Aktuelles   Einführung   Kirchliche Arbeit   Solidaritätsbekundungen   Aktionen   Buch   Diakoninnen   Priesterinnen   Bischöfinnen   katakombenweihe   Verfassung-Constitution   Presseerklärungen   Newsletter   Hirtinnenbrief   Klage   Neue Buecher   Exerzitien   Ausbildung   Links   woc   Photos   diakoninnenweihe-2002.Österreich   priesterinnenweihe-2002.Donau   Diakoninnenweihe-2004   Priesterinnenweihe-2005.Lyon   Weihe-St.-Lawrence-River.Canada-2005   Priesterinnenweihe-Schweiz-2006   Pittsburgh-Ordination-2006.php   USA-Mid-west-2008.php   Canada-West-2008.php   USA-East-2008.php   USA-West-California-2008.php   USA-West-Oregon-Ordination.php   USA-South-2008.php  
VD

Hirtinnenbrief 02/2004
----------------------------------------------------------
in deutsch  - französisch- englisch
-----------------------------------------------------------

Brief einer Frau, die am 26. Juni 2004 auf dem Donauschiff
2004 zur Diakonin geweiht werden wird:

a) in deutsch:
Liebe Freundinnen und Freunde,

Am 26. Juni 2004 werde ich in Passau sein, um als Diakonin geweiht zu
werden (als Schritt hin zum Priesteramt) gemeinsam mit anderen Frauen.

Der Prozeß der Weihe von Katholischen Frauen begann im Juni 2003 und wird
jetzt fortgesetzt. Ich möchte diese Aktion, die wir geweihten Frauen in
vollem Bewußtsein tätigen, erklären:

Das Wichtigste an der Aktion ist die Gewaltlosigkeit, so wie sie im
Evangelium begründet ist. Dieser Aspekt wird  in christlichen oder
Reformgruppen oftmals übersehen. Die Gewaltlosigkeit ist ein Grundprinzip
des Evangeliums.

Damit klar ist, was ich meine, beziehe ich mich auf eine der Kritiken, die
gegen Patricia Fresen, die letztes Jahr im August auf der Frauensynode in
Barcelona geweiht wurde, geäußert wurde: "Patricia sah ihre Berufung nicht
als Dienst, sondern sie sprach von einer politischen Aktion". Ich denke,
dass die Kritiker damit die "bewußt gewaltfreie Aktion" nicht genügend
würdigten, denn eine Aktion, die eine bewußte Weihe gegen eine Vorschrift
des Vatikans und gegen ein kanonisches Gesetz ist,  ist nicht wie ein
Putsch, sondern es ist vielmehr das bewußte Überschreiten eines
ungerechten Gesetzes. Diese Weihe ist daher ein besonderer gewaltfreier
Akt gegen Macht und zum Wohl all der Opfer eines ungerechten Gesetzes (in
diesem Fall sind es die Frauen).

Weiter gesehen ist es eine vom Evangelium inspirierte Geste zu
Gunsten der Gesamten Kirche, damit diese von einem ungerechten Gesetz
befreit wird.

Wenn wir die gewaltfreie Aktion noch genauer betrachten, so entdecken wir
folgendes:

Am Anfang haben wir eine Pattsituation, einen Konflikt zwischen zwei
gegnerischen Lagern, Gegnern oder Feinden:
Auf der einen Seite sehen wir Frauen, die ausgeschlossen sind, die total
ihrer Würde beraubt wurden, weil die katholische Kirche ihre Berufung zum
Priesteramt nicht wahrhaben will, auf der anderen Seite haben wir die
Hierarchie, dessen Macht auf dem kanonischen Recht basiert und die
anstrebt, den Ausschluß der Frauen zu einem Dogma zu machen, damit jede
Diskussion für immer aufhören möge.

Diese Gewalt gegen Frauen reicht sehr weit: es gibt nicht nur das
vollkommene Diskussionsverbot, sondern es wird auch noch die
Exkommunikaiton ohne ein Recht auf Vergebung ausgesprochen.
Und die Gewalt geht noch weiter: Indem man die Frauen hindert,
Priesterinnen zu werden, verhindert man die Verbreitung des Evangeliums.

Auf diese Gewalt kann man auf 3 Arten reagieren:
1) passiv bleiben (was weder reformbewußt noch christlich ist)
2) Lavieren (reden über Partnerschaft, Kooperation, Unabhängigkeit...
3) Dem Problem in die Augen schauen...In die Augen schauen bedeutet nicht
brechen. Im Gegenteil, es zeigt den Willen zum Dialog, wie es im letzten
Newsletter betont wurde: Wenn sich die Gruppe der Priesterinnen
trennen möchte, dann würen sie einfach weggehen und eine neue Sekte oder
neue Kirche gründen.

Heißt: "In die Augen schauen"  die offizielle Kirche "frontal überfallen?
Ich meine NEIN, denn die Art mit der wir in Konfrontation gehen ist
gewaltlos gegen Jeden. In der Tat ist die Art wie wir es tun, ohne
Schuldzuweisung, sondern nur mit der Absicht, den Fehler und den Ursprung
des Konflikts zu finden, welcher der Artikel 1024 des Kanonischen Rechts
ist. Mit anderen Worten: Die Priesterinnen greifen keine Person an oder
verdammen einen Menschen, nicht einmal Papst Johannes Paul II, auch nicht
Ratzinger oder einen einen anderen "Prinzen der Kirche", sie wollen nur
einen ungerechten Gesetzestext ändern.

Ich wiederhole, "Weihen oder geweiht werden" gegen die Vorschrift ist
nicht ein Angriff auf eine Person, sondern es ist "ein Akt des Ungehorsams
gegen ein Gesetz" (auch wenn es ein tradiertes Gesetz ist). Erinnert Sie
das nicht an einige Passagen des Evangeliums?

Der Akt des Ungehorsams der Frauen bedroht in keinster Weise die Würde
der "Gegner", sondern er folgt nur dem eigenen Gewissen. Dieses Gewissen
sagt: "Kannst Du nicht erkennen, dass Du einem ungerechten Gesetz folgst
(einem Gesetz, das gegen das Evangelium geht), da es die gleiche
menschliche und apostolische Würde der Frau verleugnet?

  Das einzige Ziel ist, den Gegner zu lieben und ihn zum Nachbarn zu
machen, indem wir nicht auf seine Fehler zeigen, sondern ihn auf das
politische Dilemma seiner Situation hinweisen.

Die Handlung der Frauen aus einem nicht gewalttägigen Ungehorsam heraus
ist eine "symbolische Geste", Ziel und Mittel miteinander zu versöhnen:
Das Ziel ist, ein ungerechtes Gesetz zu brechen und seine Zurückrufung zu
erreichen und so zu handeln, als ob das Gesetz nicht länger existiert. Das
Ziel ist, dass es Frauen erlaubt wird, ihren richtigen Platz in der
Katholischen Kirche einzunehmen mit allen Diensten und aller
Verantwortungen. Frauen brauchen ihren richtigen Platz vor den Menschen
und vor Gott. Das zu erreichen wäre eine symbolische Geste.

Wir sprechen auch von einer "prophetischen Geste", denn es ist eine, die
bringt, was sie verspricht. Sie ist effektiv, denn sie wird Menschen
von beiden Seiten befreien: von  dem unseligen und endlosen Teufelskreis
der Gewalt, einem Teufelskreises, der so aussieht: ungerechtes Gesetz,
ungerechte Handlung.

Auf beiden Seiten befinden sich Personen, die das Gesetz unterstützen und
solche, die es übertreten, verbunden mit den begleitenden gegenseiteigen
Verdammungen,  Racheakten, Straftaten usw.

Die Geste der Frauen ist eine "verantwortungsvolle und sorgende Geste",
weil sie keinen verdammt,  sondern versucht,  die gleiche Würde für die
Frau in der Kirche zu sichern, und gleichzeitig nichts von den Männern der
katholischen Heirarchie wegzunehmen.

Durch das Überschreiten des Gesetzes nehmen die Frauen einen zeitweiligen
Nachteil in Kauf (Exkommunikation, Ausschluß, Mißverständis und
Zurückweisung durch Freunde) und sie akzeptieren eine Zeitlang, eine
größere Bürde zu tragen, mehr Leid auf sich zu nehmen, eben darum, damit
ihre Gegner auch so weit kommen, dass sie erkennen können, dass Frauen
volle Personen und volle Aposteln sind...Auch Jesus liebte seine Feinde
und er machte aus seinen Feinden Freunde, weil er keinen verdammte,
sondern ihnen vergab.

Mit unserer Weihe riskieren wir zunächst, dass die patriarchal und auf
sich konzentrierte Hierarchie ihre Position verstärken will,  aber, wenn
es ihnen klar wird, dass nicht sie als Personen angegriffen werden,
sondern dass das ungerechte Gesetz angegriffen wird, dann wird die Gewalt
in sich zusammenbrechen. Die Pattsituation wird gelöst und der Weg zum
Dialog wird freigegeben. Partnerschaft und Kooperation zwischen Frauen und
Männern in der Kriche werden möglich sein. Die gewaltlose Aktion wird
Feinde zu Freunden machen, einfach durch Vergebung, ohne daß wir Frauen
gegenüber denen, die uns Unrecht tun, aufgeben müssen.

Deshalb kann die Frauenweihe nicht losgelöst von einer grundsätzlichen
Debatte gesehen werden, sondern sie ist eine Erweiterung der Debatte.

Nicht alle müssen involviert sein. Ich weiß, dass in Australien und in
anderen Ländern die Menschen andere prophetische Gesten haben. Dass diese
zum Beispiel Eucharistie ohne jeden Priester feiern, rein auf ökumenischer
oder gleichwertiger Basis. Warum müssen deshalb einige Gesten als
"verfrüht" oder "gefährlich" gesehen werden? Wir müssen erkennen, dass das
Gefühl der Gläubigen auch von örtlichen Gegebenheiten und nicht nur von
den Entscheidungen der Oberen abhängt.

Wenn die Frauenweihe allgemein realisiert wird, dann wird ein Konzil diese
einmal ratifizieren, so wie die Priester lange Zeit andere Kleider, als
vorgeschrieben trugen und dies durch das Konzil später gebilligt wurde.

Die Grundsatzfrage ist: Geben wir Frauen die Möglichkeit, ihre Begabung in
die Kirche einzubringen, oder nicht? Wenn nicht, dann muß nicht gehandelt
werden und wir müssen auch nicht darüber sprechen, aber wenn schon, dann
solten wir uns nicht vor der Zukunft fürchten.

Mit herzlichen Grüßen
Genevieve Beney

b) in französisch

Chers amis, chères amies,

Le 26 juin prochain, je serai à Passau pour être ordonnée au diaconat (en
vue de la prêtrise) en même temps que d'autres femmes.

Ainsi se poursuivra le processus, commencé en juin 2002, d'ordinations de
femmes catholiques.

Je tiens à expliquer le type de passage à l'acte que nous,
femmes ordonnées, nous posons en toute conscience libre. L'éclairage
particulier, rarement envisagé car souvent méconnu, dans les milieux
chrétiens, même dans les réseaux réformateurs est celui de la méthode
non-violente qui est, par excellence, évangélique, en cela qu'elle dépasse
une simple méthode pour faire surgir du plus profond de nous-mêmes et
l'Amour du prochain et l'Amour des ennemis.

Pour me faire comprendre, je reprendrai une des critiques adressée à
Patricia Fresen (qui a été ordonnée en août dernier lors du 2e Synode
européen des femmes, à Barcelone): "Trish (Patricia) n'a pas présenté sa
vocation en terme de service, mais a parlé d'action politique ".

Je pense qu'il y a un raccourci qui montre que cette critique ne prend pas
en compte *l'option résolument non-violente* prise par
Patricia : car, se faire ordonner malgré l'interdiction du Vatican, malgré
l'interdiction canonique, ce n'est pas une prise de pouvoir politique au
sens d'un putsch, mais c'est une transgression d'une loi injuste. En ce
sens, c'est une action éminemment  politique comme stratégie de
contre-pouvoir et c'est donc un service rendu aux victimes de la loi
injuste (en l'occurrence, les femmes).

Plus universellement, c'est un service évangélique, rendu à toute
l'Eglise, en la libérant de cette loi injuste.  Si je développe les
ressorts de cette action non-violente, voici ce qui apparaît:

  Au départ, il y a* une situation bloquée, un conflit* entre deux camps
qui s'affrontent, des " adversaires ", des " ennemis
  " : d'un côté, des
femmes qui se sentent exclues et bafouées dans leur dignité parce que la
hiérarchie catholique ne reconnaît pas leur appel à la prêtrise ni à un
quelconque ministère ordonné; de l'autre côté, le pouvoir hiérarchique
s'appuie sur le droit canonique, et même tente comme Jean-Paul II d'en
faire un dogme, pour interdire définitivement tout débat et par conséquent
toute reconnaissance concrètes des vocations féminines. La violence faite
aux femmes va très loin: non seulement interdiction, mais condamnation
sans appel (c'est le cas de le dire) si on contrevient à la loi. Mais la
violence va plus loin: en empêchant les femmes qui se sentent appelées à
être témoins dans la prêtrise, on empêche la propagation de la Bonne
nouvelle de l'Evangile.

  Face à cette violence, il y a trois manières de réagir:

1) soit se soumettre passivement (ce qui n'est certes pas réformateur ni
chrétien),
2) soit louvoyer (c'est ce que fait l'ex-communauté de Patricia en parlant
de "partenariat, coopération, interdépendance " mais, c'est un
faux-semblant basé sur une compromission: en effet, tant qu'il y a
situation bloquée, prise de pouvoir de l'un sur l'autre et violence
unilatérale, ce sont des pistes inexplorables),
3)soit *" faire face "*, sans se soumettre ni écraser
l'autre (c'est l'attitude non-violente de Patricia et des autres femmes
ordonnées). Le " faire face " n'est pas volonté de rupture, au contraire
il y a recherche de dialogue comme le souligne Christine dans son dernier
message: si le Groupe de Femmes ordonnées voulait rompre, il tournerait
les talons purement et simplement, pour faire une secte voire une nouvelle
église.

  Le *" faire face "* est-il un " choc frontal " avec l'Eglise officielle
? Je réponds " non ", car la manière d'affronter n'est en aucun cas une
violence infligée aux personnes ; en effet,ce qui est mis en avant ce
n'est pas la faute des un-e-s ou des autres, mais c'est *l'objet du
conflit *qui n'est autre que l'article 1024 du Droit Canon. Autrement dit,
le Groupe des femmes n'accable et ne condamne personne, pas même Jean-Paul
II ni Ratzinger ni "autres princes de l'Eglise" , mais le Groupe veut
juste faire changer une loi injuste.

  J'enfonce le clou : " ordonner ou se faire ordonner " pour répondre à
une vocation particulière, et ce malgré l'interdiction, n'est pas une
attaque des personnes, mais constitue *un geste de désobéissance envers
une loi *(se baserait-elle sur la Tradition), et rien d'autre. Cela ne
vous rappelle-t-il  pas certains passages de l'Evangile ?

  Le geste de désobéissance des femmes n'abîme en rien la dignité de
"l'adversaire", mais fait appel à sa conscience : " Ne vois-tu pas que tu
perpétues une loi est qui est injuste (anti-évangélique) parce qu'elle nie
l'égale dignité humaine et apostolique (baptismale) des femmes ?

" Voilà l'unique choc : celui de l'Amour des ennemis dont je fais un
prochain en lui montrant non sa faute, mais son enfermement légaliste.

  Le geste de désobéissance dans l'attitude non-violente est *un geste
symbolique *: il met la fin (le but) dans ses moyens. Le but est de
supprimer une loi injuste: les moyens feront en sorte de la supprimer,
donc de faire comme si elle n'existait plus. Le but est de permettre aux
femmes d'avoir toute leur place dans l'Eglise catholique y compris leur
place de service et de responsabilité : les moyens seront de leur donner
cette place, en justice et justesse devant Dieu et l'humanité. Geste
symbolique efficace:

en termes théologiques, cela s'appelle *un geste prophétique*,
c'est-à-dire un geste qui réalise ce qu'il annonce ; geste
efficace car il libère les uns et les autres du cercle infernal et sans
fin de la violence, cercle qui se lit ainsi : loi injuste, d'où faute (de
part et d'autre: ceux qui maintiennent la loi, ceux qui la
transgressent), d'où risque de condamnations mutuelles, de vengeance, de
re-vengeance, etc\x{2026}

*Geste responsable et aimant *des femmes ordonnées car elles ne condamnent
pas les personnes, mais essaient d'établir l'égale dignité des femmes dans
l'Eglise sans rien ôter à celle des hommes de la hiérarchie catholique.

  En transgressant la loi, elles acceptent de *perdre provisoirement*
(excommunication, exclusion, voire incompréhensions et rejets des
ami-e-s\x{2026}), elles acceptent de prendre sur elles, momentanément, un peu
plus de souffrance, afin que d'autres, en face, reconnaissent qu'elles
sont, elles aussi, des personnes à part entière, des apôtres à part
entière.

Dans un premier temps, notre action de femmes ordonnées,
risque donc de produire un durcissement provisoire de la hiérarchie
masculine et machiste, selon l'usage que cette dernière fera de sa
liberté, mais quand il y aura prise de conscience responsable que ce ne
sont pas les personnes des prêtres et évêques qui sont attaquées, mais une
loi injuste, alors la violence tombera d'elle-même : la situation bloquée
se dénouera et pourront commencer dialogue, partenariat et coopération
hommes/femmes en Eglise. L'action non-violente aura transformé les "
ennemis " héréditaires en ami-e-s, par la force du pardon qui fait face et
" tend l'autre joue ", *sans jamais désespérer de qui nous frappe
d'injustice.*

  Voilà : notre action de " femmes ordonnées " ne s'oppose pas aux débats,
mais il vient en quelque sorte les prolonger. Elle n'est pas exigée de
tous et de toutes ; je sais qu'en Australie ou ailleurs d'autres posent
d'autres gestes prophétiques, je pense  par exemple à ceux/celles qui
célèbrent sans prêtres, à ceux/celles qui posent des gestes \x{0153}cuméniques ou
égalitaires lors des eucharisties\x{2026}Pourquoi qualifierait-on certains gestes
de prématurés ou plus dangereux que d'autres ? Il faut considérer que le
sensus fidei se nourrit aussi de praxis locales et pas uniquement de
décisions conciliaires qui se veulent universelles " par le haut " : par
exemple, le port de la soutane pour les prêtres devint obsolète bien avant
Vatican II et le Concile s'est contenté d'entériner.

  Si les ordinations des femmes pour un service d'église deviennent choses
courantes, il faudra bien qu'un jour un Concile large entérine la pratique.

  Veut-on oui ou non donner la possibilité aux femmes de vivre leur
vocation dans l'Eglise ? Si on ne le veut pas, certes ce n'est pas la
peine d'agir, mais ce n'est pas la peine non plus d'en parler.
Mais, si on le veut : alors, n'ayons pas peur d'ouvrir l'avenir\x{2026}

A tous et toutes, bénédiction.
Genevieve Beney
----------------------------------------------------------------------------

c) in ENGLISH
----------------------------------------------------------------------------

Dear Friends,

Next June 26th, I\x{2019}ll be in Passau to be ordained to the Diaconate (as a
step toward the priesthood) along with other women.

The process of ordaining Catholic women, begun in
June 2002, will thus continue.

I want to explain the kind of action that we, ordained women,
are taking with a completely clear conscience. The particular light I\x{2019}d
like to shed on this issue, because it is often overlooked in Christian
circles, even in reform groups, is that non-violence, as a method deeply
rooted in the Gospel.

To make myself clearer, I refer to one of the criticism made about
Patricia Fresen (who was ordained last August at the Second European Synod
of Women in Barcelona): "Trish (Patricia) did not present her vocation in
terms of service, but spoke of a political action."I think this is an
over-simplification indicating that this criticism did not give serious
consideration to "the decidedly non-violent option" taken by Patricia:
being ordained in spite of the Vatican prohibition, in spite of the
canonical prohibition, is not a political power play as in a coup, it is
deliberately transgressing an unjust law. In that sense, it is a
preeminently political act used against
power and for the benefit of all victims of an unjust law (in this case,
women).

In a broader scheme of things, it is a Gospel-inspired evangelical
gesture on behalf of the universal Church to eventually free it of this
unjust law.
If we consider further the notion of non-violent action, this is what we
discover:

To begin with, we have a *stalemate,* a *conflict* between two opposing
camps, "adversaries" or "enemies": on one hand, we have women who feel
excluded, robbed of their dignity because the Catholic hierarchy
does not recognize their call to the priesthood, indeed to any ordained
ministry; on the other, we have the hierarchy whose power is based on
Canon Law and who is even trying under John Paul II to make the exclusion
of women a dogma so that all debate is definitively closed and there can
be no recognition, in practice, of female vocations. This violence against
women is very far-reaching: not only is there a ban on discussion of the
issue but there is excommunication without right of appeal when the law is
contravened. The violence goes further: in preventing women who feel
called to witness as priests, the hierarchy is impeding the spread of the
Good News of the Gospel.

There are three ways of responding to this violence:

1) We can submit  passively (which is neither reform-minded nor Christian);
2) we can sit on the fence (by talking about
partnership, cooperation, interdependence) but that is operating under
false pretenses looking for a compromise: in fact, as long as there is a
stalemate, as long as there is lording over by one side and unilateral
violence, these are dead-end solutions); or
3) we can *face up *to the problem, without giving in nor diminishing the
other (the non-violent attitude taken by Patricia and the other ordained
women).

Facing up does not mean we want to break away. On the contrary, it is a
will to dialogue, as was stressed in the last Newsletter. If the Group
of Women Priests wanted to break away, they would just walk out, pure and
simple, and form a sect or a new church.
- Is* facing up* not taking "direct aim" at the official Church?* *I say
no, because the way we confront is in no way a violent attack on anyone.
In fact, what we are doing is not laying blame or finding fault, but
naming the *source of the conflict, *namely article 1024 of the Code of
Canon Law. In other words, the Women Priests attack or condemn no one, not
even John Paul II, nor Ratzinger nor the other "princes of the Church",
they only want to change an unjust law.
I repeat, "to ordain or to be ordained" in response to a specific
vocation, in spite of the prohibition, is not a personal attack, but it is
a *act of disobedience to a law* (even though it is based on Tradition)
and nothing more. Does this not remind you a some passages from the Gospel?

The women\x{2019}s act of disobedience in no way threatens the dignity of "the
adversary" but it does appeal to his conscience. It says: "Can you not see
that you are perpetuating an unjust law (that goes against the Gospel)
because it denies the equal human and apostolic (baptismal) dignity of
women?"

This is the only aim: to love one\x{2019}s enemy and make him
one\x{2019}s neighbour by pointing out not his/her faults, but the legal bind
he/she is in.

The women\x{2019}s act of non-violent disobedience is a *symbolic gesture* : it
blends the end with the means. The end is to change an unjust law,
and the means taken will bring about its repeal, to act as if the law no
longer existed. The aim is to allow women to take their rightful place in
the Catholic Church, including all areas of service and responsibility.
The means they use will ensure they are given their rightful place before
God and humanity. This would also constitute, in theological terms, an
effective symbolic gesture.

We also call this a *prophetic gesture*, that
is one that effects what it proclaims. It is effective because it frees
people on both sides of the issue from the infernal and endless cycle of
violence, a cycle that goes like this: unjust law, unjust acts (on both
sides: those who maintain the law, those who transgress it) and the
accompanying mutual condemnations, vengeance, reprisals, etc...

This is a *responsible and caring gesture* by ordained women because it
condemns no one but tries to affirm the equal dignity of women in the
Church while taking nothing away from the men of the Catholic hierarchy.

By transgressing the law, they accept a *temporary loss* (through
excommunication, exclusion, misunderstanding and rejection of friends...)
and they accept to take upon themselves, for a time, a heavier load of
suffering so that their counterparts may come to recognize that they too
are genuine persons, genuine apostles.

Initially, by being ordained, we women are taking the risk that the
patriarchal and chauvinistic hierarchy will harden its position, depending
on how it uses its freedom, but as it becomes increasingly responsible and
aware that it is not the person of the priest or bishop that is under
attack but an unjust law, the violence will subside on its own. The
stalemate will be resolved and give way to dialogue, partnerships and
cooperation between women and men in the Church. Our non-violent action
will transform old "enemies" into friends by dint of forgiveness which
faces up and "turns the other cheek" *without ever giving up on those who
strike us unjustly.

  *So there it is: the action of women being ordained is not withdrawal
from the debate, but is an extension of it.

  Not everyone needs to become involved. I know that in Australia and
elsewhere, others are choosing different prophetic gestures. I\x{2019}m thinking,
for example, of those who celebrate without the presence of a priest,
those who celebrate Eucharist in ecumenical or egalitarian settings. Why
must some gestures be qualified as premature or more dangerous than
others? We must consider that the 'sensus fidei' also feeds on local
praxes and not only on Council decisions that claim to be universal "from
the top down". For example, the wearing of the cassock for priests became
obsolete in some places long before Vatican II and the Council merely
ratified it.

If the ordination of women becomes an every day occurrence, some day a
Council will surely have to approve it.

Do we or do we not give women the opportunity to live out their vocation
in the Church? If we do not, there\x{2019}s obviously no point in action, but
neither is there any point in talking about it. But if we do, then, let\x{2019}s
not be afraid of opening up the future.

To each and every one,
Blessings.
Genevieve Beney
-------------------------------------------------------

Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Pfingstfest !

Christine Mayr-Lumetzberger, Sprecherin für Österreich
Dr. Gisela Forster, Sprecherin für Deutschland
Dr. Patricia Fresen, Sprecherin für Südafrika


------------------------------------------------------

 www.virtuelle-dioezese.de

------------------------------------------------------
  
 
 Aktuelles   Einführung   Kirchliche Arbeit   Solidaritätsbekundungen   Aktionen   Buch   Diakoninnen   Priesterinnen   Bischöfinnen   katakombenweihe   Verfassung-Constitution   Presseerklärungen   Newsletter   Hirtinnenbrief   Klage   Neue Buecher   Exerzitien   Ausbildung   Links   woc   Photos   diakoninnenweihe-2002.Österreich   priesterinnenweihe-2002.Donau   Diakoninnenweihe-2004   Priesterinnenweihe-2005.Lyon   Weihe-St.-Lawrence-River.Canada-2005   Priesterinnenweihe-Schweiz-2006   Pittsburgh-Ordination-2006.php   USA-Mid-west-2008.php   Canada-West-2008.php   USA-East-2008.php   USA-West-California-2008.php   USA-West-Oregon-Ordination.php   USA-South-2008.php  

e-mail priesterinnen@forestfactory.de