Menschen ist, keinen
Wert zu haben, wie sehr es schmerzt, sich ausgestoßen zu fühlen und  ein
Leben ganz unten und geknechtet zu verbringen. Menschen, die das
begreifen, müssen den Dialog starten, müssen Vermittler und Schlichter
werden in Problemlösungsgremien arbeiten und Konfliktlösungsstrategieen
entwickeln. Wir müssen raus aus dem blutigen tötenden
Konfliktlösungskampf, dem religiösen Irrtum und der den Menschen hassenden
Arroganz.

D I E   S P R A C H E   F I N D E N
Dazu müssen wir die Menschen lehren, Konflikte benennen zu können, die
Sprache zu finden, auszudrücken, warum sie nicht leben können, warum sie
glauben, morden zu müssen. Die Terrorakte der letzten 3 Jahre waren
sprachlose Aktionen: Es wurde geschossen und gesprengt, nicht gesprochen:
Es kamen keine Hilfeschreie, sondern nur das Schweigen des Mordenden traf
sich mit dem Schweigen des Todes.

Wir eröffnen ab sofort in unserer Virtuellen Dioezse:
www.virtuelle-dioezese.de die Rubrik: Konfliktlösung. Über Zuschriften an
unsere E-mail Adressen freuen wir uns.

Mit dem Wunsch, dass es uns gelingt, Menschen zum Erkennen der eigenen
Not, zum Ausdruck des eigenen Wollens und zum Entwickeln einer Lösung für
die eigenen Konflikte zu bringen, grüßen wir Sie ganz herzlich.


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II.  P A S T O R A L   L E T T E R   2004 / 04

The Pastoral Letter for September 2004 deals with the topical issue:
THE WORTH OF ONE'S OWN LIFE.

We are all shaken by the recent acts of terrorism in the world and
shocked at the attitude of suicide-bombers who want to be 'Martyrs for
God' and wantonly kill hundreds, even thousands of people.  There is
much research being done on the causes of such behaviour:  what drives
people to this kind of violence?  What physical or spiritual needs do
they have, to act in this way?
E V E R Y O N E    L O N G S    T O   H A V E   A   S E N S E   O F   W
O R T H.   Our physical needs are basically air, nourishment and rest.
Our personalities long for recognition, approval and  a sense of
personal worth.  To be born and then to spend one's life in senseless
activity simply for pleasure, or to lie around in bored idleness or in
consuming, consuming, might be a kind of physical paradise but
spiritually, for our deeper selves, this is torture.  We have within
ourselves a deep longing to get somewhere in life, to achieve something
worthwhile, to have a sense of worth.

A   S E N S E   O F   W O R T H L E S S N E S S is unendurable, so
people seek desperately for attention and worth.  When they cannot find
this through positive actions and contacts, they turn to what is
negative:  theft, crime, conflicts with neighbours, violence, envy,
aggression.  Life becomes a series of downward-spiralling negative events.

N E G A T I V E   R E C O G N I T I O N
It is deplorable but true that people can gain attention and recognition
for both positive and negative  behaviour.  One can become famous as a
result of successful communication or philosophy, or notorious when
one's evil deeds are the subject of newspaper headlines or magazine
articles.  Both fame and notoriety seem to give people a sense of worth.
 There is an ever-increasing divide in society between those who give
themselves to what is good and positive and growthful, and find their
sense of worth therein, and those who seem to lose themselves in what is
negative and harmful.

A P P E A L S   F O R   P E A C E  O R  C H A N G E  fall on deaf ears.
 People who have gained the  world's attention because of their harmful
deeds seem to find no meaning in selfless consideration for others.
People long to achieve something, not so much by peace and refraining
from action, but by action and involvement.

A N A L Y S I N G   O N E ' S   S E N S E   O F   W O R T H
We need to analyse our own sense of worth and what underpins it.  We
also need to receive recognition  of our worth from others.  We
experience much of our sense of personal worth in dialogue with others
and  in cooperation and involvement.  This is very different from a
lethargic attitude of 'peace at any price'.

H O W   T O   G A I N   A   S E N S E   O F   W O R T H?
In the first place, we find a sense of worth from friends, family or
colleagues who tell us what we mean to them.  But how is this sense of
self-worth achieved in our world in the face of the gigantic acts of
terrorism and violence that have taken place in recent years?

W A R   F O R   T H E   S A K E   O F   A  S E N S E  O F    W O R T H
Particularly since 2001,  the world has been threatened by people who
aim to be the centre of attention through their acts of incredible
violence.  By immensely theatrical, dramatic acts of violence, the
terrorists place themselves on centre-stage and grab the world's
attention:  the highest towers, the poorest children, the most helpless
mothers and the least aggressive men are the objects of attack and
slaughter.  This is war waged, not to overcome an enemy, but rather to
gain attention for the aggressors and for them to achieve a sense of
worth.

'G O D ' S    W I L L'   I S   C I T E D
We often read that 'God's will' is quoted, that to be a martyr is 'the
most direct route to the Kingdom of God'.  Beoming a martyr, then, is
upheld as achieving the greatest possible worth, even before God .  And
so that all may witness the martydom, it is  planned as part of the most
momentous demonstrations and attacks, so that everyone can see the
suicide-attacker catapult himself into the high status of martyrdom.

Y O U    S H A L L    N O T    K I L L
The commandment of God that we must not kill is put aside in favour of
achieving a sense of personal worth.  'I want to be a martyr, the
nearest to God's throne' could be the attitude of someone who has
experienced a sense of worhtlessness, rejection and meaninglessness in life.

S H O U L D   W E    R E A C T    W I T H   V I O L E N C E?

If we react with violence, if we threaten total destruction and bomb
them out, these people will be pushed even more deeply into their sense
of worthlessness, which could be fatal for the entire world.

E N T E R   I N T O   D I A L O G U E
We  have another option:  we must enter into dialogue with those who
cannot live in harmony with their own personality as they search for
meaning in life.  We need to try to show that wealth is not everything,
that power is not the only worthwhile goal to strive for and that to
become a martyr through mass-murder does not necessarily entitle one to
a place with God.

T A K I N G    P E O P L E    S E R I O U S L Y
At the same time, we need people who can take others seriously, people
who can understand how painful it is to feel rejected and to have to
live as the underdog or in some form of slavery.  Those who understand
this need to start the dialogue, they need to be people skilled in
mediation and conflict-resolution and they need to develop strategies
for the way forward.  We have to get ourselves out of this bloodbath
caused by error in finding self-worth, by religious fanaticism and by
arrogance.

F I N D I N G   T H E   R I G H T   L A N G U A G E
We must teach people how to name conflict, how to find the right
language to express why they cannot live meaningfully, why they believe
they have to murder people.  The acts of terrorism of the last three
years have been actions without words:  shooting and bombing, but no
talking, no discussion.  There were no cries for help.  The silence of
the murderers combined with the silence of those who were killed.

We are opening, in our homepage www.virtuelle-dioezese.de a section on
conflict resolution and will be happy to respond to appeals for help in
conflict-resolution at our email address.

With the wish that we may empower ourselves and others to recognize our
need, express our longings and develop solutions to our conflicts, we
greet you all most sincerely.


Christine Mayr-Lumetzberger, Spokeswoman for Austria
Dr Gisela Forster, Spokeswoman for Germany
Dr Patricia Fresen, Co-ordinator of the Program of Preparation for
Priesthood



   Lettre Pastorale 2004/4

LA VALEUR D'UNE VIE
Nous sommes tous bouleversés par les récents actes de terrorisme dans le monde et choqués par l'attitude des kamikazes qui veulent être des « martyrs pour  Dieu » et tuent sans raison des centaines voire des milliers de gens . On fait beaucoup de recherches sur les causes d' une telle conduite : qu'est-ce qui pousse les gens à cette forme de violence ? Quels besoins ,physiques ou spirituels  ont-ils pour se conduire ainsi ?

CHACUN ASPIRE A AVOIR UNE VALEUR
Nos besoins physiques sont fondamentalement l'air ,la nourriture et le repos. Nos personnalités aspirent à être reconnues ,approuvées et considérées comme ayant une valeurs personnelle . Une fois né , passer sa vie dans une activité sans but simplement consacrée au plaisir , ou se traîner dans une oisiveté ennuyée ou dans la consommation répétée est peut-être une sorte de paradis physique , mais spirituellement, pour notre moi profond , c'est une torture. En nous il y a une profonde aspiration à avoir un but dans la vie , à accomplir quelque chose de valable, de se sentir valorisé.


SE SENTIR NUL EST INSUPPORTABLE , c'est pourquoi les gens recherchent désespérément à attirer l'attention et à se sentir valorisé . Quand ils ne peuvent atteindre ce but par des contacts et des actions positives , ils se tournent vers des solutions négatives :vol , crime , conflits avec les voisins , violence , envie , agression .La vie devient une spirale descendante d'évènements négatifs.

RECONNAISSANCE NEGATIVE
Il est regrettable mais vrai  que l'on peut se sentir reconnu et attirer l'attention par une conduite négative aussi bien que positive . On peut devenir célèbre par une philosophie ou une publicité réussie ou parce que ses mauvaises actions font  les titres des journaux et occupent les articles des magazines . Le renom et la notoriété semblent apporter aux gens un sens de leur propre valeur . Il se fait une faille de plus en plus grande dans la société entre ceux qui se consacrent à tout ce qui fait grandir ,qui est bon et positif ,et en retirent leur valorisation et ceux qui semblent se perdre dans le négatif et le malfaisant.

LES APPELS A LA PAIX ET  AU CHANGEMENT :On leur fait la sourde oreille. Ceux qui ont attiré l'attention du monde par leurs méfaits ne trouvent aucun sens à une attention aux autres désintéressée. On veut accomplir quelque chose non par la paix et l'abstention mais par action et engagement.

REFLEXION SUR LE SENS DE LA VALEUR INDIVIDUELLE
Il nous faut analyser notre sens de la valeur et ce qui le soutient . Nous avons besoin de la reconnaissance des autres quant à notre valeur. Notre expérience de notre valeur se fait principalement dans le dialogue avec les autres dans l'action commune et l'engagement . C'est très différent d'une attitude léthargique de « paix à n'importe quel prix ».

COMMENT SE SENTIR VALORISE ?
Premièrement , nous acquérons ce sens de notre valeur lorsque les amis , la famille ou les collègues nous disent ce que nous sommes à leurs yeux .
Mais comment atteint-on ce sens de la valeur individuelle dans notre monde devant les actes de violences et de terrorisme démesurés qui ont eu lieu ces dernières années ?

 LA GUERRE POUR SE SENTIR VALORISE

Surtout depuis 2001 , le monde a été menacé par des gens qui visent à focaliser l'attention par leurs actes d'une violence incroyable.Par des actes de violence spectaculaires et mis en scène de façon éminemment théatrale les terroristes seplacent sur le devant de la scène et accaparent l'attention du monde :les plus hautes tours , les enfants les plus pauvres ,les mères les plus désemparées et les hommes les moins agressifs sont victimes d'attaques et de meurtres.C'est une guerre engagée non pour triompher d'un ennemi , mais plutôt pour attirer l'attention sur les agresseurs afin qu'ils en retirent une valorisation.

ON INVOQUE « LA VOLONTE DE DIEU »

Nous lisons souvent qu'on évoque « la volonté de Dieu » , qu'être martyr est « le chemin le plus direct pour le Royaume de Dieu » .Devenir martyr est alors considéré comme ce qui confère la plus grande valeur, y compris aux yeux de Dieu .Et pour que tous soient témoins du martyre , il fait partie des plus importantes manifestations et attaques afin que chacun puisse voir l'attaquant- suicide se précipiter pour acquérir le statut de martyr.

TU NE TUERAS PAS
Pour se sentir reconnu , on néglige le commandement de Dieu de ne pas tuer.
« Je veux être un martyr, le plus proche du trône de Dieu » pourrait être l'attitude de quelqu'un qui s'est senti nul , rejeté , sans justification de son existence.

DOIT ON REAGIR PAR LA VIOLENCE ?

Si nous réagissons par la violence , si nous menaçons de destruction totale et chassons ces gens par les bombes , ils seront enfoncés encore plus profondément dans leur sentiment de nullité , ce qui pourrait être mortel pour le monde entier.

ENTRER EN DIALOGUE
Il y a une autre possibilité : nous devons entrer en dialogue avec ceux qui ne peuvent vivre en harmonie avec leur propre personnalité alors qu'ils cherchent un sens à leur vie . Nous devons essayer de montrer que la richesse n'est pas un absolu , que le pouvoir n'est pas le seul but valable qu'il faut s'efforcer d'atteindre et que devenir martyr en tuant dans la foule n'est pas forcément un titre à entrer dans la proximité de Dieu .

PRENDRE LES GENS AU SERIEUX

En même temps nous avons besoin de gens qui prennent les autres au sérieux , qui puissent comprendre combien il est douloureux de se sentir rejeté,de devoir vivre opprimé ou sous une forme d'esclavage  . Ceux qui comprennent ce besoin de commencer le dialogue doivent être formés à la médiation et à la résolution des conflits ;il leur faut developper des statégies pour ouvrir la voie . Nous devons sortir de ce bain de sang causé par de fausses pistes pour se valoriser, par le fanatisme religieux et par l'arrogance.

TROUVER LE JUSTE LANGAGE

Nous devons enseigner aux gens à expliciter le conflit, à exprimer en termes justes pourquoi leur vie n'a pas de sens , pourquoi ils pensent qu'il leur faut tuer . Les actes de terrorisme de ces trois dernières années ont été des actions sans paroles : tirs et bombes , mais pas de dialogue, pas de discussion . Pas d'appel à l'aide . Silence des assassins associé au silence de ceux qui ont été tués .

Sur notre site www.virtuelle-dioezese.de nous ouvrons une rubrique sur la résolution des conflits et nous ferons un plaisir de répondre aux appels à l'aide dans la résolution des conflits à notre adresse e-mail.

Avec le souhait que nous arrivions pour nous-mêmes et pour les autres à reconnaître nos besoins , exprimer nos  désirs et élaborer des solutions à nos conflits , nous vous saluons tous bien sincèrement .


Christine Mayr-Lumetzberger, Porte parole pour l'Autriche
Dr Gisela Forster, Porte parole pour l'Allemagne
Dr Patricia Fresen, coordinatrice du cycle de préparation à la prêtrise





 
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